In Filmarchiven online recherchieren: Internetportal filmarchives online startet zur Berlinale

(PresseBox) ( Frankfurt/Main, )
Ab Februar bietet das Internetportal filmarchives online Zugang zu den Katalogen verschiedenster europäischer Filmarchive. Das vom Deutschen Filminstitut - DIF realisierte Portal ermöglicht die Suche in den Bestandsübersichten von derzeit fünf europäischen Institutionen. Die zeitraubende Recherche nach Archivfilmen wird damit erheblich verkürzt.

filmarchives online ist das Ergebnis des EU-Projekts MIDAS - Moving Image Database For Access and Re-Use of European Film Collections, das im Januar 2006 als zweijähriges Pilotprojekt unter dem MEDIA Plus Programm der EU ins Leben gerufen wurde. filmarchives online wurde unter Federführung des Deutschen Filminstituts gemeinsam mit vier weiteren europäischen Partnern realisiert. Ziel ist es, den Zugang zum europäischen Filmerbe zu erleichtern und seine kulturelle und kommerzielle Nutzung zu forcieren.

http://www.filmarchives-online.eu

filmarchives online ermöglicht den schnellen Zugriff auf Daten aus den Bestandskatalogen der beteiligten Institutionen. Das waren im Jahr 2006 neben dem Deutschen Filminstitut das British Film Institute (London), das tschechische Nationale Filmarchiv (Prag), die Cineteca Comunale di Bologna und die DEFA-Stiftung (Berlin). Zum jetzigen Zeitpunkt können rund 4.000 Filme - hauptsächlich aus dem Bereich non-fiction - recherchiert werden.

Neben Informationen zu den Filmen selbst bietet filmarchives online Angaben zu ihrer Verfügbarkeit in den beteiligten Filmarchiven. Was es für Bibliotheken schon seit langem gibt - also die Möglichkeit, nach einem Buch in vielen verschiedenen Katalogen gleichzeitig zu suchen - wird mit filmarchives online nun auch für Archivfilme Realität. Das kostenlose Angebot richtet sich in erster Linie an die Film- und Medienproduktion, audiovisuelle Archive sowie die akademische Forschung.

Elf weitere Archive haben sich 2007 dem MIDAS Projekt angeschlossen: Cinémathèque Royale de Belgique (Brüssel), Tainiothiki tis Ellados (Athen), Slovenska Kinoteka (Ljubljana), Deutsche Kinemathek (Berlin), LICHTSPIEL-Kinemathek Bern, Fondazione Cineteca Italiana (Mailand), Norsk Filminstitutt (Oslo), Nederlands Filmmuseum (Amsterdam), IWF Wissen und Medien (Göttingen), Magyar Nemzeti Filmarchívum (Budapest), Cineteca del Friuli (Gemona del Friuli).
Damit sind 16 Institutionen aus elf europäischen Ländern in filmarchives online vertreten. Anfang 2008 sollen mindestens 15.000 Filmwerke zugänglich sein.

Vom 12. bis 16. Februar 2007 wird filmarchives online am Stand des MEDIA Plus Programms auf dem European Film Market im Martin-Gropius-Bau vertreten sein. Nach vorheriger Absprache (telefonisch oder per e-mail) informieren wir sie dort gerne persönlich über Funktionen und Suchinhalte von filmarchives online.
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