Boxenstopp für deine Sicherheit!

DEKRA SafetyCheck bundesweit vom 21. Mai bis 29. Juni 2013

(PresseBox) ( Stuttgart, )
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- Kostenloser Sicherheitscheck für junge Fahrerinnen und Fahrer
- Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer Schirmherr der Aktion
- Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg: „Sicherheit hat Vorfahrt!“

Der DEKRA SafetyCheck startet im Jahr 2013 zum siebten Mal. Bei der Verkehrssicherheitsaktion von Deutscher Verkehrswacht, Deutschem Verkehrssicherheitsrat und DEKRA sind junge Autofahrerinnen und Autofahrer von 18 bis 24 Jahren zu einem kostenlosen Sicherheitscheck ihrer Autos eingeladen. Die Aktion unter dem Motto „Boxenstopp für deine Sicherheit!“ läuft vom 21. Mai bis 29. Juni 2013 bundesweit an allen DEKRA Niederlassungen. Als Hauptgewinn gibt es für die Teilnehmer ein Meet & Greet mit Nico Hülkenberg auf der Essen Motor Show 2013 zu gewinnen.

Schirmherr ist Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. „SafetyCheck bietet jungen Autofahrerinnen und -fahrern seit vielen Jahren konkrete Tipps für sicheres Verhalten im Straßenverkehr und Informationen über die Sicherheitsrisiken, die von schlecht gewarteten Fahrzeugen ausgehen“, so der Minister. „Deshalb mein Appell an alle jungen Fahrerinnen und Fahrer: Nutzen Sie das Angebot der kostenlosen Sicherheitsüberprüfung für Ihr Fahrzeug – damit Sie allzeit sicher unterwegs sind!“

Mit von der Partie ist auch der Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg, der in der Saison 2013 für das Sauber F1 Team an den Start geht. „Ich setze mich nie in ein Auto, das nicht sicher ist, weder auf der Rennstrecke noch im Privatleben“, sagt der 25-Jährige. „Für den Boxenstopp beim SafetyCheck heißt es: Daumen hoch, denn Sicherheit hat Vorfahrt.“

Mit der Aktion verfolgen die Initiatoren das Ziel, das nach wie vor hohe Unfallrisiko der jungen Fahrerinnen und Fahrer weiter zu verringern. Die 18- bis 24-Jährigen sind noch immer die Altersgruppe mit dem höchsten Unfall- und Todesrisiko im Straßenverkehr. Im Jahr 2011 gehörten dieser Gruppe 18,4 Prozent aller Getöteten und 18,8 Prozent aller Verletzten im Straßenverkehr an. Damit ist das Risiko für die jungen Frauen und Männer mehr als doppelt so hoch wie für den Durchschnitt der Bevölkerung.

Gründe für die hohe Unfallbeteiligung sind die noch geringe Fahrpraxis und höhere Risikobereitschaft in diesem Alter, oft aber auch die Fahrzeuge: „Junge Leute fahren überdurchschnittlich häufig ältere Autos, die durch eine stark erhöhte Mängelquote auffallen. Aus den Ergebnissen unserer Unfallanalysen wissen wir, dass mit diesen Fahrzeugen ein deutlich höheres Unfallrisiko verbunden ist“, sagt Clemens Klinke, Mitglied des Vorstands der DEKRA SE und Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH. „Deshalb ist es unverändert wichtig, die jungen Fahrerinnen und Fahrer für die Risiken älterer Autos und fehlender Wartung zu sensibilisieren.“

Dass es hier noch Nachholbedarf gibt, zeigen die Ergebnisse des DEKRA SafetyCheck aus dem Jahr 2012. Bei der Durchsicht fielen vier von fünf Pkw (78 Prozent) durch sicherheitsrelevante Mängel auf, zum großen Teil an Bremsen, Fahrwerk und Reifen. An den beanstandeten Autos fanden die Prüfer durchschnittlich 3,3 Mängel. Die im Mittel 11,3 Jahre alten Pkw (Gesamtdurchschnitt in Deutschland laut Kraftfahrt-Bundesamt 8,7 Jahre) hatten durchschnittlich 130.300 Kilometer auf dem Tacho. Der Trend, dass immer mehr ältere Autos mit elektronischen Sicherheitssystemen ausgestattet sind, setzt sich fort: ABS, Airbag oder ESP/ASR sind immer öfter vorhanden. Der Anteil der Fahrzeuge ohne zumindest eines dieser Sicherheitssysteme hat sich im Vergleich zum Jahr 2011 auf 11,5 Prozent mehr als halbiert. Problematisch dabei ist allerdings: Die Fahrer können sich auf diese Systeme nicht immer verlassen. Fast jedes achte ESP/ASR-System (11 Prozent) und jeweils rund 3 Prozent der Airbags und Anti-Blockier-Systeme funktionierten nicht.

Beim DEKRA SafetyCheck prüfen die Sachverständigen ohne Einfluss auf die Gültigkeit der HU-Plakette wichtige Sicherheitsbauteile, wie Bremsen, Fahrwerk, Lenkung, Räder, Karosserie, Beleuchtung, Sicht und die Sicherheitsausstattung. Weitere Infos unter www.dekra-safetycheck.com.

Hintergrund:

Doppeltes Tötungsrisiko bei jungen Erwachsenen
Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes verunglückten im Jahr 2011 insgesamt 73.172 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren, 737 davon tödlich. Die Anzahl der verunglückten jungen Männer und Frauen gegenüber 2010 stieg um 1,7 Prozent, bei den Getöteten betrug die Zunahme 6,8 Prozent. Eine wichtige Kennziffer für das Unfallrisiko ist die Zahl der Getöteten je 1 Million Einwohner. Sie beträgt bei den jungen Fahrern 109 und liegt damit immer noch mehr als doppelt so hoch wie beim Durchschnitt der Bevölkerung (49).
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