Nutzungsanforderungen an Anwendungssysteme identifizieren und spezifizieren

13.02. - 14.02.2006 in Heidelberg

(PresseBox) ( Bonn, )
Man weiß heute, dass Anwendungssoftware, die den Anforderungen der Nutzer nicht gerecht wird, für den Auftraggeber sehr kostspielig werden kann. Die teueren Nutzer müssen sehr viel Zeit aufwenden, um mit den - aus ihrer Sicht - "Ungereimtheiten" der Anwendungssoftware fertig zu werden. Und eine nachträgliche Anpassung der Software an die berechtigten Forderungen der Nutzer ist sehr aufwendig und teuer, wenn nicht gar unmöglich.

Die zwingende Schlussfolgerung daraus ist, dass die Nutzungsanforderungen vor der Entwicklung oder Beschaffung und Anpassung eines Anwendungssystems genau so präzise festgelegt sein und dann systematisch gepflegt werden müssen wie die systemorientierten Anforderungen. Die Frage ist nur: Wie entdeckt man die Nutzungsanforderungen und wie schreibt man sie fest?

Diese Frage beantwortet das DIA-Seminar "Nutzungsanforderungen an Anwendungssysteme identifizieren und spezifizieren" vom 13. bis 14. Februar 2006 in Heidelberg. Es wendet sich an Informatik-Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen, die in Software-Entwicklungs- und Beschaffungsprojekten für Identifikation und Spezifikation von Anforderungen oder für Qualitätssicherung verantwortlich sind. Sie lernen Methoden und Verfahren zur Ermittlung von Nutzungsanforderungen an Anwendungssysteme kennen, die teilweise sogar standardisiert sind. Dies bedeutet, dass sie lernen, während der Anforderunsganalyse beim Kunden Nutzergruppen zu ermitteln, deren Arbeitskontext zu analysieren, Nutzungsszenarien auszuwerten und die Ergebnisse festzuschreiben. Sie werden daraus nutzergerechte Dialogabläufe für das Anwendungssystem modellieren und dokumentieren können, und so die Basis für das Anforderungsmanagement im Projekt legen können. Und sie werden schließlich die verfügbaren Werkzeuge und Hilfsmittel kennen lernen und bewerten können.

Die Referenten sind Thomas Geis, Geschäftsführer der ProContext GmbH, und Dr. Wolfgang Dzida, Senior Scientist und Akkreditierungsbegutachter der Deutschen Akkreditierungsstelle Technik e.V. (DATech). Beide sind seit vielen Jahren anerkannte Experten in dieser Thematik. Sie haben im Rahmen des "DATech-Prüfverfahrens Gebrauchstauglichkeit" u.a. Methoden für den Einsatz in frühen Phasen von Software-Entwicklungs- und Beschaffungsprojekten entwickelt. Sie bieten also methodisches Know-How aus erster Hand.
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