Deutsche Telekom will 2017 weiter profitabel wachsen

Bonn, (PresseBox) -
Umsatzplus für den Konzern erwartet
Bereinigtes EBITDA soll 2017 um knapp 4 Prozent steigen
Free Cashflow soll um rund 12 Prozent zulegen
Neues operatives Segment Group Development gestartet


Die Deutsche Telekom will ihren Kurs des profitablen Wachstums auch 2017 fortsetzen. Bei einem weiteren Umsatzanstieg soll das bereinigte EBITDA um knapp 4 Prozent auf rund 22,2 Milliarden Euro zulegen. Gleichzeitig erwartet der Konzern einen Free Cashflow von rund 5,5 Milliarden Euro, etwa 12 Prozent mehr als 2016. In gleichem Maß wie der Free Cashflow soll entsprechend der Ausschüttungspolitik des Konzerns die Dividende steigen. Haupttreiber für Umsatz und Ergebnis bleibt das anhaltende Kundenwachstum in den USA sowie ein steigendes Ergebnis im Heimatmarkt.

Die Prognose steht im Einklang mit den beim Kapitalmarkttag 2015 genannten Wachstumsraten. Für die Jahre 2014 bis 2018 werden demnach durchschnittliche jährliche Steigerungen von 1 bis 2 Prozent beim Umsatz, 2 bis 4 Prozent beim bereinigten EBITDA und rund 10 Prozent beim Free Cashflow angepeilt.

Bei der Betrachtung der einzelnen operativen Segmente ist zu beachten, dass sich die Konzernstruktur geändert hat. Die Deutsche Telekom berichtet seit dem 1. Januar 2017 über das neue operative Segment „Group Development“. Hier sollen ausgewählte Beteiligungen des Konzerns aktiv gesteuert und wertsteigernd entwickelt werden. Dazu gehören zum Beispiel T-Mobile Netherlands, Deutsche Funkturm (DFMG) sowie Deutsche Telekom Capital Partners (DTCP) und die Beteiligungen an BT, Scout24 und Ströer. Ebenso bei Group Development angesiedelt sind die Konzernfunktionen Mergers & Acquisitions sowie Strategisches Portfoliomanagement. Der Ansatz einer ganzheitlichen, wertorientierten Steuerung zielt darauf ab, den Beteiligungen das nötige Maß an unternehmerischer Freiheit einzuräumen und so deren strategische Weiterentwicklung zu fördern. Verantwortlich für das neue Segment ist Thorsten Langheim, Generalbevollmächtigter der Deutschen Telekom.

Durch die neue Konzernstruktur verändern sich die vergleichbaren Umsatz- und Ergebniszahlen, insbesondere für die Segmente Deutschland und Europa, aus denen heraus T-Mobile Netherlands und die DFMG in das Segment Group Development übertragen werden. Diese Daten sind in der folgenden Tabelle als Proforma-Zahlen ausgewiesen. Darüber hinaus liegt der Pro-forma-Umsatz des Segments T-Systems durch die Übertragung des konzerninternen IT-Geschäfts in den Vorstandsbereich Technologie und Innovation innerhalb der GHS unter dem ausgewiesenen Wert für 2016.

Diese Medieninformation enthält zukunftsbezogene Aussagen, welche die gegenwärtigen Ansichten des Managements der Deutschen Telekom hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln. Diese zukunftsbezogenen Aussagen beinhalten Aussagen zu der erwarteten Entwicklung von Umsätzen, Erträgen, Betriebsergebnis, Abschreibungen, Cashflow und personalbezogenen Maßnahmen. Daher sollte ihnen nicht zu viel Gewicht beigemessen werden. Zukunftsbezogene Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheitsfaktoren, von denen die meisten schwierig einzuschätzen sind und die generell außerhalb der Kontrolle der Deutschen Telekom liegen. Zu den Faktoren, die unsere Fähigkeit zur Umsetzung unserer Ziele beeinträchtigen könnten, gehören auch der Fortschritt, den wir im Rahmen unserer personalbezogenen Restrukturierungsmaßnahmen und anderer Maßnahmen zur Kostenreduzierung erzielen, sowie die Auswirkungen anderer bedeutender strategischer, arbeitsbezogener und geschäftlicher Initiativen, so z. B. der Erwerb und die Veräußerung von Gesellschaften, Unternehmenszusammenschlüsse und unsere Initiativen zur Netzmodernisierung und zum Netzausbau. Weitere mögliche Faktoren, welche die Kosten- und Erlösentwicklung wesentlich beeinträchtigen können, sind ein Wettbewerb, der schärfer ist als erwartet, Veränderungen bei den Technologien, Rechtsstreitigkeiten und regulatorische Entwicklungen. Des Weiteren können ein konjunktureller Abschwung in unseren Märkten sowie Veränderungen in den Zinssätzen und Wechselkursen ebenfalls einen Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung und die Verfügbarkeit von Kapital unter vorteilhaften Bedingungen haben. Veränderungen unserer Erwartungen hinsichtlich künftiger Cashflows können Wertminderungsabschreibungen für zu ursprünglichen Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte haben, was unsere Ergebnisse auf Konzern- und operativer Segmentebene wesentlich beeinflussen könnte. Sollten diese oder andere Risiken und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten unsere tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von denjenigen abweichen, die in zukunftsbezogenen Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Wir können nicht garantieren, dass unsere Schätzungen oder Erwartungen tatsächlich erreicht werden. Wir lehnen – unbeschadet bestehender kapitalmarktrechtlicher Verpflichtungen – jede Verantwortung für eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen durch Berücksichtigung neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse oder anderer Dinge ab.

Zusätzlich zu den nach IFRS erstellten Kennzahlen legt die Deutsche Telekom auch alternative Leistungskennzahlen vor, einschließlich EBITDA, EBITDA-Marge, bereinigtes EBITDA, bereinigte EBITDA-Marge, bereinigtes EBT, bereinigter Konzernüberschuss, Free Cashflow sowie Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese alternativen Leistungskennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu sehen. Kennzahlen, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind, unterliegen weder den IFRS noch anderen allgemein geltenden Rechnungslegungsvorschriften. Andere Unternehmen legen diesen Begriffen unter Umständen andere Definitionen zugrunde.

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