ANGA Cable: Markterfolg von HbbTV in Deutschland erfordert konzertierte Aktion aller Beteiligten

Strategie-Panel der Deutschen TV-Plattform in Köln zu Smart TV / Messestand demonstriert HbbTV und Engagement des Vereins für Digitalfernsehen

(PresseBox) ( Köln, )
Die Markteinführung von HbbTV ist auf gutem Wege, erfordert aber eine konzertierte Aktion aller Marktteilnehmer. Das war das Fazit des Kooperationspanels der Deutschen TV-Plattform und des Kabelverbandes ANGA am 2. Kongresstag in Köln. Am Messestand des Vereins stehen HbbTV-Anwendungen sowie Informationen rund um Smart TV und die Aktivitäten der Deutschen TV-Plattform zu Digitalfernsehen im Mittelpunkt.

Millionen hybride Endgeräte stehen bereits in den deutschen TV-Haushalten und die Anzahl der TV-Apps steigt ständig. Neben dem Trend zu "Smart TV", konstatierte der Vorsitzende der TV-Plattform, Gerhard Schaas (LOEWE AG), in seiner Keynote die wachsende Trend zum Second Screen als Konkurrent zum TV-Bildschirm. Schaas bedauerte, dass HbbTV-Angebote die anderen Bildschirme heute noch nicht erreichen. Er appellierte an die Branche, sich gemeinsam für den Durchbruch von HbbTV zu engagieren. Die Deutsche TV-Plattform sei dafür das geeignete Forum und mit HbbTV gebe es einen anerkannten Standard, der kontinuierlich weiterentwickelt werde.

Dieser Vorschlag wurde von der Podiumsdiskussion unter Moderation von Jürgen Sewczyk (JS Consult, Vorstandsmitglied und Leiter der AG Smart TV der TV-Plattform), mehrfach aufgegriffen und unterstützt. Einigkeit herrschte darüber, dass die Chancen durch Smart TV und HbbTV für die Branche überwiegen. Dennoch zeichnete sich ab, dass es keine leichte Aufgabe ist, die Interessen der verschiedenen Marktteilnehmer zusammen zu bringen - nahezu alle Bereiche der Wertschöpfungskette entwickeln derzeit Angebote, die Broadcast und Broadband miteinander verknüpfen.

So bietet der Kabelnetzbetreiber Primacom eine hybride Empfangsbox mit HbbTV an, die Astra-Tochterfirma HD Plus betreibt ein eigenes Smart TV Portal, und auch der terrestrische Sendenetzbetreiber Media Broadcast integriert einen Barker Kanal über HbbTV. Henrik Rinnert von Media Broadcast stellte heraus, dass HbbTV ein weltweit anerkannter Standard ist, der u.a. auch in Asien beim digitalen Antennenfernsehen eingeführt wird.

Michael Albrecht von der ARD bekräftigte, dass die öffentlich-rechtlichen Sender HbbTV-Angebote weiter ausbauen werden. Dabei soll der einfache Zugang zum kontextbezogenen Content über den "Red Button" der TV-Fernbedienung im Mittelpunkt stehen. Dr. Marcus Dimpfel (Mediengruppe RTL Deutschland) betonte, das werbefinanzierte Geschäftsmodell müsse in der vernetzten TV-Welt geschützt werden. Dafür sei der HbbTV-Standard eine gute Basis, brauche aber aus RTL-Sicht Ergänzungen.

Die Teilnehmer der Podiumsdebatte sprachen sich dafür aus, die HbbTV-Angebote für die Kunden leichter nutzbar zu machen und eine diskriminierungsfreie Darstellung der Angebote in den Portalen zu gewährleisten. Auch eine bessere Aufklärung der Verbraucher wurde für den Markterfolg von HbbTV gefordert.

Die Entwicklung von Smart TV begleitet die Deutsche TV-Plattform bereits seit den ersten Schritten des "Hybridfernsehens" in 2009. Die AG Smart TV befasst sich mit Fragen der Nutzerakzeptanz und Handhabbarkeit von HbbTV "Red Button"-Angeboten. Einen umfassenden Überblick zu smarten Geräten und Diensten bietet u.a. die Broschüre "Hybrid TV" der Deutschen TV-Plattform, die am Messestand auf der ANGA Cable erhältlich ist. Live zu sehen sind dort verschiedene HbbTV-Dienste.

Detaillierte Informationen zur Deutschen TV-Plattform sowie alle Publikationen des Vereins stehen unter www.tv-plattform.de zur Verfügung.
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