Rückkehrende Fachkräfte als Brückenbauer der Wirtschaft

Durch Unternehmensgründungen im Heimatland intensivieren Rückkehrende Fachkräfte aus Marokko die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Marokko

(PresseBox) ( Casablanca, )
"Durch ihren deutschen Bildungshintergrund und durch das in Deutschland bestehende Netzwerk nehmen Rückkehrenden Fachkräfte in ihrem Herkunftsland eine Rolle als transnationale Akteure ein. Dies beweisen auch unsere marokkanischen Fachkräfte, die im Rahmen unserer Delegationsreise der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Marokko in Zusammenarbeit mit dem Centrum für International Migration und Entwicklung (CIM) vom 14. bis zum 20. Januar 2013 in Deutschland sich als Brückenbauer unter Beweis stellen", erläutert Moha Ezzabdi, Koordinator der CIM-Programme "Rückkehrende Fachkräfte" und "Geschäftsideen für Marokko" an der AHK Marokko.

In vielfältigen Netzwerken und weltweiten Partnerschaften verfolgen die Rückkehrenden Fachkräfte auch die entwicklungspolitischen Ziele der deutschen Bundesregierung: ergebnisorientierte und nachhaltige Entwicklung durch internationale Zusammenarbeit. Mit ihrem privatwirtschaftlichen Engagement, der Umsetzung ihrer innovativen, konkurrenzfähigen Unternehmenskonzepte, und durch den Know-How-Transfer setzen sich jene Rückkehrer für ihr Heimatland ein und tragen somit zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung Marokkos bei.

Die mehr als zwölfköpfige Delegation marokkanischer Unternehmensgründer wird sich sechs Tage in Deutschland aufhalten, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu entwickeln, aber um auch das aktive Netzwerk mit deutschen Partnern aufrecht zu erhalten.

"Migranten ermöglichen Wissenstransfer und Entwicklung, sie bauen Brücken zwischen Deutschland und ihren Herkunftsländern und schaffen dadurch neue Perspektiven, für alle Beteiligten", unterstreicht Herr Ezzabdi.

Die Teilnehmer der Delegationsreise "Rückkehrende Fachkräfte - Brückenbauer der Wirtschaft" sind marokkanische Staatsbürger, die über lange Jahre ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland hielten und sich später für die Rückkehr in ihre Heimat entschlossen. Aufgrund ihrer perfekten Deutschkenntnisse und ihrer beruflichen Erfahrungen sowohl in Deutschland als auch in Marokko, bringen die Unternehmensgründer die wichtigsten Voraussetzungen mit, um die wirtschaftliche Brücke zwischen Deutschland und Marokko zu schlagen.

Die Delegation wird im süddeutschen Raum die Messe BAU- Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme und die Messe ELTEC- Die Messe für Elektro- und Energietechnik in Nürnberg besuchen. Anschließend steht der norddeutsche Raum im Visier, wobei hier in Kooperation mit der IHK Bremen B2B Gespräche mit deutschen Unternehmen veranstaltet werden. Der Besuch der Grünen Woche in Berlin rundet das Programm ab.

Die AHK Marokko ist Ihr Partner für die deutsch-marokkanischen Wirtschaftsbeziehungen. Mit ihren rund 360 Mitgliedern bildet sie seit 1997 ein effektives System gegenseitiger Förderung. Sie ist in vielen Fragen zum deutschen oder marokkanischen Markt die erste Adresse vor Ort. Eine der wichtigsten Aufgaben der AHK Marokko ist es, deutsche und marokkanische Unternehmen bei der Markterschließung zu beraten und bei der Anbahnung von Geschäftsbeziehungen zu unterstützen.

Das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) ist der Personalvermittler der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Es vermittelt Fach- und Führungskräfte nach Asien, Afrika, Lateinamerika sowie Ost- und Südosteuropa und begleitet deren Einsätze durch unsere Serviceleistungen und Zuschüsse zum lokalen Gehalt. Partner sind kompetente und eigenverantwortliche Arbeitgeber aus dem öffentlichen Dienst, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft der Partnerländer. Mission: CIM unterstützt seine Partner, um die Entwicklung ihrer Länder zu fördern und die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und den Partnerländern gemeinsam gesteckten Ziele zu erreichen. Im System der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist CIM eine kleine und flexible Organisation, die Arbeitsgemeinschaft wird von zwei starken Partnern getragen und ergänzt deren jeweiliges Leistungsspektrum: der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Bundesagentur für Arbeit (BA).
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