PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 120251 (Drägerwerk AG & Co. KGaA)
  • Drägerwerk AG & Co. KGaA
  • Moislinger Allee 53-55
  • 23542 Lübeck
  • http://www.draeger.com
  • Ansprechpartner
  • Johann W. Wagner
  • +49 (451) 882-4444

Stabile Geschäftsentwicklung

Dräger veröffentlicht Zahlen für das 1. Halbjahr 2007

(PresseBox) (Lübeck, ) Die Drägerwerk AG, Lübeck, zeigte sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2007 in einer weiterhin guten und stabilen Verfassung. Der Verlauf des Geschäftes entspricht den Erwartungen: Durch organisches Wachstum wurden die Werte des Vorjahres weitestgehend erreicht oder übertroffen. Im ersten Halbjahr 2006 war das Geschäft insbesondere im Unternehmensbereich Medical durch mehrere Großprojekte positiv beeinflusst worden.

Umsatz und Auftragseingang auf Vorjahresniveau
Im ersten Halbjahr 2007 haben der Auftragseingang und der Umsatz im Dräger-Konzern die hohen Werte des Vorjahres weitestgehend gehalten. Der Auftragseingang liegt mit 914,7 Mio EUR um 1,8 % unter dem Vorjahreswert von 931,5 Mio EUR, der Umsatz hat mit 837,4 Mio EUR den Halbjahresumsatzes des Vorjahres um 2,2 % übertroffen. Dabei hat die Entwicklung der Währungsparitäten die aktuellen Werte um ca. 2 % gegenüber den Vergleichswerten belastet.

Vor allem die sehr gute Entwicklung von Dräger Safety mit Steigerungen des Auftragseingangs um 9,2 % und des Umsatzes um 10,9 % im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum trug zu der stabilen Entwicklung des Konzerns bei.

Dräger Medical konnte die Vorjahreswerte nicht erreichen, da außergewöhnlich große Projekte in Europa und Lateinamerika im Auftragseingang und Umsatz des ersten Halbjahres 2006 enthalten waren. Diese Projekte konnten im ersten Halbjahr 2007 nur zum Teil ausgeglichen werden.

Diese Entwicklung ist auch in der regionalen Aufteilung des Auftragseingangs des Dräger-Konzerns sichtbar. In Europa außerhalb Deutschlands (-3,2 %) und in Amerika (-14,4 %) konnten die Vorjahreswerte nicht erreicht werden, in Deutschland konnte das Wachstum von Dräger Safety den leichten Rückgang bei Dräger Medical ausgleichen. In Asien-Pazifik und den sonstigen Ländern legten beide Unternehmensbereiche gleichmäßig zu.

Auch die regionale Verteilung des Konzernumsatzes ist durch die hohen Vorjahreswerte geprägt, allerdings konnte hier die in allen Regionen positive Entwicklung der Dräger Safety den leichten Rückgang von Dräger Medical ausgleichen.

Operatives Ergebnis derzeit unter Vorjahr
Als Folge des geringen Umsatzanstieges liegt das EBIT nach dem ersten Halbjahr mit 50,9 Mio EUR (1. HJ/2006: 52,8 Mio EUR) 1,9 Mio EUR unter Vorjahr. Das bei leicht erhöhter Bruttomarge um 11,3 Mio EUR gestiegene Bruttoergebnis vom Umsatz hat im Dräger-Konzern dazu beigetragen, den Anstieg der eher linear als umsatzabhängig verlaufenden Funktionskosten zu kompensieren.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 60,0 Mio EUR liegen im ersten Halbjahr 2007 bei einer Quote von 7,2 % des Umsatzes (Vorjahr: 7,1 %). Das Zinsergebnis hat sich durch Verbesserung der Zinserträge aus den Geldanlagen bei konstanten Zinsaufwendungen erhöht. Der Steueraufwand ist aufgrund der Abgrenzung der Steuer auf einen Wert von 38 % (1. HJ/2006: 40 %) leicht zurückgegangen. Infolge der Übernahme eines 10 %-Anteils an der Dräger Medical AG & Co. KG ist das Ergebnis je Vorzugsaktie von 1,05 EUR im Vorjahr auf 1,37 EUR gestiegen.

Ausblick –Weiteres Wachstum in 2007 erwartet
Der Dräger-Konzern verfolgt unverändert das Ziel, seine positive Ertrags- und Umsatzentwicklung auch im Jahr 2007 fortzusetzen, so der Vorstandsvorsitzende Stefan Dräger bei Vorlage des Halbjahresberichts. Dazu werden die Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit wie z. B. durch den Ausbau der globalen Vertriebs- und Servicestruktur und die Erneuerung des Portfolios durch stetige Innovationen beitragen. Vor dem Hintergrund der erwähnten Einflüsse (starker Euro, außergewöhnlich große Projekte im Vorjahr) entspricht der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2007 den Erwartungen. Beide Unternehmensbereiche, Medical und Safety, befinden sich weiterhin in einer starken Position im Weltmarkt im klinischen Akutbereich bzw. im Gefahrenmanagement.