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Pressemitteilung BoxID: 700075 (DB Mobility Logistics AG)
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DB zieht Bilanz nach Warnstreiks der GDL

Starke Beeinträchtigungen im Fern-, Nah- und Güterverkehr / Rund 1.000 Züge betroffen / DB: "Warnstreiks überflüssig"

(PresseBox) (Berlin, ) .
- Der Bahnverkehr war während des dreistündigen Warnstreiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bundesweit stark beeinträchtigt, kam jedoch nicht komplett zum Stillstand.

Durch den Ausstand waren etwa 1.000 Züge betroffen, vor allem im Nahverkehr aber auch im Fern- und Güterverkehr.

Die DB kritisiert die erneuten Warnstreiks der GDL als überflüssig, denn die DB war und ist jederzeit bereit, wieder in die Verhandlungen einzusteigen. "In diesem Tarifkonflikt hilft nur verhandeln. Wir sind jederzeit bereit, über alles für unsere Lokführer zu verhandeln - über Löhne, über Arbeitsbedingungen und über neue Spielregeln für Tarifverhandlungen. Bisher ist die GDL-Spitze den Einladungen nicht gefolgt", erklärt die Deutsche Bahn.

Das jüngste Angebot vom 1. September sieht eine Erhöhung des Entgelts um 1,9 Prozent bei einer Laufzeit von einem Jahr vor. Anders als die GDL behauptet, will die DB die GDL stärken, nicht schwächen. Um die Frage der künftigen Zusammenarbeit der Gewerkschaften mit dem Arbeitgeber zu lösen, hat die DB Ende Juli ein Modell der wechselseitigen Beteiligung vorgeschlagen.
Jede Gewerkschaft sitzt dann bei allen Fragen mit am Tisch, die GDL auch bei Verhandlungen für Zugbegleiter.

Die DB bedauert die Einschränkungen für ihre Kunden außerordentlich. Mit dem Einsatz von zusätzlichem Servicepersonal in den Bahnhöfen und zum Teil mit Bus-Ersatzverkehren hat die Deutsche Bahn versucht, die Situation für die Reisenden abzumildern. Auch die Dispositionsstellen und die Reisendeninformation wurden personell verstärkt.

In Folge der Streikaktionen kommt es heute noch zu Verspätungen im Nah- und Fernverkehr. Zusätzlich zur allgemeinen Servicenummer der Deutschen Bahn unter 0180 6 99 66 33 (20ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60ct/Anruf) ist heute noch bis 12 Uhr eine kostenlose Servicenummer unter 08000 99 66 33 geschaltet. Informationen sind auch unter www.bahn.de/aktuell oder unter m.bahn.de abrufbar.

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