Dassault Systèmes und AIRBUS APWORKS treiben als starke Partner die additive Fertigung in der Serienproduktion voran

(PresseBox) ( Stuttgart/Aufkirchen, )
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• Die additive Fertigung ermöglicht der Luft- und Raumfahrtindustrie, mehr mit weniger zu erreichen
• Erweiterung der 3DEXPERIENCE Plattform mittels APWORKS’ Expertise im metallischen 3D-Druck
• Virtuelle Validierung von Geometriedaten für eine zertifizierte Produktion additiv gefertigter Serienbauteile 

Dassault Systèmes (Euronext Paris: #13065, DSY.PA), „The 3DEXPERIENCE Company“, weltweit führender Lösungsanbieter für 3D-Design, 3D Digital Mock-Up und Product Lifecycle Management (PLM), und die AIRBUS APWORKS GmbH, Tochterfirma von Airbus und Experte im metallischen 3D-Druck, haben heute eine enge Zusammenarbeit bekannt gegeben. Ziel der Kooperation ist, die Verwendung der additiven Fertigung in der Großserienproduktion der Luft- und Raumfahrtindustrie voranzutreiben. Dassault Systèmes’ 3DEXPERIENCE Plattform wird um eine virtuelle Validierung des gesamten Prozesses der additiven Fertigung erweitert – vom Design bis hin zur Produktion. Die APWORKS GmbH bringt dabei ihre Expertise in den Bereichen Design, Engineering, Material und Produktion additiv gefertigter Bauteilen ein.

Dassault Systèmes und APWORKS erweitern die Möglichkeiten von „Co-Design to Target“, einer Branchenlösung für die Luft- und Raumfahrindustrie. Der neu integrierte virtuelle Prozess soll alle Engineering-Parameter über die gesamte Wertschöpfungskette der additiven Fertigung eines Bauteils digital validieren und speichern. Damit wird der additive Fertigungsprozess von der Designoptimierung bis hin zur Produktion replizierbar und skalierbar.

Kommende Generationen von Bauteilen für die Luft- und Raumfahrtindustrie werden dank additiver Fertigung leichter und zuverlässiger. Die additive Fertigung ermöglicht raffiniertere Designs, kann Hochleistungswerkstoffe verarbeiten und setzt schnellere Maschinen ein. Damit reichen ihre Anwendungsgebiete über den Prototypenbau und das Produktdesign hinaus. Sie wird zum weltweit führenden Verfahren für industrielle Fertigungsprozesse.

Virtuelle Technologien tragen dazu bei, die additive Fertigung in der Serienproduktion zu implementieren. Die neue End-to-End-Lösung von Dassault Systèmes und APWORKS liefert eine zentrale Datenbank, welche die Anforderungen an die vorgelagerte Materialauswahl, das Design und die nachgelagerten Fertigungsprozesse und Tests definiert. Die Integration von 3D-Design in Verbindung mit Engineering und Simulation optimiert Bauteile für die additive Fertigung, definiert standardisierte Parameter und damit Zertifizierungsstandards. Nachfolgende Schritte wie Tests, Optimierungen und die additive Fertigung eines Bauteils können an die identifizierten Parameter angepasst werden. So können Nutzer ihre konzeptionellen Entwürfe optimieren, eine virtuelle Validierung während jeder Phase durchführen und mögliche Probleme identifizieren, bevor ein Teil überhaupt produziert wird.

„Die 3DEXPERIENCE Plattform ist ein erster wichtiger Schritt zur replizierbaren und skalierbaren Serienproduktion. Simulationen können dazu beitragen, ein potenzielles Versagen von Bauteilen vorherzusagen und zu vermeiden“, sagt Joachim Zettler, Geschäftsführer von APWORKS. „Die Luftfahrtindustrie ist stark sicherheitsorientiert und neue Produkteinführungen nehmen in der Regel Zeit in Anspruch. Dank der virtuellen Validierung des additiven Herstellungsprozesses können wir sehr bald zertifizierte additiv gefertigte Serienbauteile erwarten.“

„Virtuelle Technologien und die additive Fertigung ermöglichen es, mehr mit weniger zu erreichen: weniger Abfall, Gewicht und Kosten. Und sie ermöglichen es Konstrukteuren, komplexe Formen zu entwerfen, die mit konventionellen Produktionsprozessen nicht hergestellt werden konnten“, sagt Michel Tellier, Vice President Aerospace & Defense, Dassault Systèmes. „Nur durch die vollständige Annäherung von realer Produktion und virtuellem Design kann diese Herstellungsmethode die Zukunft prägen und gestalten. Dassault Systèmes arbeitet hier mit führenden Innovationstreibern wie APWORKS zusammen, um die Implementierung dieser Fertigungsmethode in der Luftfahrtbranche zu beschleunigen.“

Neben der Luft- und Raumfahrtindustrie planen die Partner, auch bei Anwendungen in der Automobilindustrie, der Medizintechnik sowie in der Robotik und dem Maschinenbau zu kooperieren.

Dassault Systèmes ist auf der diesjährigen International Paris Air Show (19.-25. Juni) präsent: Stand E172 (Halle 2B) und Chalet B161 (auf Einladung)

AIRBUS APWORKS GmbH
Als hundertprozentige Tochter von Airbus macht die Airbus APWORKS GmbH bewährte Konzepte aus der Luftfahrt für verschiedenste Industrien nutzbar. Mit Fokus metallischer 3D-Druck (additive manufacturing) deckt das Unternehmen die komplette Wertschöpfungskette für die Herstellung von Bau- und Ersatzteilen ab - vom optimierten Design der Bauteile über die Auswahl geeigneter Materialien und den Prototypenbau bis hin zur qualifizierten Serienfertigung. Der Mehrwert für die Kunden aus den Bereichen Robotik, Maschinenbau, Automotive, Medizintechnik und Aerospace: funktional hoch integrierte und optimierte Bauteile mit verringertem Gewicht und kürzeren Fertigungszeiten. Auch lassen sich deutlich komplexere Geometrien als bisher umsetzen. Seit 2013 ist die Airbus APWORKS GmbH auf dem Ludwig Bölkow Campus in Ottobrunn bei München angesiedelt.
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