Hannover Messe: IT trifft Industrie

(PresseBox) ( Darmstadt, )
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- Industrie 4.0-Lösungen für vernetzte Produktion und Industrieanlagen
- Sicherheitsangebot mit Infineon, Hirschmann und WIBU-SYSTEMS
- Industrie 4.0 Paket - Einsteigerpaket für mittelständische Unternehmen

Die Deutsche Telekom zeigt gemeinsam mit Partnern auf der Hannover Messe Industrie (HMI) Lösungen für Industrie 4.0 entlang vernetzter Wertschöpfungsketten. Die Exponate belegen die weiterhin steigende Bedeutung von IT in industrieller Fertigung und Anlagenautomation.

Eine Modelllandschaft veranschaulicht eine Reihe von Lösungen für die Digitalisierung: Gemeinsam mit Infineon, Hirschmann und WIBU-SYSTEMS zeigt die Telekom, wie Unternehmen ihre Kommunikationskanäle für die Produktion Standort-übergreifend sichern und vernetzen. Bei einer Zuginspektion via Augmented Reality erleben Besucher das Thema Instandhaltung im Schienenverkehr ganz neu. Der "Digital Navigator" dient Unternehmen als Berater auf dem Weg zu Industrie 4.0. Um mittelständischen Unternehmen den Einstieg in die vernetzte Industrie zu erleichtern, bringt die Telekom das Industrie 4.0 Paket auf den Markt.

Roboter standortübergreifend fernsteuern

Von der Messe aus werden Experten einen Roboter am Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik in Berlin für einen neuen Produktionsvorgang einrichten. Zunächst testen sie den Ablauf virtuell und aus der Ferne auf korrekte und kollisionsfreie Ausführung, bevor sie ihn remote aktivieren. Anlagenbetreiber können dadurch an verteilten Standorten, flexibel und kostengünstig auf wechselnde Anforderungen einer kundenindividuellen Produktion bis hin zur Einzelfertigung ("Losgröße 1") reagieren. Besonders wichtig dabei sind die kurzfristig verfügbare und hochsichere Netzanbindung sowie exakte virtuelle Simulationsfähigkeit.

Authentifizierter Zugriff auf Maschinen

Erste erfolgreiche Hackerangriffe und Manipulationen von Produktionsabläufen verdeutlichen, dass die vernetzte Produktion hohe Anforderungen an die Sicherheit einer Ende-zu-Ende-Kommunikation stellt. Gemeinsam mit Infineon, Hirschmann und WIBU-SYSTEMS zeigt die Telekom in Hannover, wie sich der Zugriff auf Hardware und Produktionssteuerungssoftware mit Verschlüsselungs- und Authentifizierungsverfahren absichern lässt. Über die eindeutige Authentifizierung bekommen nur berechtigte Personen Zugriff auf eine Maschine und sensible Produktionsdaten. Nach dem gleichen Prinzip lässt sich auch die Kommunikation zwischen vernetzten Maschinen sichern. Nur authentifizierte Maschinen erhalten dann Zugriff auf das Netzwerk und können anderen Produktionseinheiten Befehle erteilen.

Logistische Abläufe in Echtzeit steuern

Wie sich die Logistikabläufe eines Hafens durch Echtzeitinformationen optimieren lassen, zeigt auf der HMI die Simulation des Hamburger Hafens. Die Deutsche Telekom, SAP und die Hamburg Port Authority präsentieren mit smartPORT logistics eine Logistiklösung, die alle Lkw- und Container-bewegungen auf dem Hafengelände in Echtzeit überwacht und steuert. Dabei führt SmartPORT logistics die Verkehrs- und Infrastrukturdaten des 72 Quadratkilometer großen Hafengeländes in eine Private Cloud zusammen. Die Lösung vermeidet Staus, optimiert das eng getaktete Ent- und Beladen der Containerschiffe und erhöht die Effizienz und Umweltbilanz des gesamten Hafenbetriebs.

Schnellere Wartung mit virtuell eingeblendeten Zusatzinformationen

Der Wartungsaufwand von Maschinen und Zügen ist hoch. Die Bremsen Klimaanlagen, Kücheneinrichtungen, Sitze, Batterien und das Fahrgastinformationssystem von ICEs werden zum Beispiel nach jeweils 80.000 gefahrenen Kilometern komplett überprüft. Augmented Reality-Lösungen erleichtern die komplexe und teure Wartung von Zügen und Maschinen. Am Beispiel der Zugwartung zeigt die Telekom in Zusammenarbeit mit der DB Systel GmbH und CSC in Hannover, wie Techniker den Wartungsprozess beschleunigen, in dem die Kamera eines Tablet-PCs die Waggonnummer selbständig erfasst, zu wartende Objekte verortet und Schäden identifiziert.

Wegweiser für die digitale Transformation

Wie weit ist ein Unternehmen digitalisiert und wie kann es die eigenen digitalen Fähigkeiten identifizieren? Antworten gibt der "Digital Navigator". Mit diesem Instrument lassen sich digitale Szenarien und Handlungsfelder bewerten, Auswirkungen auf Geschäftsbereiche und -prozesse simulieren und die Fähigkeit zur digitalen Transformation identifizieren. Der Digital Navigator analysiert, wo und wie Unternehmen mit neuen Technologien und digitalisierten Prozessen ihre Geschäftsstrategien umsetzen und damit die Qualität steigern oder die Kosten senken können.

Einsteigerpaket für Industrie 4.0

Für den Einstieg in die vernetzte Industrie bringt die Telekom das Industrie 4.0 Paket auf den Markt. Es ermöglicht mittelständischen Betrieben, ihre Maschinen schnell und einfach zu vernetzen und Fertigungsbedingungen zu überwachen. Dürkopp-Adler, ein Hersteller von Nähmaschinen aus Bielefeld, nutzt das Industrie 4.0 Paket bereits zur Anbindung seiner Maschinen über die Cloud der Dinge. Jetzt lassen sich die Nähmaschinen des deutschen Herstellers, die weltweit im Einsatz sind, aus der Firmenzentrale überwachen. Dies spart teure und zeitaufwendige Reisen, reduziert die Ausfallzeiten der Maschinen und verbessert den Kundenservice.

Industrie 4.0 aus Sicht der Telekom

Industrie 4.0 steht für die Digitalisierung der herstellenden Industrie und umfasst alle Wertschöpfungsstufen von der Entwicklung und Produktion über die Logistik bis hin zu Services und Aftersales.
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