Statistik spielerisch erleben

Streuungsanalyse am Katapult

(PresseBox) ( Heitersheim, )
Jedes gefertigte Produkt unterscheidet sich in unterschiedlicher Ausprägung von anderen seiner Art. Die Eigenschaften der Produkte sind demnach verstreut. Gelingt es uns, Prozesse so einzustellen, dass die dabei generierten Produkte weitestgehend den gewünschten Werten des Kunden entsprechen, reduzieren wir automatisch die Streuung der Produkteigenschaften und der Ausschussanteil fällt wesentlich geringer aus.

Six Sigma stellt hier eine effiziente Methode zur Optimierung verschiedener Unternehmensbereiche und Prozesse dar. Durch eine systematische Prozessvisualisierung wird der Produktwertstrom analysiert und auf Verschwendungen und Blindleistungen hin bewertet und optimiert – die Prozesseffizienz wird gesteigert.

Das Katapult-Planspiel dient exemplarisch der Visualisierung der Streuungsbreite von Prozessen. Anhand der im Planspiel gesammelten Erkenntnisse/Messgrößen können Störgrößen identifiziert werden. Durch das optimale Abstimmen der verschiedenen Einstellparamater kann schließlich die Streuungsbreite deutlich reduziert werden. Neben der Prozessanalyse kann die Katapult-Übung dazu genutzt werden, Hypothesentests und Regressionsanalysen durchzuführen sowie Ursachen-Wirkungszusammenhänge nachzubilden.

https://www.sixsigma-akademie-deutschland.de/

Produktbeschreibung

Inhalt:


Katapult bestehend aus Standfuß, … mit ablesbarem Spannwinkel
drei unterschiedlich schwere Bälle
ein Gummiband
eine Schraubzwinge
eine ausführliche Planspiel-Anleitung mit Musterlösungen und Kopiervorlagen zu den einzelnen Arbeitsblättern


Die Wurfweite kann mittels der Abwurfposition (1), der Gummibandposition (2), der Gummibandkraft (3), dem Gewicht des Geschosses (4) sowie dem Spannwinkel (5) variiert werden. Damit existieren fünf Variationselemente mit theoretisch 25= 32 Min/Max-Kombinationen (und beliebig vielen Zwischeneinstellungen).

Lernziele + Zielgruppe

Das Katapult-Planspiel dient dem Wiederholen und Festigen/Trainieren der einzelnen Six Sigma-Phasen und den dazugehörenden Methoden und Techniken. Zukünftige Green Belt- und Black Belt-Träger werden durch das Planspiel darin gestärkt, das Erlernte auf reale Projekte zu übertragen und selbstsicher anwenden zu können.

Gruppengröße

10-15 Teilnehmer

Zeitaufwand


Zum Vorbereiten des Planspiels: 1 Stunde
Zur Durchführung des Planspiels: 1 Stunde/Phase


Notwendiges Vorwissen

Detaillierte Kenntnisse zu den einzelnen Six Sigma-Phasen und den dazugehörenden Methoden durch E-Learning-Kurse oder Seminare

Erweiterungsmöglichkeiten


Stakeholder-Analyse
Belbin-Rollenmodell + Teamzusammensetzung


Geschichte des Katapults

Unter dem Begriff „Katapult“ versteht man eine Wurfmaschine, welche Geschosse mittels mechanischer Energie aus dem ruhenden Zustand stark beschleunigt und über große Entfernungen befördert.

Um 150 v. Chr. war das Katapult auch unter dem Namen „Hohle Hand“ (Hartholzkonstruktion mit Gegengewichten) bekannt und als Belagerungsmaschine weit verbreitet. Zunächst wurde diese zum Abschießen von Steinen und Ballisten zum Schleudern von Pfeilen genutzt.

In der Antike vermischten sich diese Bezeichnungen zu „Katapult“. Armeen führten meist keine, oder nur wenige Katapulte mit sich, weil der Transport sehr aufwändig war und durch die breite Verfügbarkeit von Holz überall neue gebaut werden konnten. Als Antriebsmedium wurden meist unter Spannung stehende Materialien (Holz, Seil oder Sehnen) eingesetzt, die vorher durch die Arbeit des Bedienpersonals gespannt werden mussten.

Im Mittelalter konnten Katapulte neben Steinen und Pfeilen auch Brandgeschosse wie Falarika schleudern. Gelegentlich wurden auch Menschen, meist Gefangene, über Stadt- oder Festungsmauern katapultiert. Dies war einerseits eine Hinrichtungsmethode, meist sollte damit aber der Gegner hinter den Mauern demoralisiert werden. Nicht zuletzt war die Verwendung von Pestleichen oder anderweitig mit Krankheitserregern kontaminierten Mensch- oder Tierleichen als Geschosse eine frühe Form biologischer Kriegsführung, so zum Beispiel während der Belagerung von Kaffa durch die Tataren im 14. Jahrhundert.

Mit dem Beginn der Neuzeit wurden Katapulte von treibmittelbetriebenen Geschützen verdrängt, die eine größere Reichweite und höhere Zielgenauigkeit ermöglichten.

Zuletzt wurden Katapulte militärisch im Ersten Weltkrieg verwendet, um Handgranaten über das „Niemandsland“ in feindliche Schützengräben zu schleudern. Improvisierte Katapulte wurden aber auch im Zweiten Weltkrieg hergestellt, um Handgranaten oder Brandsätze in Straßenkämpfen weit schleudern zu können.

Six Sigma Akademie Deutschland

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