Mercedes-Benz Werk in Alabama feiert 10-jähriges Produktionsjubiläum mit Sondermodell "Edition10" der M-Klasse

Werk in Tuscaloosa ist Ursprungsort für Mercedes-Benz SUVs - alle mit modernster Dieseltechnologie erhältlich / Mitarbeiterzahl und Fertigungskapazität seit Produktionsbeginn mehr als verdoppelt

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Mit einem Festakt feierte Mercedes-Benz U.S.
International, Inc. (MBUSI) gestern das 10-jährige Produktionsjubiläum der Mercedes-Benz M-Klasse. Bob Riley, Gouverneur des U.S. Bundesstaates Alabama, Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der DaimlerChrysler AG und Chef der Mercedes Car Group sowie Werkleiter Bill Taylor begrüßten dazu aktive und ehemalige Mitarbeiter sowie Gäste aus Politik, Wirtschaft und der Region.
Anläßlich des Produkt- und Standortjubliäums präsentiert Mercedes-Benz mit der "Edition10" auch ein Sondermodell der M-Klasse.

Gouverneur Bob Riley hob die wirtschaftliche Bedeutung von Mercedes-Benz als erstem Automobilhersteller in Alabama hervor: "Die Wirtschaftsleistung von MBUSI und seinen Direktzulieferern in Alabama lag 2006 bei deutlich mehr als
6,8 Milliarden US-Dollar. Mercedes-Benz hat ein komplett neues Kapitel in der Wirtschaftsentwicklung von Alabama geschrieben. Überall in Alabama hat sich durch das Werk die Wirtschaftslage verbessert, und das Unternehmen hat einen Beitrag dazu geleistet, dass unser Bundesstaat mittlerweile als ausgezeichneter Wirtschaftsstandort anerkannt wird."

"Die Partnerschaft zwischen Alabama und Mercedes-Benz war von Beginn an ein Gewinn für beide Seiten", unterstrich auch Dr. Dieter Zetsche. "Seit der Standortentscheidung haben wir hier über eine Milliarde U.S.-Dollar investiert und unsere Produktionsflächen zweimal erweitert. Und das nicht ohne Grund, denn in Tuscaloosa werden die beliebtesten Premium-SUVs in Spitzenqualität gebaut und auf die Strasse gebracht. Darüber hinaus bietet das Werk rund 4.000 Menschen Arbeit und leistet einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag", so Zetsche weiter.

"Das 10-jährige Produktionsjubiläum der M-Klasse stellt sowohl für unser Team als auch für unsere Partner auf der ganzen Welt einen wichtigen Meilenstein und eine großartige Leistung dar", sagte Bill Taylor. "Dieses Unternehmen hat einen sehr erfolgreichen Weg zurück gelegt. Während vor gerade einmal zehn Jahren hier noch kein einziges Fahrzeug vom Band lief, bauen wir jetzt drei Modelle für
135 Länder weltweit. Das heutige Jubiläum zeigt uns, wie viel das Mercedes-Benz Team in Alabama erreichen kann."


M-Klasse Sondermodell "Edition10"

Anlässlich des 10-jährigen Geburtstags der M-Klasse präsentiert Mercedes-Benz das Sondermodell "Edition10". Im Vergleich zu den Serienmodellen verfügt die mit speziellen "Edition 10"-Logos auf den Kotflügeln gekennzeichnete Jubiläumsausgabe über ein gehobenes Ausstattungsniveau und ist äußerlich an attraktiven Gestaltungs- und Technikdetails zu erkennen. Das Fahrzeug kann ab Herbst 2007 bestellt werden und bietet serienmäßig unter anderem 20 Zoll Räder, Bi-Xenon-Scheinwerfer und Rückleuchten mit dunkel hinterlegter Sportoptik sowie spezielle Karosserie-Farbakzente. Der sportliche Innenraum bietet eine zweifarbige Vollleder-Ausstattung, Sportinstrumente und Edelstahlpedalerie.


Geburtsstätte der Mercedes-Benz SUV-Familie

Die M-Klasse rollte 1997 erstmals vom Band und gilt als Vorreiter im Premium SUV-Segment. Seither sind zu dem mit 850.000 Exemplaren meist verkauften Mercedes-Benz SUV zwei weitere Modelle hinzugekommen: Die R-Klasse als vielseitiger und komfortabler SUV-Tourer zwischen Offroader und klassischem Kombi sowie die GL-Klasse als erstes Premium Fullsize-SUV von Mercedes-Benz.
Von allen drei Modellen wurden seit 1997 insgesamt mehr als 960.000 Fahrzeuge ausgeliefert. Mercedes-Benz ist damit die meistverkaufte Premium- Marke des Segments. Mit mehr als 170.000 produzierten Fahrzeugen in 2006 erzielte MBUSI einen neuen Stückzahlenrekord in seiner 10-jährigen Produktionsgeschichte.

Auch bei den Kunden stoßen die Fahrzeuge aus Tuscaloosa auf anhaltend positive Resonanz. In der im Juni veröffentlichten "Automotive Performance, Execution and Layout" (APEAL) Studie von J.D. Power setzen sich mit der GL-Klasse, die die Auszeichnung in Gold erhielt, und der M-Klasse gleich zwei Fahrzeuge aus Tuscaloosa an die Spitze der Kundenbefragung. Im Rahmen der jährlichen Studie erkundigen sich die U.S.-Marktforscher bei Neuwagenbesitzern nach der Zufriedenheit mit dem Konzept ihrer Fahrzeuge.


Modernste Dieseltechnologie für das SUV-Segment

Knapp jedes zweite Fahrzeug, das in 2006 in Tuscaloosa vom Band lief, wird von einem V6- oder V8-Dieselmotor aus dem Motorenwerk in Berlin-Marienfelde angetrieben. Einen Rekord verzeichnete dabei im vergangenen Jahr auch die M-Klasse, deren weltweiter Diesel-Anteil 2006 erstmals über 50% lag.

In den USA setzt sich der Trend zur modernen Dieseltechnologie fort. Allein in den ersten sechs Monaten des Jahres liegt der Diesel-Anteil der SUV-Familie bezogen auf den Absatz der jeweiligen Baureihe in den USA zwischen 14%
(GL-Klasse) und 20% (M-Klasse).

Ab 2008 bietet Mercedes-Benz seine gesamte SUV-Flotte in den USA mit dem Abgas-Reinigungssystem BLUETEC an, die den Dieselmotor in jeder Fahrzeugklasse zum saubersten Diesel der Welt macht und selbst strengste Abgasvorschriften erfüllt. Fahrzeuge mit der BLUETEC-Technologie werden in allen 50 U.S.-Staaten zugelassen. BLUETEC ist eine von DaimlerChrysler entwickelte Technologie zur wirkungsvollen Minderung der Verbrauchswerte und Emissionen von Dieselfahrzeugen um bis zu 40 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Benzinern.

Die V6- und V8-Benzinmotoren und Getriebe stammen aus dem Werk Stuttgart- Untertürkheim sowie von der AMG GmbH in Affalterbach und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Auslastung der Motoren-Produktion, die Mercedes-Benz nach wie vor zu 100% in Deutschland betreibt.


1997: Start der Serienproduktion

Das Werk in Tuscaloosa wurde am 21. Mai 1997 nach zweijähriger Bauzeit eröffnet und war das erste Pkw-Werk der Marke Mercedes-Benz außerhalb Deutschlands. Mit der Entscheidung für den Standort war Mercedes-Benz 1993 auch der erste Automobilhersteller, der sich in Alabama ansiedelte. Insgesamt sind bei MBUSI mehr als 22.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze entstanden.
Nimmt man die größten Zulieferer der Region hinzu, sind heute mehr als 41.000 Menschen direkt und indirekt in der Automobilindustrie in Alabama beschäftigt.

Nachdem die ursprüngliche Produktionskapazität von 65.000 Fahrzeugen pro Jahr rasch erreicht wurde, investierte Mercedes-Benz in den Jahren 1998 und
1999 rund USD 80 Mio., um die Kapazität auf rund 80.000 Fahrzeuge pro Jahr auszubauen.


Werkserweiterung 2005 und Erweiterung des Produktportfolios

Mit einer Investition von weiteren USD 600 Mio. seit 2001 wurde das Werk auf die Fertigung der zweiten Generation der Mercedes-Benz M-Klasse (seit 2005), der R-Klasse (seit 2005) und der GL-Klasse (seit 2006) vorbereitet. Im Zuge der Erweiterung verdoppelten sich sowohl die Mitarbeiterzahl (4000) als auch die Produktionskapazität (160.000). Die Erweiterung wurde im Mai 2005 fertiggestellt und eröffnet.


Fokus auf optimale Produktions- und Qualitätsprozesse

Das Werk verfügt heute über zwei Montagelinien, zwei Lackieranlagen und einen Rohbau. Die Fertigung ist flexibel ausgelegt. Die Prinzipien und Standards des Mercedes-Benz Produktionssystems (MPS) wurden in Tuscaloosa konsequent umgesetzt. Logistisch bietet der Standort beste Voraussetzungen, um die Produktion "Just-in-Squence" und "Just-in-Time" zu beliefern. Dazu haben sich insgesamt rund 30 Lieferanten für Produktionsmaterial in der Umgebung des Werkes angesiedelt. Die Lagerbestände auf dem Werksgelände sind auf ein Minimum reduziert.

Um eine reibungslose Produktion sicherzustellen, setzte Mercedes-Benz von Anfang an auf eine intensive Qualifizierung und einen engen interkulturellen Austausch zwischen Deutschland und den USA. Mitarbeiter aus Tuscaloosa werden - auch über Anlaufphasen hinaus - nicht nur in den deutschen Werken und im Mercedes-Benz Technology Center geschult, sondern sind mittlerweile auch zum Know-How-Transfer in anderen internationalen Werken im Einsatz.
Gleichtzeitig kommen Produktionsfachleute aus Deutschland zum Erfahrungsaustausch nach Alabama. Die enge Kooperation von Deutschen und Amerikanern innerhalb des Produktionsverbundes der Mercedes Car Group ist in Tuscaloosa im letzten Jahrzehnt zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
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