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Pressemitteilung BoxID: 332861 (Deutscher Industrie- und Handelskammertag)
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Wansleben: Dienstleister schaffen in diesem Jahr 300.000 neue Arbeitsplätze

DIHK legt Dienstleistungsreport 2010 vor

(PresseBox) (Berlin, ) Neue Aufträge, mehr Optimismus, zusätzliche Jobs - der aktuelle Dienstleistungsreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) belegt, dass die Branchenkonjunktur im Frühjahr 2010 einen weiteren Schritt nach vorne macht.

"Die Dienstleistungsunternehmen vermelden als einziger Wirtschaftszweig zu Jahresbeginn bereits eine positive Geschäftslage", berichtete DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben von den Ergebnissen der Erhebung, der rund 11.000 Unternehmensantworten zugrunde liegen. "Der Sektor verdaut die Krise besser als die Gesamtwirtschaft."

Nachdem die Serviceanbieter bereits im Krisenjahr 2009 den Arbeitsmarkt stabilisiert hätten, so Wansleben, schaffe die Dienstleistungsbranche weiter neue Jobs: Angesichts der positiven Beschäftigungspläne der Unternehmen rechne der DIHK "mit einem Plus von rund 300.000 Arbeitsplätzen allein im Dienstleistungssektor bis zum Jahresende 2010". Dies könne einen Großteil der in anderen Wirtschaftszweigen drohenden Beschäftigungsverluste kompensieren.

Insbesondere wissensintensive Dienstleistungsbranchen wie Forschung und Entwicklung, Informationstechnologie, Versicherungen, Unternehmensberatungen sowie Werbung und Marktforschung haben vor, ihre Mitarbeiterzahl zu erhöhen.

Auch die Gesundheits- und sozialen Dienste, die Sicherheitswirtschaft sowie der konjunkturelle Vorläufer Zeitarbeit schaffen neue Stellen. Wansleben: "Gerade die Zeitarbeitsagenturen bereiten sich auf eine größere Nachfrage seitens der entleihenden Unternehmen vor."

Allerdings gebe es auch "Branchen, die als Jobmotor ausfallen", sagte der DIHK-Hauptgeschäftsführer: "Vor allem der Straßengüterverkehr leidet unter massiven Auftragsrückgängen sowie zuletzt wieder gestiegenen Kraftstoffkosten." Darüber hinaus trübe die Erhöhung der Mautkosten zum 1. Januar 2011 die Erwartungen und Beschäftigungspläne der Branche zusätzlich ein.