Dürr legt bei Umsatz und Auftragseingang zu

Geschäftszahlen (IFRS) für das 1. Halbjahr 2007

Stuttgart, (PresseBox) - .
- Operatives Ergebnis und Cashflow weiter verbessert
- Positiver Ausblick für Gesamtjahr 2007 bestätigt

Der Dürr-Konzern verzeichnete im ersten Halbjahr 2007 eine rege Nachfrage aus der Automobilindustrie; der Auftragseingang wurde um 7,9% auf 912,4 Mio. € gesteigert. Der Umsatz erhöhte sich um 3,8% auf 650,3 Mio. €, nachdem Dürr im zweiten Quartal einen Zuwachs von 9,2% erzielte. Das operative Ergebnis verbesserte sich in den ersten sechs Monaten 2007 auf 11,4 Mio. € (Vorjahr: 9,7 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern war mit 45 Tsd. € leicht positiv; im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust in Höhe von 3,3 Mio. € angefallen. Für 2007 rechnet der Maschinen- und Anlagenbauer unverändert mit einem Umsatzplus zwischen 5 und 10% sowie einer deutlichen Ertragssteigerung.

Ralf Dieter, der Vorstandsvorsitzende der Dürr AG: „Der Auftragseingang lag im ersten Halbjahr um 40% über dem Umsatz. Daher hat sich unsere Auftragsreichweite weiter erhöht; wir sind bis weit ins Jahr 2008 gut ausgelastet.“
Der Auftragsbestand lag zum 30. Juni 2007 bei 1.070,6 Mio. € (30.06.2006: 929,9 Mio. €), gegenüber dem Jahresende 2006 stieg er um 265,4 Mio. €.

Die Ertragssituation wurde im zweiten Quartal durch Verzögerungen bei Projekten in Indien, insbesondere bei einem Großauftrag, beeinträchtigt. Dürr hat ein Maßnahmenpaket aufgesetzt, das unter anderem die Erweiterung der Lieferantenbasis in Indien umfasst. Infolge der Projektverzögerungen verringerte sich die Bruttomarge von 17,0% im Vorjahreszeitraum auf 16,1%. In den betrieblichen Abläufen machen sich die Verbesserungsmaßnahmen aus dem Konzernprogramm FOCUS positiv bemerkbar.

Die Verwaltungs- und Vertriebskosten gingen deshalb insgesamt um 2,7% auf 89,7 Mio. € zurück (Vorjahr: 92,1 Mio. €).

Der operative Cashflow (-23,3 Mio. €) verbesserte sich spürbar um 28,5 Mio. €. Im weiteren Jahresverlauf wird sich die Einnahmesituation voraussichtlich deutlich verbessern.

Aufgrund der guten Auftragssituation und der erstmaligen Konsolidierung einer italienischen Tochtergesellschaft mit 40 Mitarbeitern hat sich der Personalstand im Konzern zum 30. Juni 2007 auf 5.836 Mitarbeiter erhöht. Gegenüber dem Jahresende 2006 (5.650) ist das ein Plus von 3,3%. Der größte Zuwachs entfiel auf die Wachstumsregion Asien, wo die Belegschaft um 16,0% auf 697 Mitarbeiter erhöht wurde (31.12.2006: 601).

Die Eigenkapitalquote blieb zum 30. Juni 2007 mit 22,9% gegenüber dem Vorjahresstichtag (23,0%) nahezu konstant. Die Nettofinanzverschuldung betrug zum 30. Juni 2007 145,5 Mio. €, gegenüber 122,2 Mio. € zur Jahresmitte 2006. Dürr hat seinen Finanzmittelbedarf im ersten Halbjahr 2007 großteils aus den flüssigen Mitteln bestritten.

Unverändert positiver Ausblick

Dürr geht von einer anhaltend guten Auftragslage aus. Das Unternehmen erwartet, dass der Auftragseingang im Jahr 2007 mindestens das hohe Niveau von 2006 erreichen wird. Beim Ertrag rechnet Dürr für 2007 unverändert mit einer deutlichen Steigerung, zumal im zweiten Halbjahr margenstärkere Aufträge abgewickelt werden. Der Schwerpunkt der Ergebnisrealisierung wird im vierten Quartal liegen. 2008 soll sich das Ergebnis weiter verbessern. Die Zielrendite für 2008 beträgt unverändert mindestens 5% bezogen auf das operative Ergebnis.

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