Ankündigung DFG-Jahresversammlung 1.-3. Juli 2019 in Rostock: Festrede der Bundeskanzlerin und Präsidentschaftswahl

Mitglieder wählen Strohschneider-Nachfolge: Drei Kandidierende für Spitzenamt / Jahrespressekonferenz am 4. Juli in Berlin

(PresseBox) ( Bonn, )
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hält ihre Jahresversammlung 2019 vom 1. bis 3. Juli in Rostock ab. Sie folgt einer Einladung der Universität Rostock, die 2019 den 600. Jahrestag ihrer Gründung begehen kann. Während der Jahresversammlung tagen alle zentralen Gremien der größten Forschungsförderorganisation und zentralen Selbstverwaltungseinrichtung für die Wissenschaft in Deutschland – vom Präsidium über Senat und Hauptausschuss bis zur Mitgliederversammlung.

Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung am 3. Juli in der Aula der Rostocker Universität steht die Wahl der Nachfolgerin oder des Nachfolgers von DFG-Präsident Prof. Dr. Peter Strohschneider. Der Germanistische Mediävist steht seit 2013 an der Spitze der DFG und scheidet nach zwei Amtsperioden turnusmäßig aus. Für die Wahl zu seiner Nachfolge hat die Findungskommission der Mitgliederversammlung im April zwei Kandidatinnen und einen Kandidaten vorgeschlagen. Dies sind (in alphabetischer Reihenfolge): Prof. Dr. Katja Becker, Biochemie und Molekularbiologie, Justus-Liebig-Universität Gießen; Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt, Prozesstechnik, Forschungszentrum Jülich; Prof. Dr. Dorothea Wagner, Theoretische Informatik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Der neu gewählte Präsident oder die neu gewählte Präsidentin wird das Amt am 1. Januar 2020 für zunächst vier Jahre übernehmen.

Zu Beginn der Mitgliederversammlung wird DFG-Präsident Strohschneider den Repräsentantinnen und Repräsentanten der Mitgliedseinrichtungen einen Rückblick auf das Förderhandeln der DFG seit der Mitgliederversammlung im Juli 2018 in Bonn geben. Zu den wichtigsten Zahlen und Daten zur Förderarbeit wird zur Mitgliederversammlung der „Jahresbericht 2018“ der DFG vorgelegt. Darüber hinaus stehen auf der Tagesordnung unter anderem die Diskussion und Beschlussfassung zu Änderungen an der Satzung der DFG und zu einer Überarbeitung der Denkschrift „Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“. Für das Präsidium der DFG finden zudem ebenso Wahlen statt wie zum wichtigsten wissenschaftlichen Gremium der Förderorganisation, dem Senat.

Die Festveranstaltung im Rahmen der Jahresversammlung findet am Dienstag, dem 2. Juli, ab 19 Uhr im Ballsaal der Yachthafenresidenz Hohe Düne im Rostock-Warnemünde statt. Zu ihr begrüßt die DFG als Festrednerin Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, die damit nach 2006 in München, 2011 in Bonn und 2014 in Frankfurt/Main bereits zum vierten Mal an der Festveranstaltung der DFG teilnimmt. Zuvor wird DFG-Präsident Strohschneider in seiner Rede über das Verhältnis von Wissen und Nicht-Wissen sprechen.

Bereits am Montag, dem 1. Juli, wird der diesjährige Communicator-Preis der DFG und des Stifterverbandes verliehen. Die mit 50 000 Euro dotierte Auszeichnung erhält die Informatikerin Prof. Dr. Katharina Anna Zweig von der Technischen Universität Kaiserslautern für die engagierte und vielseitige Kommunikation zu den ethischen, politischen und gesellschaftlichen Implikationen von Algorithmen und deren Einsatz. Die Preisverleihung durch DFG-Präsident Strohschneider und den Präsidenten des Stifterverbandes, Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, findet ab 19 Uhr in der Hochschule für Musik und Theater in Rostock statt.

Über die wichtigsten Entscheidungen ihrer Jahresversammlung wird die DFG am Donnerstag, dem 4. Juli, um 9 Uhr im Berliner Wissenschaftsforum in ihrer Jahrespressekonferenz berichten. An ihr nimmt neben DFG-Präsident Strohschneider auch dessen am Tag zuvor gewählte Nachfolgerin oder sein gewählter Nachfolger teil. Ebenfalls auf der Jahrespressekonferenz wird der „Jahresbericht 2018“ den Medien und der Öffentlichkeit vorgestellt.
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