Angela Merkel gegen bedingungsloses Grundeinkommen und für mehr Frauen in Vorstandspositionen

Die Kanzlerin fordert die Deutschen zudem auf, digitaler zu denken

Hamburg, (PresseBox) - Digitale Vordenker der Wirtschaft wie Siemens-Chef Joe Kaeser und Telekom-CEO Timotheus Höttges fordern die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens, Bundeskanzlerin Angela Merkel hält das „für keine gute Idee“.

In einem Exklusiv-Interview über Zukunftsthemen mit dem DUB UNTERNEHMER-Magazin, das am 13. Juli 2017 am Kiosk erscheint, erteilt sie dem bedingungslosen Grundeinkommen eine klare Absage, fordert „Null Toleranz für Null-Frauen-Quoten in Vorstandsetagen“ und ruft die Deutschen auf, digitaler zu denken.

Eine wachsende Zahl von Wissenschaftlern und Wirtschaftsexperten geht davon aus, dass im Zuge des digitalen Wandels zahlreiche Arbeitsplätze verloren gehen. Ihre Befürchtung: Wenn angesichts des Fortschritts beispielsweise auf dem Feld der künstlichen Intelligenz selbstlernende Maschinen immer mehr Tätigkeiten übernehmen, geht Volkswirtschaften schlichtweg die Arbeit aus. Die Folge: Ein Heer von vielen Millionen Dauerarbeitslosen – vom Manager bis zum Buchhalter – die kaum oder nur via Weiterbildung Aussicht auf neue Jobs haben. Nachdenkliche Wirtschaftsführer wie etwa Siemens-Chef Joe Kaeser, Telekom-CEO Timotheus Höttges sowie international Tesla- und Space X-Gründer Elon Musk fordern in verschiedenen Modellen ein bedingungsloses Grundeinkommen als ein neues Sozialsystem für die digitale Zukunft. Tenor: Die Gesellschaft müsse dafür sorgen, dass die Menschen versorgt sind. Das Grundeinkommen soll als Puffer in der Transformationsphase dienen. Kanzlerin Merkel hält das „für keine gute Idee“. Ihre Begründung: „Das bedeutet eine Abkehr vom bisherigen Bedarfsprinzip eines solidarischen Sozialstaates, der dann hilft, wenn Not besteht.

Merkel kritisiert zudem, dass Frauen in Spitzenpositionen vieler deutscher börsennotierter Unternehmen nach wie vor unterrepräsentiert seien: „Leider gibt es hier immer wieder Unternehmen, die sich die Zielgröße Null setzen. Und dafür habe ich null Verständnis.“ In Sachen digitaler Ausbildung fordert die Kanzlerin im DUB UNTERNEHMER-Magazin zum Umdenken auf: „Souverän und selbstbestimmt mit digitalen Medien und neuen Technologien umgehen zu können – das gehört heute einfach dazu. Das ist eine Basiskompetenz wie Lesen, Rechnen oder Schreiben.“

Hintergrund: DUB UNTERNEHMER ist das Magazin zur digitalen Transformation. Es erscheint zweimonatlich in einer Gesamtauflage von über 280.000 Exemplaren am Kiosk, als Bordexemplar am Flughafen, sowie als Supplement in „Handelsblatt“ und „WirtschaftsWoche“. Titelthema der Juli-Ausgabe ist Künstliche Intelligenz und wie sie unser Leben heute und morgen verändert. Zur Zielgruppe von DUB UNTERNEHMER zählen Unternehmer, Führungskräfte und Investoren.

Mehr Informationen zum Thema digitale Transformation können auf dem Mittelstandsportal Deutsche Unternehmerbörse DUB.de abgerufen werden: www.dub.de.

Deutsche Unternehmerbörse dub.de GmbH

Die Deutsche Unternehmerbörse DUB.de ist die Karriere- und Serviceplattform für unternehmerisch Denkende und sowie die effizienteste Nachfolge-, Franchise- und Geschäftsführerbörse hierzulande. Das Nachfolgeproblem in der deutschen Wirtschaft wird immer drängender. Immer mehr Unternehmer aus der Baby-Boomer-Generation suchen Nachfolger und Geschäftsführer. Fehlen diese, stehen Firmen vor dem Aus - Arbeitsplätze und unternehmerische Ideen drohen verloren zu gehen. Die Börsen auf DUB.de bringen Angebot und Nachfrage zusammen. Daneben finden Sie Berater für jede Unternehmenslage und journalistische wie fachliche Beiträge zu Themen wie Management, Finanzierung, Karriere und Recht. Alles von Unternehmern für Unternehmer. Das DUB UNTERNEHMER-Magazin ist das Printmedium der Deutschen Unternehmerbörse. Mehr unter www.dub.de

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