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Pressemitteilung BoxID: 864254 (Teknowlogy Group)
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PAC INNOVATION RADAR "IoT Platforms in Europe 2017": IoT-Betriebssysteme im Kommen

Die CXP Group veröffentlicht den ersten Anbieter-Benchmark, der verschiedene Fähigkeiten und Anwendungsfälle von IoT-Plattformen unter die Lupe nimmt

(PresseBox) (München, ) Heute hat die CXP Group (BARC, le CXP, PAC) den PAC INNOVATION RADAR „IoT Platforms in Europe 2017“ veröffentlicht, den ersten Anbieter-Benchmark, der IoT-Plattformen nach vier Teilsegmenten analysiert und spezifische Anwendungsfälle berücksichtigt (Abb. 2). Der RADAR liefert eine neutrale, umfassende und detaillierte Darstellung der Stärken und Schwächen von 30 Anbietern im direkten Vergleich mit Wettbewerbern. In allen vier Segmenten wurden insgesamt nur sechs Firmen als „Best in Class“ eingestuft: Bosch Software Innovations, GE Digital, IBM, Microsoft, PTC und SAP. Neben etablierten Use Cases rund um Device Management, Rapid Application Deployment und Analytics-Anwendungen betrachtet die CXP Group auch einen neuen Anwendungsfall mit Bezug auf IoT-Betriebssysteme.

Die zunehmende Bedeutung von IoT-Betriebssystemen, die direkt mit IoT-Plattformen verbunden werden, spiegelt sich im PAC INNOVATION RADAR für den Use Case „IoT-Plattformen für Device Development“ (Abb. 1) wider. IoT-Plattformen für Device Development konzentrieren sich auf die Anforderungen von Herstellern, die IoT-Geräte mit eingebetteter Software entwickeln. Mit Hilfe dieser Lösungen können sie neue eingebettete Software für IoT-Geräte erstellen und diese Geräte direkt in eine IoT-Plattform integrieren. So können diese über ihren gesamten Produktlebenszyklus hinweg verwaltet und alle entsprechenden IoT-Daten verarbeitet werden. Dieses Marktsegment erfordert also Fähigkeiten in den Bereichen IoT-Plattformen und IoT-Betriebssysteme.

LPWAN bringt den Ball ins Rollen

Ein Betriebssystem ist im Wesentlichen eine Sammlung von Software, die einerseits andere Software verwaltet, insbesondere Anwendungen und andererseits Hardware-Ressourcen wie CPU, Memory und Storage, aber auch Sensoren und Aktoren. IoT-Betriebssysteme, auch Echtzeit-Betriebssysteme genannt, sind leichtgewichtige Versionen speziell für den Einsatz in kompakten, kleinen Geräte, die vernetzt werden, beispielsweise über ein Low Power Wide Area Network (LPWAN). Die Hauptvorteile sind geringer Energieverbrauch und Speicherbedarf sowie sehr stabile Nutzung. „Die Einführung von LPWAN-Konnektivität wie zum Beispiel LoRa, Sigfox oder NB-IoT öffnet die Türen für eine enorme Anzahl neuer Anwendungsfälle rund um kleine eingebettete Geräte, beispielsweise zu Hause, als Wearables, in Fahrzeugen oder der Infrastruktur. Dieses Marktsegment birgt ein riesiges Potenzial“, meint Arnold Vogt, Principal Consultant und IoT-Analyst bei der CXP Group.

Es gibt eine interessante Gruppe von Akteuren, die diesen Markt adressieren und ihre IoT-Plattformen zunehmend mit eigenen leichtgewichtigen IoT-Betriebssysteme integrieren, zum Beispiel  Amazon Web Services, ARM, Google, Huawei, Microsoft, Samsung, Siemens oder Windriver (Intel). Es ist keine Überraschung, dass große, bekannte Anbieter wie beispielsweise Microsoft hier vertreten sind, die wir aktuell als Marktführer in diesem Bereich sehen. Allerdings muss Microsoft die „Neuen“ – AWS und Siemens – im Auge behalten. Siemens ist durch die Einführung von MindSphere sowie dank der kürzlich erfolgten Übernahme des IoT-Betriebssystems „Nucleus RTOS“ als Teil von Mentor Graphics zu einem relevanten Anbieter geworden. Auch AWS ist seit Kurzem in diesem Marktsegment aktiv dank der Einführung von „AWS Greengrass“. Nach Überzeugung der CXP Group werden beide Akteure ihre Fähigkeiten rund um die eigenen IoT-Plattformen und IoT-Betriebssysteme rasch weiter ausbauen.

IoT-Plattformen sind oft nicht vergleichbar

Der Markt für IoT-Plattformen ist kompliziert, da es aktuell keine einvernehmliche Auffassung davon gibt, was eine IoT-Plattform genau ist. Ganz allgemein handelt es sich bei einer IoT-Plattform um eine Ansammlung von Management-Funktionen rund um IoT-Geräte und IoT-Anwendungen, die oft über die Cloud, aber auch vor Ort („Edge Computing“) bereitgestellt werden. Je nach zugrundegelegter Definition gibt es nur eine Handvoll oder Hunderte von IoT-Plattformen auf dem Markt. Die Sicht der CXP Group berücksichtigt, dass der Markt noch eine geringe Reife aufweist und dass die momentan erhältlichen IoT-Plattformen alle verschieden sind. „Aktuell lassen sich IoT-Plattformen nicht als gleichwertig vergleichen. Sie haben verschiedene Fähigkeiten und decken unterschiedliche Use Cases ab. Der PAC INNOVATION RADAR ist der erste Benchmark, der dies berücksichtigt“, erläutert Arnold Vogt.

Daher bewertet die CXP Group Anbieter von IoT-Plattformen in Europa in vier verschiedenen RADAR-Segmenten, die sich auf spezielle Anwendungsfälle konzentrieren:


IoT-Plattformen für Device Management und Datenintegration sind abgestimmt auf die Anforderungen von Dienstleistern, die viele verschiedene IoT-Geräte verwalten und die gesammelten IoT-Daten in vorhandene Anwendungen integrieren.
IoT-Plattformen für Rapid Application Deployment unterstützen Nicht-IT-Nutzer, die IoT-Geräte zum Zwecke der unkomplizierten Datenverarbeitung schnell und einfach mit einer IoT-Plattform verbinden wollen.
IoT-Plattformen für Analytics-Anwendungen ermöglichen Systemintegratoren und Anwendungsentwicklern die Erstellung komplexer, Analytics-basierter IoT-Anwendungen.
IoT-Plattformen für Device Development erfüllen die Anforderungen von Herstellern, die IoT-Geräte mit eingebetteter Software entwickeln und diese Geräte über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg verwalten.


Über die CXP Group (BARC, le CXP, PAC):

Die CXP Group ist das führende unabhängige europäische Marktanalyse-und Beratungsunternehmen für den Software-und IT-Dienstleistungsmarkt sowie digitale Transformation. Wir bieten unseren Kunden umfassende Support-Services in der Bewertung, Auswahl und Optimierung ihrer Softwarelösungen und begleiten sie bei ihrer digitalen Transformation. Unsere Expertise deckt ein breites Themenspektrum ab, wie z.B. BI, Content Management, ERP, Finanzwesen, Personalinformationssysteme (PIS), CRM, BPM, IT-Management oder Cyber Security. Darüber hinaus unterstützt die CXP Group IKT-Entscheidungsträger bei der Bewertung und Auswahl von IT-Dienstleistern und begleitet sie bei der Optimierung ihrer Sourcing-und Investitionsstrategien. Schließlich steht die CXP Group Software-und IT-Dienstleistungsanbietern mit quantitativen und qualitativen Analysen sowie strategischer und operativer Beratung bei der Optimierung ihres Go-to-Market-Ansatzes zur Seite. Auch öffentliche Einrichtungen vertrauen bei der Entwicklung ihrer IT-Richtlinien auf unsere Studien. Mit mehr als 40Jahren Markterfahrung, 17Niederlassungen in weltweit acht Ländern und 140Mitarbeitern unterstützt die CXP Group jährlich mehr als 1.500IKT-Entscheidungsträger und die operativen Unternehmensbereiche sowohl großer als auch mittelständischer Unternehmen und deren Provider. Weitere Informationen unter: www.pac-online.com, www.cxp.fr, www.barc.de. Oder auf Twitter: @CXPgroup, @CXPgroup_DE, @CXPgroup_FR

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Der PAC RADAR ist ein effektives Werkzeug zur ganzheitlichen Bewertung und visuellen Einordnung von IKT-Dienstleistern in lokalen Märkten. Zahlreiche IKT- und Businessentscheider in Anwenderunternehmen aller Branchen und Größenklassen vertrauen bei der Auswahl ihrer Partner und der Entwicklung ihrer Sourcing-Strategien auf den PAC RADAR. Anhand vordefinierter Kriterien bewertet und vergleicht die CXP Group die Anbieter nach Leistungsfähigkeit und Kompetenz sowie nach Umsätzen, Entwicklung und Marktposition innerhalb bestimmter Marktsegmente. Jeder PAC RADAR fokussiert ein ausgewähltes IT-Services-Segment. Pro Segment werden bis zu 30 führende Anbieter betrachtet. Die Teilnahme am PAC RADAR ist kostenlos. Konzept und Methodik des PAC INNOVATION RADARs ähneln denen des herkömmlichen PAC RADARs. Während sich letzterer jedoch auf reife Service-Segmente konzentriert, bewertet der PAC INNOVATION RADAR Anbieter in eher neuen, innovativen Segmenten. Daher liegt der Schwerpunkt der Bewertung mehr auf Portfolio, Vision, Investitionen und Fähigkeiten als auf vorhandenen Referenzen, Projekten und Ressourcen.