Aus Vier wird Fünf: Niedersächsischer Landtag beschließt Beitritt zu Dataport

Niedersachsen tritt norddeutschem IT-Dienstleister als fünftes Trägerland bei / Data Center Steuern in Rostock verarbeitet Steuerdaten aus ganz Norddeutschland

(PresseBox) ( Altenholz, )
Niedersachsen ist fünftes Trägerland von Dataport. Der Landtag in Hannover ratifizierte heute den Dataport-Staatsvertrag und gab damit grünes Licht für eine beispiellose norddeutsche Kooperation. Im von Dataport betriebenen Data Center Steuern in Rostock werden künftig die Steuerdaten von allen rund 23.000 Arbeitsplätzen in den über 120 Finanzämtern von Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Niedersachsen zentral verarbeitet. Mit dem Dataport-Beitritt wird Niedersachsen sein Druckzentrum in Lüneburg in das Unternehmen einbringen.

Der Dataport-Verwaltungsratsvorsitzende, Hamburgs Finanzstaatsrat Dr. Michael Voges, zeigte sich erfreut über die Entscheidung des niedersächsischen Landtages: "Der Beitritt Niedersachsens zu Dataport zeigt, dass der norddeutsche IT-Verbund eine hohe Attraktivität besitzt. Von der Professionalität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den durch sie erzeugten Synergieeffekten profitieren nicht nur die Verwaltungen der beteiligten Länder, sondern letztlich auch die Steuerzahler."

Cora Hermenau, Staatssekretärin im niedersächsischen Finanzministerium sagte: "Ich freue mich darüber, dass Niedersachsen Partnerland eines so erfolgreichen Dienstleistungsunternehmens wie Dataport geworden ist. Damit ist zukünftig eine kostenoptimierte, arbeitsteilige und auf die Anforderungen des Steuerrechtes schneller reagierende Arbeitsweise möglich. Davon werden auch die Bürgerinnen und Bürger profitieren. Ich bin stolz und froh, dass wir im Nordverbund mit Dataport einen gemeinsamen Weg beschreiten."

Auch Dataport-Vorstandsvorsitzender Matthias Kammer freute sich über den vollzogenen Beitritt Niedersachsens: "Mit dem Zuwachs Niedersachsens werden wir unserem Anspruch gerecht, norddeutsche IT-Zusammenarbeit zu organisieren. Bei der Komplexität und den Kosten von Informationstechnologie kann es auf Dauer keiner mehr allein. Deshalb kann Norddeutschland stolz darauf sein, diese richtungweisende Kooperation geschaffen zu haben."
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