Dr. Michael Otto erhält den "Deutschen CSR-Preis für herausragendes CSR-Engagement"

Begründung der Jury und ausführliche Würdigung der Arbeit von Dr. Michael Otto

Stuttgart, (PresseBox) - Dr. Michael Otto, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Otto Group, wird am Abend des 04. April 2017 mit dem „Deutschen CSR-Preis für herausragendes CSR-Engagement“ ausgezeichnet. Die Verleihung findet im Rahmen des 13. Deutschen CSR-Forums im „Forum am Schlosspark“ in Ludwigsburg bei Stuttgart statt. Zur Preisverleihung werden mehrere hundert Ehrengäste, vornehmlich aus der Wirtschaft, erwartet.

Die Begründung der Jury

Dr. Michael Otto wird für die von ihm seit vielen Jahren gelebte vorbildliche gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen ausgezeichnet. Themen wie Nachhaltigkeit, Verantwortung und Ökologie hat er schon früh, beharrlich und glaubwürdig in der Öffentlichkeit vertreten.

In mehreren international tätigen Stiftungen und Allianzen hat er viele Unternehmer gewonnen, die ähnlich wie er gesellschaftliche Verantwortung leben und Klima- und Umweltschutzziele verfolgen. Im Mittelpunkt seiner Initiativen stehen immer konkrete, praktische Ziele. Der ehemalige Bosch-Chef Franz Fehrenbach würdigte Michael Otto als einen "Vordenker der Nachhaltigkeit". Er selbst sagt über sich: „Nachhaltigkeit bedeutet für mich, so zu wirtschaften und so zu leben, dass unsere Erde auch für unsere Kinder und Enkel lebenswert erhalten bleibt.“

Die Jury des Deutschen CSR-Preises unter der Leitung von Wolfgang Scheunemann, Initiator des Deutschen CSR-Forums, und Prof. Dr. Wolfgang Schuster, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung, hat in einem mehrstufigen Verfahren beschlossen, Dr. Michael Otto mit dem Deutschen CSR-Preis 2017 für vorbildliches gesellschaftliches Engagement auszuzeichnen. "Die Preisverleihung an Dr. Michael Otto würdigt einen Menschen, der sein ganzes Leben lang die Grundsätze gesellschaftlicher Verantwortung als Unternehmer lebt", betont Scheunemann. "Mit seinem Einsatz leistet er einen wertvollen Beitrag, den Gedanken an die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen weltweit zu verbreiten. Sein Name steht für eine zukunftsfähige Welt", so Prof. Schuster.  

Ausführliche Würdigung der Arbeit von Dr. Michael Otto

1.) Umweltausrichtung der Otto Group

1971 begann Michael Otto seine Karriere in dem von seinem Vater Werner gegründeten Versandhaus. Kurz darauf führte er Verpackungen aus Recyclingmaterialien ein, eine damals in Deutschland unerhörte Idee. 1981 wurde er Vorstandsvorsitzender. 1986 erklärte er Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu Unternehmenszielen. Otto war das erste Handelsunternehmen in Deutschland, das die ISO-Norm 14.001 für Umweltmanagement eingeführt hat. Mit der Zeit sei, so Otto, Nachhaltigkeit Teil der DNA der Otto Group geworden.

2007 übernahm er den Vorsitz des Aufsichtsrats. Sein Konzern ist laut Medienberichten hinter Amazon einer der größten Online-Händler für Mode und Lebensstil für den Endverbraucher in Europa.

Die Otto Group hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 ihren CO2-Ausstoß um 50 Prozent gegenüber 2006 zu senken. Dazu verbessert das Unternehmen die Energieeffizienz stetig, betreibt vielerorts Blockheizkraftwerke, nutzt Solarenergie und kauft Ökostrom ein. 2003 führte Otto eine eigene Marke für biologische Baumwolle ein. Ein anderes Label bescheinigt Teppichen aus Nepal und Indien, dass sie ohne Kinderarbeit hergestellt wurden. Mit jedem Kauf gehen 1,5 Prozent des Wertes der importierten Ware an Projekte für ehemalige Kinderarbeiter.

Otto bündelt seit einigen Jahren nachhaltig hergestellte Produkte auf der eigenen Plattform "Ecorepublic". Dort findet man Waren aus Biobaumwolle, aber auch energiesparende Waschmaschinen und Möbel aus zertifiziertem Holz. Otto unterstützt auch die „Asian Floor Wage Campaign“, die in Asien existenzsichernde Mindestlöhne für Textilarbeiter durchsetzen will.

Im Bereich der Sozialen Verantwortung engagierte sich Michael Otto u. a. für die Hamburger Jugendmusik-Schule, das Konzerthaus Elbphilharmonie, die Hauptkirche St. Katharinen, den Neubau eines Kinderkrankenhaus des Universitätsklinikums der Hansestadt oder die Flüchtlingshilfe für im Krieg traumatisierte Frauen.

Im Jahr 2015 hat Dr. Otto seiner Stiftung einen Großteil seines auf mehrere Milliarden Euro geschätzten Vermögens und einen Großteil seiner Gesellschafteranteile an der Otto Group übereignet.

2.) Stiftungen und Allianzen

Bewundernswert ist sein Engagement, kräftige Mitstreiter zu gewinnen und CSR sowie den Klimaschutz über international tätige Stiftungen und Allianzen voranzutreiben.

1993 errichtete er die „Michael Otto Stiftung für Umweltschutz“. Sie entwickelt als Inkubator innovative Ideen und fördert unter der Geschäftsführung des Vorstands für Corporate Responsibility der Otto Group, Dr. Johannes Merck, zukunftsweisende Perspektiven im Umwelt- und Naturschutz. Jährlich veranstaltet sie die „Hamburger Gespräche für Naturschutz“ zu wechselnden Themen-Schwerpunkten. Michael Otto ist ebenfalls Stifter von mehreren Professuren im Nachhaltigkeitsbereich.

1998 initiierte er eine der mittlerweile bedeutendsten Unternehmensberatungen für Nachhaltigkeit und Umwelt in Deutschland, die Systain Consulting GmbH. Anfangs mit Aufgaben im eigenen Konzern befasst, ist sie mittlerweile für viele Unternehmen in Deutschland und der Welt tätig.

Die von ihm 2004 unterstützte Stiftung „World Future Council“ bezeichnet sich als „Stimme zukünftiger Generationen“. Sie will politischen Entscheidungsträgern zukunftsgerechtes Handeln erleichtern, indem sie weltweit nach zukunftsgerechten Gesetzen und Politikansätzen recherchiert und deren konkrete Umsetzung unterstützt.

Ebenfalls 2004 ist die Otto Group Mitgründerin der „Business Social Compliance Initiative (BSCI)“. Sie will in der Lieferkette Mindeststandards in der Entlohnung sichern und arbeitet mit eigenen Kontrolleuren. Zu ihr zählen zurzeit rund 1.500 Firmen weltweit.

2005 initiierte Otto die Stiftung „Aid by Trade“ mit der Initiative „Cotton made in Africa“, in der er bis heute als Kuratoriumsvorsitzender wirkt. Sie will mit Unterstützung unterschiedlicher Partner aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) die Entwicklungszusammenarbeit durch den Handel stärken. Das namensgebende Projekt engagiert sich erfolgreich dabei, Baumwolle aus Afrika auf eine höhere Qualitätsstufe zu heben und dadurch den Baumwollbauern bessere Erträge zu ermöglichen. Heute leistet sie Hilfe für über 670.000 Baumwollbauern und ihre Familien in Afrika.

Seit 2012 engagiert er sich und sein Unternehmen als Gründungsmitglied und Vorsitzender des Präsidiums in der „Stiftung 2 Grad“, die sich für langfristiges unternehmerisches Engagement im Klimaschutz einsetzt. Gemeinsam mit Wissenschaft, Gesellschaft und Politik arbeiten die Unterstützer der Stiftung an konkreten Lösungen für einen ambitionierten und effizienten Klimaschutz. Schon 1992 sind von den Vereinten Nationen auf der legendären „Konferenz von Rio“ 2 Grad als Maximum einer noch erträglichen globalen Klimaerhöhung bezeichnet worden.

Im Jahr 2012 wurde auf Initiative der Otto Group zusammen mit sieben weiteren deutschen Handelsunternehmen die „Carbon Performance Improvement Initiative (CPI2)“ gegründet. Sie verfolgt das Ziel, auch in der weltweiten Lieferkette Energie zu sparen und damit das Klima zu schützen. Die Basis von CPI2 ist ein Onlineprogramm, mit dem Fabriken ihren Energieverbrauch in allen Unternehmensbereichen evaluieren und steuern können. Somit bietet CPI2 Fabriken die Möglichkeit, ihren Energieverbrauch deutlich zu senken und auf diese Weise erhebliche Kosten einzusparen – zum Nutzen der Umwelt.

Alle Materialien zur Preisverleihung:

Preisverleihung www.csrforum.eu/F7/presse/2017-04-04-pri-DCP-Auflieger.pdf
Begründung www.csrforum.eu/F7/presse/2017-04-04-pri-DCP-Begruendung.pdf
Laudatio www.csrforum.eu/F7/presse/2017-04-04-pri-DCP-Laudautio.pdf
Sieger in den Kategorien www.csrforum.eu/F7/presse/2017-04-04-pri-DCP-Sieger.pdf
Fotos von Dr. Otto www.ottogroup.com/de/presse/material.php
Deutsches CSR-Forum www.csrforum.eu/F7/presse/2017-04-03-pri-DCF-Allgemein.pdf

Weitere Pressematerialien und Logos       www.csrforum.eu/presse

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