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Pressemitteilung BoxID: 650099 (Deutscher Derivate Verband e.V.)
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Zertifikate-Indexreports Dezember 2013

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) .
Kapitalschutz-Index

Der Deutsche Derivate Verband (DDV) unterstützt die Initiative der Börse Frankfurt Zertifikate AG, der Frankfurter Börse für strukturierte Produkte, und der European Derivatives Group (EDG), Indizes für verschiedene Zertifikatekategorien zu veröffentlichen. Die Indizes zeigen die durchschnittliche Wertentwicklung von Zertifikaten und ermöglichen den direkten Leistungsvergleich mit anderen Finanzprodukten.

Kapitalschutz-Zertifikate sind Vollkasko- Produkte, die in Börsenphasen mit hohen Kursgewinnen nur unterdurchschnittlich performen, dafür aber in Zeiten einer Kurskonsolidierung die von den Anlegern gewünschte Sicherheit erzielen, indem sie nahezu keine Verluste einfahren.

Im Dezember 2013 machte sich die Sicherheits- Struktur von Kapitalschutz-Zertifikaten allerdings nur in der ersten Monatshälfte bezahlt. Während der Euro Stoxx 50 in diesem Zeitraum mehr als 5 Prozent verlor, erlitten Kapitalschutz- Zertifikate nur geringfügige Verluste. Mit dem anschließenden Monatsendspurt des Euro Stoxx 50 konnte der Kapitalschutz- Index allerdings nicht mithalten. Während der Euro Stoxx 50 im Zuge der Jahresendrallye noch kräftig aufholte und es noch auf ein Plus von 0,46 Prozent schaffte, verlief der Aufwärtstrend des Kapitalschutz-Index wesentlich langsamer. Unter dem Strich stand so ein geringfügiger Monatsverlust von 0,12 Prozent.

Mit einer p.a.-Rendite von +3,17 Prozent konnten sich Kapitalschutz-Zertifikate seit Auflage des Index im Jahre 2006 jedoch erheblich besser entwickeln als der Euro Stoxx 50 Index mit -1,85 Prozent. Und dies bei einer erheblichen Senkung der Wertschwankung. So betrug die Volatilität von Kapitalschutz-Zertifikaten gerade einmal 2,39 Prozent, während sie beim europäischen Leitindex 24,71 Prozent betrug. Kapitalschutz-Zertifikate schonen also die Nerven der Anleger erheblich.

Kapitalschutz-Index

Der Index besteht aus 20 repräsentativen Zertifikaten und zeigt die durchschnittliche Wertentwicklung von Kapitalschutz-Zertifikaten auf. In die Berechnung einbezogen werden alle verfügbaren Kapitalschutz-Zertifikate auf Aktien bzw. Aktienindizes. Die Auswahl der Indexmitglieder erfolgt auf Basis der jeweiligen Produktausstattung (Laufzeit, Basispreis etc.) sowie dem ausstehenden Volumen, so dass der Index die tatsächlich investierten Anlegergelder widerspiegelt. Aufgrund der geringen Produktanzahlen werden mehrere Strukturen berücksichtigt. Die Indexzusammensetzung erfolgt durch die EDG AG, die Indexberechnung durch die Börse Frankfurt Zertifikate AG.

Aktienanleihen-Index

Der Deutsche Derivate Verband (DDV) unterstützt die Initiative der Börse Frankfurt Zertifikate AG, der Frankfurter Börse für strukturierte Produkte, und der European Derivatives Group (EDG), Indizes für verschiedene Zertifikatekategorien zu veröffentlichen. Die Indizes zeigen die durchschnittliche Wertentwicklung von Zertifikaten und ermöglichen den direkten Leistungsvergleich mit anderen Finanzprodukten.

In Seitwärts- oder moderaten Abwärtsmärkten garantieren die Zinserträge bei Aktien-Anleihen eine kontinuierliche Ertragsquelle, in stark steigenden Märkten dagegen bewirkt die Partizipationsbegrenzung eine Underperformance gegenüber dem Basiswert. Verstärkt wird diese Eigenschaft durch das derzeit sehr sicherheitsbetonte Agieren der Anleger bei der Wahl der entsprechenden Produkte. Im Dezember 2013 machte sich diese Vorgehensweise der Anleger in der ersten Monatshälfte bezahlt. Während der Euro Stoxx zeitweise mehr als 5 Prozent verlor, betrugen die zwischenzeitlichen Verluste weniger als ein Prozent. Zum Monatsende konnte der Index jedoch nicht mit der Jahresendrallye des Euro Stoxx 50 mithalten. Während es der europäische Leitindex noch auf ein Monatsplus von 0,46 Prozent schaffte, verharrte der Aktienanleihen- Index bei 0,11 Prozent.

Der durchschnittlich gewichtete Kupon stieg im Dezember minimal von 4,87 auf 4,96 Prozent. Wieder leicht gesunken ist der Basispreis von 2.735,5 auf 2.706,5 Punkte. Deutlich verkürzt hat sich die gewichtete Restlaufzeit von 620 auf 474 Tage.

Seit Auflage des Index im Januar 2009 erzielte der Aktienanleihen-Index eine jährliche Rendite von +5,68 Prozent (Euro Stoxx 50: +4,11 Prozent). Die Volatilität ist beim Scoach-Aktienanleihen-Index mit 12,29 Prozent geringer als beim europäischen Leitindex (23,90 Prozent).

Aktienanleihen-Index

Der Index besteht aus 20 repräsentativen Zertifikaten und zeigt die durchschnittliche Wertentwicklung von Aktienanleihen auf den Euro Stoxx 50. In die Berechnung einbezogen werden alle verfügbaren Aktienanleihen auf den europäischen Leitindex. Die Auswahl der Indexmitglieder erfolgt auf Basis der jeweiligen Produktausstattung (Laufzeit und Basispreis) sowie dem ausstehenden Volumen, so dass der Index die tatsächlich investierten Anlegergelder widerspiegelt. Die Indexzusammensetzung enthält neben der Basisstruktur auch die Strukturvariante der Protect Aktienanleihe. Die Indexzusammensetzung erfolgt durch die EDG AG, die Indexberechnung durch die Börse Frankfurt Zertifikate AG.

Discount-Index

Der Deutsche Derivate Verband (DDV) unterstützt die Initiative der Börse Frankfurt Zertifikate AG, der Frankfurter Börse für strukturierte Produkte, und der European Derivatives Group (EDG), Indizes für verschiedene Zertifikatekategorien zu veröffentlichen. Die Indizes zeigen die durchschnittliche Wertentwicklung von Zertifikaten und ermöglichen den direkten Leistungsvergleich mit anderen Finanzprodukten.

Discount-Zertifikate puffern aufgrund des gewährten Rabatts moderate Kursrückschläge erheblich ab, in starken Aufwärtsphasen profitieren Discounts aufgrund des eingebauten Cap jedoch nur teilweise. Besonders gilt dies, wenn Anleger wie derzeit sehr sicherheitsbetont am Markt agieren und Caps weit unterhalb des aktuellen Euro-Stoxx-50-Kurses wählen. So verlor der Discount-Index im der ersten Monatshälfte nur geringfügig, während der Euro Stoxx 50 mehr als 5 Prozent einbüßte. Zum Monatsschluss lieferte sich der Discount-Index jedoch mit dem europäischen Leitindex ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Während der Discount-Index bei +0,45 Prozent statisch verharrte, überholte der Euro Stoxx 50 diesen im Zuge einer Jahresendrallye noch knapp mit einer erzielten Rendite von 0,46 Prozent.

Der durchschnittlich gewichtete Cap erhöhte sich leicht von 2.227,5 auf 2.272,4 Punkte. Die Restlaufzeit verharrte unverändert bei 295 Tagen.

Seit Auflage im Januar 2006 erzielte der Discount-Index eine jährliche Rendite von +3,80 Prozent. Im gleichen Zeitraum verbuchte der Euro Stoxx 50 einen jährlichen Verlust von 1,86 Prozent. Während der Index in den ersten Jahren seit Auflage nicht mithalten konnte, hat der Discount-Index seit Mitte des Finanzkrisenjahres 2008 deutlich seine Stärken ausgespielt. Und dies bei deutlich reduzierter Volatilität von nur 12,41 Prozent (Euro Stoxx 50: 24,71 Prozent).

Discount-Index

Der Index besteht aus 20 repräsentativen Zertifikaten und zeigt die durchschnittliche Wertentwicklung von Discount-Zertifikaten auf den Euro Stoxx 50. In die Berechnung einbezogen werden alle verfügbaren Discount- Zertifikate auf den europäischen Leitindex. Die Auswahl der Indexmitglieder erfolgt auf Basis der jeweiligen Produktausstattung (Laufzeit und Cap) sowie dem ausstehenden Volumen, so dass der Index die tatsächlich investierten Anlegergelder widerspiegelt. Betrachtet werden nur klassische Discount-Zertifikate. Die Indexzusammensetzung erfolgt durch die EDG AG, die Indexberechnung durch die Börse Frankfurt Zertifikate AG.

Bonus-Index

Der Deutsche Derivate Verband (DDV) unterstützt die Initiative der Börse Frankfurt Zertifikate AG, der Frankfurter Börse für strukturierte Produkte, und der European Derivatives Group (EDG), Indizes für verschiedene Zertifikatekategorien zu veröffentlichen. Die Indizes zeigen die durchschnittliche Wertentwicklung von Zertifikaten und ermöglichen den direkten Leistungsvergleich mit anderen Finanzprodukten.

Bonus-Zertifikate spielen ihre Stärken vor allem in Seitwärts- bzw. moderat steigenden bzw. fallenden Kursen aus. Steigt dagegen der Basiswert sehr stark an, können sie in der Regel nicht ganz mit der Wertentwicklung mithalten. In der ersten Monatshälfte zeigten sich Bonus-Zertifikate insbesondere von der positiven Seite: Während der europäische Leitindex im Monatsverlauf mehr als 5 Prozent einbüßte, verlor der Bonus-Index in diesem Zeitraum mit rund 3,4 Prozent weit weniger. Mit dem folgenden Wiederanstieg des Euro Stoxx 50 zu Monatsende konnte der Bonus-Index allerdings nicht ganz mithalten, so dass er quasi auf der Zielgeraden noch überholt wurde. Während es der europäische Leitindex unter dem Strich noch auf ein leichtes Plus von 0,46 Prozent schaffte, legte der Bonus-Index auf Monatssicht nur 0,24 Prozent zu.

Die Barriere sank vergangenen Monat deutlich von 1.776,8 auf 1.525,8 Punkte. Im Gegenzug erhöhte sich das Bonuslevel 3.440 auf 3.511,9 Punkte. Die durchschnittliche Restlaufzeit verlängerte sich von 653 auf 722 Tage.

Seit Auflage im Januar 2006 erzielte der Bonus-Index ein jährliches Plus von 1,32 Prozent. Der Euro Stoxx 50 fuhr im gleichen Zeitraum einen Verlust in Höhe von 1,86 Prozent p.a. ein. Die Volatilität ist allerdings mit 25,32 Prozent geringfügig höher als die beim Basiswert mit 24,71 Prozent.

Bonus-Index

Der Index besteht aus 20 repräsentativen Zertifikaten und zeigt die durchschnittliche Wertentwicklung von Bonus-Zertifikaten auf den Euro Stoxx 50. In die Berechnung einbezogen werden alle verfügbaren Bonus-Zertifikate auf den europäischen Leitindex. Die Auswahl der Indexmitglieder erfolgt auf Basis der jeweiligen Produktausstattung (Laufzeit, Barriere und Bonuslevel) sowie dem ausstehenden Volumen, so dass der Index die tatsächlich investierten Anlegergelder widerspiegelt. Betrachtet werden nur klassische Bonus-Zertifikate. Die Indexzusammensetzung erfolgt durch die EDG AG, die Indexberechnung durch die Börse Frankfurt Zertifikate AG.

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