5G: So werden Differenzierungsmerkmale endlich deutlicher

Barcelona/Bonn, (PresseBox) -


Bahnbrechendes System bietet schnelle Reaktionen dank Edge Cloud, zuverlässig konstante Latenz Ende-zu-Ende, ein intelligentes, konvergentes Kernnetz und netzgestützte Positionsverfolgung
Das All-Cloud Network Slicing System unterstützt sowohl Anwendungen für Privat- wie Geschäftskunden auf ein und derselben Plattform
Die Deutsche Telekom setzt zusammen mit Huawei, Samsung und der Stanford University neue Maßstäbe für 5G-Innovationen 


Mobile World Congress 2017: Die Deutsche Telekom, Huawei, Samsung und die Stanford University demonstrieren ein komplett cloud-basiertes 5G-Ende-zu-Ende-System. Es beherrscht hochentwickelte Slicing-Mechanismen. Mit denen können 5G-Funktionen maßgeschneidert als On-Demand-Services für Privatkunden wie Geschäftskunden auf einer einzigen physischen Plattform bereitgestellt werden. Das bahnbrechende System wartet mit modernsten Leistungsmerkmalen von Mobilfunk-, Festnetz- und Transportnetzen auf. Es hat ein intelligentes, konvergentes Kernnetz, physisch getrennte Edge-Computing-Technologie für extrem niedrige Latenz und beherrscht netzgestützte Positionsverfolgung.

"Wir arbeiten bei der Entwicklung von 5G eng mit unseren Kunden zusammen. Die Industrie teilte uns mit, dass sie für zukünftige Anwendungen eine durch 5G garantierte, niedrige Latenz benötigt. Auch digitale Services für Privatkunden entwickeln sich zunehmend in Richtung Augmented Reality sowie Virtual Reality und zwar in Echtzeit,“ sagt CTO Bruno Jacobfeuerborn. "Entscheidende Voraussetzung hierfür wird All-Cloud Network Slicing sein, wobei wir zeigen, wie sowohl Anwendungen für Privatkunden als auch für Geschäftskunden auf einer einzigen Plattform on-demand realisiert werden können. Dies stellt einen bedeutenden Durchbruch auf dem Weg zu praxistauglichen 5G-Merkmalen dar.”

5G ist einfach andersDie Deutsche Telekom hat bewiesen, dass es bei 5G um mehr geht als nur um Geschwindigkeit. Den vielfältigen Anforderungen neuer Anwendungen kann durch 5G-Ende-zu-Ende Network Slicing kostengünstig entsprochen werden. Das Innovationslabor 5G:haus der Deutschen Telekom macht diese 5G-Differenzierungsmerkmale mit seinem Ende-zu-Ende-Netzsystem anfassbar.

Besucher am Stand der Deutschen Telekom auf dem MWC in Barcelona können hautnah erleben, warum die Möglichkeiten von 5G für die Einführung von Anwendungen wie Augmented Reality (AR) und Cloudrobotik von entscheidender Bedeutung sein werden. Das beeindruckende AR-Demonstrationssystem wird auf einem extreme Mobile Broadband (xMBB) Slice realisiert, der die für weitere mobile AR-Erlebnisse benötigten Kapazitäten bietet. Bisher erfolgten alle Rechenoperationen, die Positionsverfolgung und Sensorüberwachung üblicherweise eher lokal. 5G-Netze können einen Großteil dieser Aufgaben verlagern. Headsets und smarte Brillen müssen zukünftig also nicht mehr so schwer sein und das Nutzererlebniss wird denkbar besser. Das Demonstrationssystem nutzt den hohen Durchsatz, die ausgelagerte Rechenleistung mit niedriger Latenz und die netzgestützte Positionsverfolgungstechnologie des 5G-Systems. All das wird auf ein und derselben Mobilfunkinfrastruktur mit einer Edge Cloud bereitgestellt. Die einzigartige, zentimetergenaue Positionsbestimmungstechnologie stammt von der Stanford University.

Das Cloudrobotik-Demonstrationssystem profitiert von der niedrigen, zuverlässigen und gemanagten Latenz in dem von Ende-zu-Ende abgestimmten System. Die Grundlage ist ein Guaranteed Latency (GLA) Slice, der die Zusammenarbeit zwischen Robotern in Echtzeit in einer Produktionsumgebung sicherstellt. In einem weiteren Demonstrationssystem wird gezeigt, wie 5G-Technik konvergent daheim, im Büro und unterwegs ein tatsächlich nahtloses Kundenerlebnis ermöglichen kann: Fixed Mobile Convergence (FMC). Die Besucher erleben dabei nahtloses digitales Live-Entertainment, das die Grenzen von Raum, Geräten und Zugangstechnologien überwindet. Dieses Konzept von echter Fixed Mobile Convergence wird durch das konvergente und integrierte Kernnetz des Systems ermöglicht, das zugangsunabhängig ist.

All-Cloud Network SlicingDie 5G Ende-zu-Ende Network Slicing Technologie beruht auf der All-Cloud-Architektur von Huawei. Der hohe Durchsatz im Gigabit-Bereich wird mit Massive MIMO im C-Band ermöglicht. Die Funkressourcen werden für den eMBB-Slice und die GLA-Slices auf der Basis von Slice-Awareness-Funktionen durch das CloudRAN zugewiesen. Somit kann das gesamte Netz zugangs-, transport- und kernnetzübergreifend in Slices aufgeteilt werden. Im Transportnetz ist die Datenschicht in der IP-Infrastruktur und in der optischen Infrastruktur durch unterschiedliche Netztopologien und SLAs (Service Level Agreements) von den jeweiligen Steuerebenen getrennt. Durch den Prozess Low Latency Scheduling und die Technologie Edge Computing des 5G-Kernnetzes wurde eine extrem niedrige Latenz bei hoher Mobilität realisiert. Durch die Funktion Network Slicing Management werden die für einen schnellen Betrieb benötigten Kapazitäten für Design, Einsatz und Überwachung der Slices bereitgestellt. Das konvergente und integrierte Kernnetz ist zugangsunabhängig.

5G-Funklösung mit garantierter Latenz In der 5G-Ende-zu-Ende-Netzkette trägt jedes einzelne Element zur Ende-zu-Ende-Latenz bei. Für Guaranteed Latency (GLA) muss jedes Netzsegment seine Latenz selbst steuern. Der Zugang per Funk ist dabei keine Ausnahme. Das Leistungsmerkmal GLA von Samsung, das in dessen 5G-Funksystem integriert ist, sorgt für eine garantierte Latenz und Quality of Service (QoS). Gleichzeitig ermöglicht GLA eine effiziente Nutzung der knappen Funkressourcen. Guaranteed Low Latency ist in Bereichen erforderlich, die eine Echtzeitkommunikation erfordern, beispielsweise industrielle Services und autonome Fahrzeuge. Das Demonstrationssystem zeigt den Einsatz und die Funktion von GLA anhand von Roboterarmen.

5G-netzgestützte Positionsbestimmung5G-fähige Anwendungen wie AR/VR, Drohnen und automatisiertes Fahren erfordern eine zentimetergenaue Positionsbestimmung. Derzeit erfolgt diese Positionsbestimmung durch hochentwickelte Hardware, die beispielsweise in AR-/VR-Brillen oder Drohnen integriert werden muss. Die netzbasierte Technologie der Stanford University bietet eine zentimetergenaue Positionsbestimmung ausschließlich aufgrund netzbasierter Messungen. Dadurch können Entwickler von AR-/VR-Brillen oder Drohnen diese Funktion ins Netz verlagern und somit eine Gewichtsreduzierung bei Headsets und Drohnen bewirken, was ein großartiges Nutzererlebnis ermöglicht.

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