Erstes Halbjahr 2016: Dräger senkt Kosten

Umsatz rückläufig, Auftragseingang steigt leicht / Kosten gesenkt, Effizienzmaßnahmen greifen / EBIT im Halbjahr unter, im zweiten Quartal auf Vorjahresniveau

(PresseBox) ( Lübeck, )
Die Drägerwerk AG & Co. KGaA hat im ersten Halbjahr 2016 währungsbereinigt beim Auftragseingang leicht zugelegt, während der Umsatz rückläufig war. Das Ergebnis blieb nach dem schwachen Jahresbeginn unter dem der Vorjahresperiode.

Der Auftragseingang wuchs in den ersten sechs Monaten währungsbereinigt um 0,5 Prozent auf 1.221,1 Mio. Euro (6 Monate 2015: 1.249,3 Mio. Euro). Nominal ging der Auftragseingang um 2,3 Prozent zurück. In Europa und Amerika legten die Aufträge währungsbereinigt zu, während sie in der Region Afrika, Asien und Australien rückläufig waren. Der Umsatz von Dräger ging im ersten Halbjahr 2016 währungsbereinigt um 3,3 Prozent auf 1.111,4 Mio. Euro (6 Monate 2015: 1.179,5 Mio. Euro) zurück. Nominal betrug das Umsatzminus 5,8 Prozent. Der Umsatz war dabei in allen Regionen rückläufig, am stärksten in Afrika, Asien und Australien.

„Bei Umsatz und Ergebnis liegen wir nach sechs Monaten unter dem Vorjahreswert. Erfreulich ist aber, dass wir im Auftragsbestand zugelegt haben und dass unser EBIT im zweiten Quartal trotz eines Umsatzrückgangs in etwa das Vorjahresniveau erreichte. Das zeigt, dass unsere Kostensenkungen zu wirken beginnen", so Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG.

Zweites Quartal 2016

Im zweiten Quartal 2016 legte der Auftragseingang von Dräger währungsbereinigt um 0,9 Prozent zu. Während die Aufträge in Europa sowie in Amerika währungsbereinigt anstiegen, gingen sie in der Region Afrika, Asien und Australien deutlich zurück. Der Umsatz von Dräger lag im zweiten Quartal währungsbereinigt 6,3 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Er ging dabei in allen Regionen zurück, am stärksten in Asien, Afrika und Australien. Die Bruttomarge lag trotz des geringeren Umsatzvolumens über dem Vorjahreswert. Die Funktionskosten sanken währungsbereinigt um 5,8 %. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im zweiten Quartal auf 21,2 Mio. Euro (Q2 2015: 21,7 Mio. Euro), bei einer EBIT-Marge von 3,7 Prozent (Q2 2015: 3,4 Prozent).

Ergebnis nach sechs Monaten

Im ersten Halbjahr 2016 fiel das Bruttoergebnis auf 486,6 Mio. EUR (6 Monate 2015: 540,8 Mio. Euro). Die Aufwertung des Euros gegenüber wichtigen Konzernwährungen wirkte sich dabei negativ auf das Ergebnis aus. Die Funktionskosten fielen im ersten Halbjahr währungsbereinigt um 5,0 %. So lagen die Vertriebs- und Marketingkosten bereinigt um Währungseffekte um 6,5 % unter dem Vorjahr. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung wie auch die Verwaltungskosten lagen währungsbereinigt jeweils 3,9 % unter dem Wert der Vorjahresperiode.

Insgesamt erwirtschaftete Dräger im ersten Halbjahr 2016 ein Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 5,5 Mio. Euro (6 Monate 2015: 22,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge betrug 0,5 Prozent (6 Monate 2015: 1,9 Prozent). Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug -1,1 Mio. Euro (6 Monate 2015: 7,7 Mio. Euro).

„Mit dem Effizienzprogramm ›Fit for Growth‹ haben wir die richtigen Maßnahmen getroffen. Durch die Kostensenkungen verbessern wir bereits kurzfristig unsere Ertragssituation. Mittelfristig werden weitere positive Effekte aus der Erhöhung der Innovationsgeschwindigkeit wirksam", so Stefan Dräger. „Dann können wir die Früchte in unseren Märkten ernten. Denn diese sind alle sehr zukunftsträchtig, und unser Geschäftsmodell ist fundamental intakt."

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet Dräger weiterhin mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum in der bisher prognostizierten Bandbreite von 0,0 bis 3,0 Prozent. Die EBIT-Marge prognostiziert Dräger dabei unverändert in einer Bandbreite zwischen 3,5 und 5,5 Prozent.

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