Sommerfeste der Landesvertretungen Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen in Berlin: Automatenbranche vertreten

(PresseBox) ( Berlin, )
Am 12. September war die Deutsche Automatenwirtschaft beim Sommerfest „Heimat 19“ der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin mit einem Stand vertreten. Ebenfalls mit einem Stand vor Ort und „Nachbar“ der DAW: das Unternehmen Löwen Entertainment aus Bingen.

Die Unternehmens-und Verbandsvertreter, darunter DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker und Jürgen Welker, 2. Vorsitzender Automaten-Verband Rheinland-Pfalz e.V. (AVRP), konnten zahlreiche politische Gäste begrüßen, unter ihnen Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund. Ebenso informierte sich der Chef der Staatskanzlei des Landes Rheinland-Pfalz, Clemens Hoch, über die Branche und deren Lage in Rheinland-Pfalz.

Im Zentrum der Gespräche stand die Forderung der Branche nach einer Änderung des Landesglücksspielgesetzes. Die Vertreter machten deutlich, dass andernfalls zum 1. Juli 2021 ein verheerender Kahlschlag im Bereich der Spielhallen in Rheinland-Pfalz droht. Das gefährde nicht nur die vielen mittelständischen Unternehmen der Automatenwirtschaft im Land, sondern auch den Spielerschutz, schließlich wüchsen bereits jetzt illegale Angebote besonders stark dort, wo legale Angebote verdrängt wurden. Weiteres Thema: die Neuregulierung des Glücksspielmarktes ab 2021. Die Branchenvertreter wiesen auf die Notwendigkeit einer kohärenten und an qualitativen Kriterien orientierten Regulierung hin. Dabei müsse auch das gewerbliche Automatenspiel neu und nach qualitativen Maßstäben mitreguliert werden. In den Gesprächen ging es auch um die konkreten Vorschläge, die die Branche mit ihrer Qualitätsinitiative 2020 für die Regulierung des gewerblichen Automatenspiels nach qualitativen Kriterien macht.

Der Glücksspielstaatsvertrag war auch beim Sommerfest der Landesvertretung NRW in Berlin zwei Tage zuvor zentrales Thema beim Austausch zwischen Branche und Politik. In vielen Gesprächen mit Landespolitikern konnten die Branchenvertreter, unter ihnen DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker und Horst Hartmann, Vorstandsmitglied Deutscher Automaten-Verband e.V. (DAV), die Forderung der Automatenwirtschaft nach einer kohärenten und an Qualitätskriterien ausgerichteten Regulierung sowie nach einer nachhaltigen Stärkung der legalen Angebote unterstreichen.
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