Zukunftsforum Nanotechnologie

Nachwuchsforscher arbeiten an Zukunftsstrategien

(PresseBox) ( Frankfurt am Main, )
Initiiert durch die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. hat sich ein Kreis junger Führungskräfte zum „Zukunftsforum Nano¬tech¬no¬lo¬gie“ zusammengeschlossen. Ziel des Forums ist es, bereits heute für die Weichenstellungen zu sorgen, die den erfolgreichen Weg der Nanotechnologie auch in Zukunft sichern. Dabei steht die enge Zusammenarbeit von Industrie, Hochschule und auch außeruniversitären For¬schungs¬einrichtungen im Vordergrund, die sich auch in der Zusammensetzung des Zu¬kunfts¬forums widerspiegelt. Mehrheitlich handelt es sich hierbei um Nachwuchswissenschaftler, z.B. Leiter von Emmy-Noether- bzw. BMBF-Nachwuchsgruppen, aber auch um Nach¬wuchs¬kräf¬te aus der im Bereich Nanotechnologie tätigen Industrie. Die Teilnehmer kommen dabei aus unterschiedlichen Fachdisziplinen, wie unter anderem der Chemie, der Physik, den Ma¬terialwissenschaften und den Ingenieurwissenschaften.

Das Zukunftsforum Nanotechnologie erarbeitet in interdisziplinären Arbeitsgruppen Empfehlungen und Lösungsvorschläge für drängende Fragen und Herausforderungen in der Nanotechnologie, mit denen sich die Nachwuchsforscher häufig selbst konfrontiert sehen. Über das Zukunftsforum suchen die Nanowissenschaftler gezielt den Kontakt zu Entscheidergremien und -personen in Wissenschaft und Wirtschaft.

Zur Zeit befassen sich Arbeitsgruppen des Zukunftsforums mit folgenden Themen:

- Schnittstellen zwischen Makro- und Nano-Welt:

Für einen Erfolg von funktionellen nanostrukturierten Systemen und Bauelementen muss das Problem des Übergangs zwischen der makroskopischen zur mikroskopischen Welt gelöst werden. Dabei geht es sowohl um Fragen des Transports zwischen einzelnen Nanostrukturen, als auch der Anordnung von Strukturen, hierarchische sowie biomimetische Ansätze.

- Ausbildungs- und Karrierewege:

Nanotechnologie und Nanowissenschaften sind extrem interdisziplinäre Fächer und erfordern daher Wissenschaftler, die neben einer spezialisierten Fachausbildung über breite Grundkenntnisse in den Naturwissenschaften und in den Ingenieurwissenschaften verfügen. Obwohl es heute bereits zahlreiche Studiengänge mit nanotechnologischem Schwerpunkt gibt, sind die Kenntnisse, die in diesen vermittelt werden, oft uneinheitlich. Das Zukunftsforum Nanotechnologie erarbeitet eine Empfehlung, die sich mit den Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung im Bereich der Nanotechnologie beschäftigt.

- Transfer und Kooperation:

Um den wirtschaftlichen Erfolg der Nanotechnologie zu sichern, kommt es entscheidend auf den erfolgreichen Wissenstransfer zwischen Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Industrie und Wirtschaft andererseits an. Dabei besitzen insbesondere Hochschulen mit ihrer Fachbereichs- bzw. Fakultätsstruktur noch viel ungenutztes Potenzial, den Austausch und die Zusammenarbeit zu verbessern. Das Zukunftsforum Nanotechnologie erarbeitet Empfehlungen, die dazu beitragen sollen, wissenschaftliche Kooperationen innerhalb der Hochschule zu erleichtern, aber auch, um den Wissenstransfer zwischen Industrie und Forschungseinrichtungen/Universitäten zu fördern.
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