Zweite Thermal-Infrarot-Befliegung über das Fernwärmenetz

Dresden, (PresseBox) - Nach der ersten Thermal-Infrarot-Befliegung des Dresdner Fernwärmenetzes im März 2012 hat das Berliner Spezialunternehmen im Auftrag der DREWAG NETZ GmbH eine weitere Befliegung im Stadtgebiet Dresden Ende Dezember 2016 mit spezieller Thermal-Infrarot-Fernerkundungstechnik durchgeführt.

Während dieser Befliegung wurden 559 Einzelaufnahmen erfasst. Ziel dieser Flugeinsätze in den Nachtstunden ist die Untersuchung von Schwachstellen und Betriebsstörungen im Fernwärmenetz. Durch die luftgestützte Bestandsanalyse von komplexen Fernwärmenetzen mittels IR-Sensoren wurden in kurzer Messzeit und unter identischen definierten Messbedingungen Bilddaten mit hoher geometrischer und thermischer Auflösung erzeugt. Diese Aufnahmestrategie gestattet die vergleichende Analyse aller Leitungen im erfassten Versorgungsgebiet.

Die neu gewonnen Daten können nun mit den Daten aus dem Jahr 2012 verglichen werden. Durch diese Auswertung ist es möglich, gezielt nach abweichenden Alterungsprozessen der Leitungen im Fernwärmenetz zu suchen.

Ziel der Methode ist die Lenkung der Finanzmittel auf die Schadensschwerpunkte im Fernwärmenetz. Somit dient die Zustandsanalyse als objektive Entscheidungshilfe für die Sanierungs- und Inspektionsplanung. Insbesondere kann damit die mittelfristige Instandhaltungsplanung bestätigt bzw. angepasst werden. Aber auch kurzfristige Reparaturen sind möglich.

Der DREWAG NETZ liegen nun alle 559 Aufnahmen zur Auswertung vor. Als Beispiel für eine kurzfristige Reparatur kann die Transportleitung im Bereich Am Queckbrunnen genannt werden. Hier war in der Infrarotaufnahme eine deutliche Undichtheit im Rohrbogen zu erkennen, welche den umliegenden Fernwärmekanal bereits stark geschädigt hatte. Der Schaden konnte daraufhin behoben werden.

 

 

DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH



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