PresseBox
Pressemitteilung BoxID: 236457 (Dr. Werner Financial Service AG)
  • Dr. Werner Financial Service AG
  • Gerhard-Gerdes-Straße 5
  • 37079 Göttingen
  • http://www.finanzierung-ohne-bank.de
  • Ansprechpartner
  • Horst S. Werner
  • +49 (551) 99964-240

Anleihen, Schuldscheindarlehen und partiarische Darlehen zur Finanzierungen

(PresseBox) (Göttingen, ) Die Anleihe als Inhaberschuldverschreibung stellt ein wertpapierverbrieftes Darlehen dar. In der Regel wird die Anleihe mit einer festen Laufzeit und einem festen Zins versehen. Die Verzinsung kann jedoch auch endfällig gestaltet werden (sogen. Null-Kupon-Anleihe) oder mit einem steigenden Staffelzins wie z.B. bei den Bundesschatzbriefen als Staatsanleihen ausgestattet werden.

Die Begebung einer Anleihe ist seit Anfang der neunziger Jahre jedem Unternehmen und sogar Privatleuten möglich (siehe §§ 793 ff des Bürgerlichen Gesetzbuches). Die gesetzliche Beschränkung auf börsennotierte Unternehmen wurde aufgehoben. Zur Begebung einer Anleihe ist jedoch ein Wertpapierverkaufsprospekt mit Zulassung und Genehmigung des Bundesamtes für Finanzdienstleistungsaufsicht / Abteilung Wertpapieraufsicht BaFin in Frankfurt/Main erforderlich (www.finanzierung-ohne-bank.de). Der Anleihe-Verkaufsprospekt ist erforderlich, soweit Mindestzeichnungssummen unter Euro 50.000,- im Einzelfall angeboten werden.

Die Anleihe kann auch durch Grundschulden abgesichert werden, so daß man in diesem Falle von einer Hypothekenanleihe (covered bonds) oder von einem Pfandbrief spricht. Der Pfandbrief kann auch mit anderen Sicherheiten als Grundschulden, z.B. mit Forderungsabtretungen, belegt werden. Die Dr. Werner Financial Service AG erarbeitet und erstellt entsprechende Wertpapier-Verkaufsprospekte und Anleihe-Verkaufsprospekte (www.emissionsmarktplatz.de) und führt die BaFin-Gestattung (bankenaufsichtsrechtliche Genehmigung) herbei.

Die Inhaberschuldverschreibung wird regelmäßig einer Mehrzahl von Anlegern angedient und dafür in kleinere Teilbeträge nominell aufgeteilt. In diesem Falle spricht man von einer "Teilschuldverschreibung". Die Schuldverschreibung kann neben einem festen oder variablen Zins auch mit einem ergebnisabhängigem Gewinnanteil ausgestattet werden. In diesem Falle handelt es sich um eine sogen. "Gewinnschuldverschreibung". Sofern die Zinsen für die Anleihe erst endfällig ausgezahlt werden, spricht man von einer "Null-Kupon-Anleihe" oder auch von einem "Zero-Bond".

Eine Anleihe wird als Wandelanleihe (convertible bond oder Wandelschuldverschreibung) bezeichnet, sofern die Schuldverschreibung mit einem späteren Umtauschrecht oder Wandlungsrecht in Aktien oder sonstige Gesellschaftsrechte des emittierenden Unternehmens ausgestattet ist. Dann verzichtet der Anleihegläubiger auf die Rückzahlung seines Anleihedarlehens, das in einem festgelegten Umtauschverhältnis mit der Übernahme von Aktien verrechnet wird.

Das partiarische Darlehen ist ein Privatkredit mit zusätzlicher Gewinnbeteiligung. Das Darlehen wird also mit einer Mindestverzinsung ausgestaltet und enthält eine ergänzende Gewinnverteilungsabrede. Diese Gewinnbeteiligung kann an den Umsatz (Umsatzbeteiligung) oder auch an einen bestimmten Unternehmensgewinn (Ergebnisbeteiligung) gekoppelt sein. Die Gewinnabrede kann in unbegrenzter Höhe bestehen oder mit einer Höchstgrenze (= Deckelung der Gewinnbeteiligung) belegt sein.

Schuldscheindarlehen sind in der Regel Bankenkredite, die in einer Schuldscheinurkunde als Beweisurkunde, aber nicht als Wertpapier verbrieft sind. Die Bank bündelt mehrere Schuldscheinurkunden in einem Schuldschein-Fonds oder einer Zweckgesellschaft, die sich durch Verkauf der Schuldscheine an institutionelle Kapitalgeber-Gesellschaften oder im Wege einer Börsenplatzierung refinanziert.

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