Klimaschutzgesetz gefährdet Investitionen in den Industriestandort NRW

CURRENTA-Experten im NRW-Landtag

(PresseBox) ( Leverkusen/Düsseldorf, )
CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken befürchtet eine zunehmende Verschlechterung der Wettbewerbssituation für die nordrhein-westfälische Industrie durch das geplante NRW-Klimaschutzgesetz. "Wenn das Gesetz in der jetzt vorliegenden Form umgesetzt würde, droht der Verlust von Investitionen im Lande sowie langfristig die Verlagerung von Produktion in andere Bundesländer oder ins Ausland. Damit würden nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch Emissionen verlagert und dem Klimaschutz wäre nicht gedient", so Hilken. Experten des Unternehmens waren dazu am Montag, 23. Januar 2012, vom Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ebenso wie Verbandsvertreter und Naturschutzverbände im Landtag in Düsseldorf angehört worden.

Hilken: "Unsere Experten haben deutlich gemacht, dass die chemische Industrie die Klimaziele der EU, des Bundes und des Landes NRW unterstützt. Auch wir bei CURRENTA leisten unseren Beitrag. Mit unserem Energieeffizienzprogramm A++ sparen wir bis Ende 2012 jährlich 200.000 Tonnen CO2 ein. Wir befürchten allerdings eine landesweite Deckelung von Emissionen, die Genehmigungen von Industrieanlagen erschweren und Investoren verunsichern würde."

CURRENTA ist als Chemieparkmanager und -betreiber kontinuierlich auf jährliche Neu- und Ersatzinvestitionen in Höhe von rund 500 Millionen Euro an den drei Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen angewiesen. Hilken: "Wir sind ständig bemüht, Investoren aus aller Welt für unsere Standorte zu gewinnen. Ebenso wichtig sind die Aufwendungen der bereits ansässigen Unternehmen. Eine Deckelung der CO2-Emissionen gefährdet derartige Investitionen."

Ein Beispiel: Ein Unternehmen plant, seine Produktion in einer bereits bestehenden Anlage mit Hilfe eines neuen, klimafreundlichen Verfahrens zu erweitern. Dadurch enstünden bei einer Verdoppelung der Produktionsmenge lediglich 25 % mehr absolute CO2-Emissionen - pro Produktionseinheit würde sich der CO2-Ausstoß damit deutlich verringern. Dieses effizientere und umweltschonendere Verfahren könnte bei der Deckelung der CO2-Emission in NRW nicht umgesetzt werden.

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