CinePostproduction GmbH setzt Nuke und Ocula von dve GmbH ein

(PresseBox) ( Dornach / Munich, )
Die Münchener CinePostproduction entwickelt einen Stereo-Workflow auf Basis von Nuke und Ocula von The Foundry teilt dve Digital Video & Effects GmbH mit.

In der "Depth Sweetening Pipeline" setzt die CinePostproduction in München das Compositing-Tool Nuke und die Stereo-PlugIn-Sammlung Ocula ein. Dabei werden die Stereo-Halbbilder nach dem »Three Symmetry« Prinzip in Bezug auf zeitliche, geometrische und farbliche Symmetrie beurteilt und für den Kreativschnitt bearbeitet. Die vorkorrigierten Muster werden an einem Avid oder Apple Final Cut Pro HD-Schnittplatz mit Stereo-Display geschnitten. Dem Conforming folgt das "Stereosweetening" ebenfalls nach dem »Three Symmetry« Prinzip mit aufwendigeren Algorithmen. Stereographer, Regisseur und DoP modifizieren im abschließenden "Depth Grading" absolute und relative Parallaxe. Tiefen-Sprünge im Schnitt werden so nivelliert ("Shot-Flow"). Der technische Leiter der digitalen Postproduktion der CinePostproduction GmbH Jan Fröhlich sieht darin entscheidende Vorteile: "Wir haben die technische Komplexität der Stereo-Produktion minimiert. Nuke und Ocula integrieren sich optimal in unsere Inhouse-Software zu unserer "Depth-Sweetening"-Pipeline und ermöglichen damit optimale künstlerisch-handwerkliche Ergebnisse mit hoher Wirtschaftlichkeit für unsere Kunden."

Jürgen Firsching von dve sieht diese Effizienz ebenfalls als Kern-Argument für Nuke und Ocula: "Effizienz, individuelle Workflows und Wirtschaftlichkeit in der Stereo-Produktion sind durch die Python-Skripting-Fähigkeit sichergestellt."

Nukes erstklassige 3D Compositing-Tools unterstützen Stereoskopie und bieten eine effiziente Multi-Channel Scanline Rendering Engine. Mit Version 6 ist ein vollkommen neu programmiertes Rotoscope- und Paint-Toolset hinzugekommen. Es arbeitet non-destructive und integriert Nukes Animations- und Tracking-Features mit Unterstützung der objekt-orientierten Attribute wie z. B. motion blur. Zusätzlich integrierte The Foundry den hochgelobten Keylight-Keyer in das Feature-Set. Ocula ist eine Sammlung von PlugIns, die die Bearbeitung stereoskopischen Materials optimiert und gängige Probleme der Stereoskopie löst. Nuke kostet als Einzel-Lizenz in Version 6.0 Euro 2750, NukeX Euro 4800 zzgl. Maintenance-Vertrag.

Der britische Hersteller The Foundry führt in der Entwicklung von Visual-Effects- und Image-Processing-Technologien. Ein Fokus liegt auf der Optimierung von Workflows und der Qualitätssteigerung in der Film- und Video-Postproduktion. Seit 1996 ist das Unternehmen am Markt. Es ist in Los Angeles und London vertreten. Unterstützt werden Systeme und Software wie After Effects, Autodesk® Media and Entertainment Systems, Avid DS, Baselight, Film Master, Fusion, Nuke.

CinePostproduction GmbH wurde 1911 als Geyer Werke in Berlin gegründet. Die CinePostproduction verknüpft jahrzehntelange Kompetenz mit innovativem, technischen Know-How: Postproduktionsleistungen aus einer Hand - FilmLab, DigiLab und Nachbearbeitung inklusive der Ton-Produktion. Beratungsleistungen werden schon in der Vorproduktion angeboten und stellen so den Transfer von der Idee zum fertigen Bild auf Monitor oder Leinwand sicher. CinePostproduction arbeitet formatunabhängig mit Film, Digital Intermediate und HD-Formaten. Referenzprojekte sind die Stereo 3D-Projekte "Konferenz der Tiere" und Wim Wenders Installation auf der Biennale "If Buildings could talk" sowie Filme wie "Nanga Parbat", "Buddenbrooks", "Männerherzen", "Habermann", "Jud Süss" Produktionshäuserwie Constantin, Bavaria Film, NDF, Wiedemann & Berg gehören zu den Kunden der CinePostproduction.
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