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Pressemitteilung BoxID: 235768 (Deutsche Bahn AG)
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DB: Keine "Salamitaktik" - Kontinuierliche Information der Aufsichtsgremien

(PresseBox) (Berlin, ) Wie von Aufsichtsrat, Arbeitnehmervertretern und auch der Bundesregierung erwartet, hat der Vorstand umfangreiche interne Ermittlungsverfahren zur Aufklärung der Maßnahmen eingeleitet, die im Zuge der präventiven Korruptionsbekämpfung in der Vergangenheit durchgeführt worden sind. Hierzu erklärt die DB:

"In einer außerordentlichen Sitzung des Prüfungsausschusses des Aufsichtsrates am 30. Januar 2009 haben wir diesen über den bis dahin letzten Stand unserer Ermittlungen unterrichtet, unter anderem auch über einen weiteren Datenabgleich aus dem Jahre 2005, der im Rahmen der Sitzungsvorbereitung bekannt geworden war.

Der Vorstand ist mit dem Fortschritt der Ermittlungen und mit dem unzureichenden Erkenntnisstand nicht zufrieden. Deshalb haben wir bereits am Freitag die Staatsanwaltschaft um die Aufnahme von Ermittlungen gebeten und werden zusätzlich - wie angekündigt - unterstützend eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einschalten. Dies haben wir bereits am vergangenen Freitag dem Aufsichtsrat und dem Bundesverkehrsminister mitgeteilt.

Wir bedauern, dass unsere Bemühungen um Transparenz und Klarheit bislang noch zu keinen abschließenden Ergebnissen geführt haben.

Naturgemäß konnten wir in der Sitzung des Prüfungsausschusses am 30. Januar nur Zwischenergebnisse berichten. Wir haben in der Sitzung des Prüfungsausschusses mitgeteilt, dass wir derzeit noch kein Ende der Ermittlungen absehen können und mögliche weitere Vorgänge nicht auszuschließen sind. Unsere Ermittlungen dauern weiterhin an.

Durch die Einschaltung Dritter versuchen wir, das Verfahren zu objektivieren und zu beschleunigen. Die Aufsichtsgremien der DB werden über die Ergebnisse der laufenden Ermittlungen regelmäßig informiert."

"Dies ist keine Salamitaktik, sondern entspricht dem natürlichen Gang sehr schwieriger Ermittlungen", sagte DB-Vorstandsvorsitzender Hartmut Mehdorn.