Kooperationsverbot jetzt rasch lockern!

(PresseBox) ( Berlin, )
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- Deutsches Studentenwerk (DSW) begrüßt Ankündigung der Bundesregierung, Kooperationsverbot in der Hochschulbildung zu lockern
- DSW-Präsident Dieter Timmermann: "Änderung ist überfällig"
- Timmermann: "Ausbau der sozialen Infrastruktur erfordert starken Bund"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt ausdrücklich, dass die Bundesregierung laut Medienberichten das seit der Föderalismusreform von 2006 faktisch bestehende Kooperationsverbot in der Hochschulbildung lockern will. "Das ist überfällig und eine richtige, zukunftsweisende Entscheidung", kommentiert DSW-Präsident Prof. Dieter Timmermann.

Timmermann: "Es hat sich seit längerem abgezeichnet, dass es ein Fehler der Föderalismusreform II war, dass der Bund die Hochschulbildung nicht mehr direkt fördern durfte. Dieser Fehler sollte nun über eine Grundgesetzänderung rasch behoben werden."

"Angesichts so vieler Studierwilliger und Studierender wie noch nie zuvor in der Geschichte Deutschlands, angesichts des Bologna-Prozesses, der Weiterentwicklung des BAföG und des dringenden Ausbaus der sozialen Infrastruktur braucht das deutsche Hochschulsystem, brauchen Hochschulen und Studentenwerke einen starken Bund", ist Timmermann überzeugt.

Allein die Studentenwerke benötigen laut Timmermann 25.000 zusätzliche Wohn­heim­­plätze, mehr Kapazitäten in der Hochschul­gastronomie, einen Ausbau der Beratungsangebote für Studierende, zum Beispiel mehr Studien­finanzierungsberatung, Sozialberatung und psychologische Beratung.
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