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Pressemitteilung BoxID: 235116 (Dyckerhoff GmbH)
  • Dyckerhoff GmbH
  • Biebricher Straße 68
  • 65203 Wiesbaden
  • http://www.dyckerhoff.com
  • Ansprechpartner
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Dyckerhoff AG bestätigt positive Umsatzentwicklung 2008

Konzernumsatz um 11 % gesteigert - Große Investitionsprojekte wurden überprüft und angepasst

(PresseBox) (Wiesbaden, ) Der vorläufige Konzernumsatz der Dyckerhoff AG wurde im Geschäftsjahr 2008 um 11 % auf knapp 2 Mrd. EUR gesteigert. In West- und Osteuropa waren zwar im vierten Quartal die Finanzkrise und die negative wirtschaftliche Entwicklung spürbar, jedoch profitierte Dyckerhoff noch von den positiven Vorquartalen. Insgesamt trugen die Geschäftsbereiche Deutschland / Westeuropa und Osteuropa zu dem Umsatzwachstum bei, während der Umsatz im Geschäftsbereich USA zurückging. Der Auslandsanteil am Konzernumsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um einen Prozentpunkt auf 71 %.

Der Zementabsatz des Dyckerhoff Konzerns verminderte sich im Geschäftsjahr 2008 um 1 %. In Deutschland, in Luxemburg, in Polen und in der Tschechischen Republik verkauften wir mehr Zement, während unser Zementabsatz in der Ukraine, in Russland und in den USA zurückging. Durch eine höhere Exportquote konnten unsere deutschen Zementwerke Absatzsteigerungen erzielen. Der Betonabsatz entwickelte sich mit einem Wachstum um 9 % weiterhin positiv. Er stieg in allen Regionen, ausser in der Ukraine. In allen Regionen - mit Ausnahme der USA - setzte Dyckerhoff höhere Zement- und Transportbetonpreise durch.

"Vor diesem Hintergrund erwarten wir, dass das EBITDA und der Jahresüberschuss des Dyckerhoff Konzerns das Vorjahr leicht übertreffen werden", erklärt Wolfgang Bauer, Vorstandsvorsitzender der Dyckerhoff AG.

"Die Auswirkungen der Finanzkrise sind weltweit spürbar, von unseren Märkten sind vor allem Russland und die Ukraine stark betroffen. Deshalb haben wir unsere Großprojekte überprüft und angepasst", so Wolfgang Bauer. "Die neue Ofenlinie in unserem Werk Suchoi Log in Russland werden wir fertig bauen und 2009 in Betrieb nehmen. Jedoch werden wir unsere Investitionsausgaben für den Neubau des Zementwerks in Akbulak, im Süden Russlands, und auch für die neue Ofenlinie in der Ukraine vor allem auf das Engineering und die Erlangung von Genehmigungen begrenzen. Aufgrund des starken Nachfragerückgangs wurde das Werk in Oglesby in den USA vorübergehend stillgelegt. In Deutschland werden wir in unserem Werk Amöneburg wie geplant die Kapazität für die Produktion von Weisszement erhöhen."

Dyckerhoff erwartet zwar einen Rückgang beim Umsatz und einen deutlichen Ergebnisrückgang im Geschäftsjahr 2009, geht aber davon aus, dass das Unternehmen gut aufgestellt ist, um die voraussichtlich kommenden Krisenjahre zu meistern. Wolfgang Bauer erläutert: "Wir haben eine solide Bilanz und eine geringe Verschuldung."