Der Ton macht die Musik: Welchen Einfluss unsere Stimme beim Telefonieren hat

(PresseBox) ( Berlin, )
Nichts ist so individuell wie unsere Stimme und wir setzen sie oft unbewusst ein. Wer aber beruflich viel telefoniert, sollte sich einmal Gedanken machen, wie der eigene Tonfall noch besser genutzt werden kann. Das Team von ebuero unterstützt Unternehmen aller Art bei der Beantwortung ihrer Anrufe und erklärt, welchen entscheidenden Einfluss die Sprachmelodie im beruflichen Kontext hat und wie ihre Wirkung bewusst trainiert werden kann.

Sprechweise ist für Empfänger entscheidend 
„Der Ton macht die Musik!“ In dieser Redewendung steckt mehr Wahrheit, als viele denken. Denn oft kommt es gar nicht so sehr darauf an, was gesagt wird, sondern wie es gesagt wird. Eine tiefe, beruhigende Stimme ruft beispielsweise eine ganz andere Wirkung beim Gegenüber hervor als eine hohe, helle Klangfarbe. Die Botschaften, die unsere Sprechweise also sendet, sind entscheidend dafür, wie das Gesagte vom Gesprächspartner aufgefasst wird. Dieser Eindruck setzt sich aus Faktoren wie Sprechgeschwindigkeit, Lautstärke und Klangfarbe zusammen.

Vorbereitung ist alles – die Stimme vor Telefonaten aufwärmen
Wir alle kennen die Situation: Morgens, wenn wir noch nicht so viel gesprochen haben, hört sich unser Sprachorgan oft noch rau und verschlafen an. Wer aber schon früh einen Telefontermin hat, ist gut beraten, das Stimmorgan aufzuwärmen. Das kann beispielsweise mit einem „mmhhh“ vonstatten gehen, das man vor sich hin brummt. Die Lippen sollten dabei locker aufeinander liegen. Weiche Kaubewegungen bringen die Stimme in eine entspannte und klangvolle Tonlage. Bevor man zum Hörer greift, sollte man eine aufrechte und offene Körperhaltung einnehmen. Gerades Sitzen oder Stehen gibt der Aussprache mehr Volumen und Kraft. Zusätzlich empfiehlt es sich auf seine Atmung zu achten – diese sollte gleichmäßig und ruhig sein. Denn das Stimmorgan ist eng mit dem Atem verbunden. Tiefes und gleichmäßiges Luftholen verschafft den nötigen Resonanzraum. 

Auf die Sprechgeschwindigkeit und Lautstärke achten
Wir neigen dazu, in Telefonaten zu schnell zu sprechen. Dies führt beim Adressaten dazu, dass Zusammenhänge nicht verstanden werden oder wichtige Infos untergehen. Eine freundliche und ruhige Stimme holt den Adressaten am besten ab. Aber auch eine zu langsame Sprechgeschwindigkeit ist unvorteilhaft. Ideal ist ein Wechsel der Geschwindigkeit und eine punktuell ansteigende Lautstärke, wenn bestimmte Worte betont werden sollen. Denn zu leise Stimmen werden von Zuhörenden als anstrengend empfunden, da man den Sprecher nicht oder nur schlecht versteht. Genauso wenig sollte zu laut in den Hörer gesprochen werden. Das passiert häufig, wenn man selbst in einer lauten Umgebung ist. Für wichtige Telefonate sollte daher eine ruhige Umgebung gewählt werden. 

Klangfarbe durch Dynamik beim Sprechen beeinflussen
Was uns oft nicht bewusst ist – unsere Stimme ist ein komplexes Instrument und kann in Telefonaten gezielt eingesetzt werden. Unser Gehör empfindet dauerhaft hohe Tonlagen als anstrengend. Daher ist es ratsam, die Sprachmelodie in einem Telefongespräch bewusst etwas tiefer anzusetzen. Um nach einer Weile nicht wieder in eine hohe Stimmlage zu verfallen, sind Atempausen wichtig, um wieder Dynamik reinzubringen. Diese Atempausen sind nicht nur für das Sprachorgan wichtig, sondern können auch genutzt werden, um dem Zuhörer eine kleine Pause zu gönnen und die eigenen Gedanken zu ordnen. 

Fazit: Die eigene Stimmlage trainieren und einsetzen lernen 
In wichtigen Gesprächen oder Telefonaten legen wir großen Wert auf die Worte, die wir sagen. Doch wie sie für die Ohren der Zuhörer klingen, ist uns oft nicht bewusst. Dabei ist die Stimme stark mit unserer Persönlichkeit verknüpft. Sind wir unsicher oder nervös, zeigt sich das in erster Linie in unserem Tonfall. Aber auch wenn wir kompetent, mutig und entschlossen sind. Die eigene Aussprache und damit die Wirkung auf andere kann trainiert werden. Wer Freunden beispielsweise Zeitungsartikel oder Texte aus Büchern vorliest, kann sich gleich Feedback holen, welche Wirkung die Sprachmelodie hatte. Man kann sich aber beim Lesen auch selbst aufnehmen – auch wenn das im ersten Moment seltsam klingt. Es wird die eigene Stimme in einem anderen Licht erscheinen lassen. 
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