E-T-A entwickelt neuen Schaltschrank für die Bayer MaterialScience AG

Stromverteilung und Absicherung in der chemischen Industrie

(PresseBox) ( Altdorf, )
E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH aus Altdorf bei Nürnberg, Spezialist für Überstromschutz und Energieverteilung in Industrieanlagen, präsentiert einen neuen Schaltschrank, der in Zusammenarbeit mit der Bayer MaterialScience AG, Teil des Bayer-Konzerns, entwickelt und gefertigt wurde.

Bei der Konzeption des Schaltschrankes standen Sicherheit und Platzersparnis im Mittelpunkt. Ziel war es, zahlreiche Lasten mit unterschiedlichen Stromstärken zu versorgen sowie selektiv und zuverlässig abzusichern. Als Umsetzung dieses vielfältigen Stromverteilungs- und Absicherungskonzepts ist bei E-T-A ein neuer Schaltschrank entstanden, der über all diese Merkmale verfügt. Die Einspeisung der "dicken Ströme" aus den batteriegestützten Netzteilen erfolgt über mehradrige Kabel mit einem Querschnitt von 120 mm² je Ader in sechs voneinander unabhängige Stromkreise. Über einzelne Stromverteiler, Typ 19BGT-2-X8345-S163, bestückt mit hydraulisch-magnetischen Schutzschaltern vom Typ 8345, wird auf jeweils fünf Unterstromkreise mit Anschlüssen für "kräftigere" Lasten, wie z.B. Antriebe, mit einem Querschnitt bis zu 35 mm² je Ader verteilt.

Eine weitere, darunter geschaltete Ebene (2-fach vorhanden) mit je acht elektronischen Schutzschaltern vom Typ ESS20 oder ESX10 und einem Anschlussquerschnitt bis zu 16 mm² pro Ader leistet die selektive Absicherung der Versorgung für sehr sensitive Verbraucher wie Steuerungen, Sensoren und ähnliche.

Die insgesamt sechs unabhängigen Einspeisekreise mit zusätzlich zwei Unterverteilungen können somit auch - wie in der Chemie üblich - redundant eingesetzt werden. Im konkreten Anwendungsfall der Bayer MaterialScience AG sind allerdings wegen der großen Anzahl von Einzelverbrauchern und somit hohen Stromkreiszahl zum Aufbau der Redundanz zwei getrennte Schaltschränke notwendig.

Der ganzen Stromverteilung und Absicherung übergeordnet ist ein Überwachungs- bzw. Fehlermeldesystem, das jede einzelne Stromkreisgruppe summarisch überwacht und Ausfälle bzw. Abschaltungen sofort potenzialfrei meldet.

Alle elektrischen Abgänge sind mit Federkraftanschlussklemmen ausgestattet, die ein regelmäßiges "Nachziehen von Schraubenverbindungen" überflüssig machen. Im Schaltschrank links angeordnet befinden sich die Zuleitungen, rechts sind die Lastanschlüsse, die beide wahlweise von oben oder unten über große Gitterkanäle zugeführt werden.

Alle Sicherungselemente sind steckbar, so dass vor Ort schnell und einfach Stromstärke oder Kennlinie an die gegebenen Bedingungen angepasst werden kann - ohne auch nur eine einzige Leitung zu lösen.

Durch die Flexibilität seiner verschiedenen Stromkreise kann das System der Bayer MaterialScience AG in den unterschiedlichsten Anlagenkonfigurationen eingesetzt werden. Dies minimiert Kosten durch den Wegfall von Varianten.

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