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Pressemitteilung BoxID: 889508 (EARSandEYES GmbH)
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DER SPIEGEL Doppelcover: Leser sehen nackte Tatsachen kritisch

(PresseBox) (Hamburg, ) Die zweite Ausgabe des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL präsentierte sich mit zwei Titelseiten-Varianten zum viel diskutierten Thema der Geschlechtsidentität.  Während Cover 1 ein entblößter Mann und das Titelthema „Männer, Frauen und alles andere“ zieren, stellt Cover 2 eine unbekleidete Frau mit dem entsprechend umformulierten  Titelthema  „Frauen, Männer und alles andere“ dar.

Nackte Haut – Ein Erfolgsgarant?

Die Mehrheit der befragten Frauen (54%) und Männer (55%) nehmen an diesem Titelmotiv Anstoß bzw. lehnen es ab. Auch eine nackte Frau kommt bei den Befragten nicht besonders gut an und führt bei 47% der befragten Frauen zur Ablehnung. Männer urteilen in diesem Fall mit 31% Ablehnung deutlich milder. Trotz der kontroversen Beurteilung des Titelmotivs geben rund 40% der Befragten an, dass sowohl Cover-Mann als auch Cover-Frau zum Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL passen. Der hohe Marken-Fit ist insbesondere der Themenauswahl dieser DER SPIEGEL Ausgabe zuzuschreiben. Die Themenauswahl findet bei insgesamt 44% der befragten Personen Zuspruch. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des  Marktforschungsinstituts EARSandEYES für die 200 Personen mit Hilfe des Pretesting-Tools kvest.com bevölkerungsrepräsentativ binnen 48 Std. befragt wurden.

Ein nackter Mann auf dem Cover erregt Aufmerksamkeit
Wird der KPI „Aufmerksamkeit“ betrachtet, liegt der nackte Mann deutlich vorne. So schneidet Cover-Mann hinsichtlich der Aufmerksamkeitswirkung mit 62% deutlich besser ab als Cover-Frau mit 52%. 

Hätte sich die Redaktion des Spiegels nun für ein Cover entscheiden müssen, stellt sich die Frage, nackte Frau oder nackter Mann? „Grundsätzlich ist eine differenzierte Betrachtung im Rahmen eines Pretests notwendig“, sagt Studienleiterin Dr. Ella Jurowskaja. „Die Gefallensurteile lassen auf den Erfolg von Cover-Frau schließen. Unter Berücksichtigung des vielfältigen Angebots und der daraus resultierenden Stimuluskonkurrenz am POS, sollte jedoch die Aufmerksamkeitswirkung stärker gewichtet werden, sodass der nackte Mann vorzuziehen ist.“

Die vollständigen Ergebnisse können unter hier eingesehen werden: https://kvest.com/share/45/fvtfu9mYjdUdOc5JHvNj/

Originalcover: http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2018-2.html

EARSandEYES GmbH

Das Hamburger Full-Service Marktforschungsinstitut EARSandEYES wurde 1998 gegründet und ist heute international für große Wirtschaftsunternehmen tätig. Im Rahmen der Marketingforschung bietet das Institut ein systematisches Innovationsmanagement an, das zukunftsorientierte Lösungen für Marken schafft. Zeitgemäße Befragungstechnologien, maßgeschneiderte Instrumente und hauseigene, gepflegte Access-Panels garantieren zuverlässige Datenqualität und zeitnahe, am Verbraucher ausgerichtete Ergebnisse.



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