Kälte unter Dach und Fach

Chempark Dormagen / Richtfest für die eiskalte Versorgung der Bayer-Division Crop Science

Dormagen, (PresseBox) - 70 Millionen Euro Gesamtinvestition, und hiervon nun ein eiskalter Baustein, der dafür sorgt, dass die Pflanzenschutzbetriebe von Bayer nicht heiß laufen. In der neuen Kältezentrale von Currenta feierten Kunde, Generalunternehmer und der Chempark-Betreiber selbst am 3. Mai 2017 Richtfest. Für den Rohbau samt Dachkonstruktion verbauten die Industriebauspezialisten verschiedener Gewerke rund 480 Tonnen Stahl. Nach der geplanten Fertigstellung im Frühjahr 2018 wird die Anlage mit sechs Megawatt Leistung zur sicheren Kälteversorgung beitragen. „Dem Wachstum am Standort und dem steigenden Bedarf unserer Kunden, zuvorderst der Bayer-Division Crop Science, tragen wir mit der neuen Kältezentrale Rechnung“, erklärte Currenta-Projektleiter Dr. Holger Gedanitz.

„Denn Kälte ist für die Chemieindustrie ebenso wichtig wie Strom, Dampf oder Wasser – sei es, um die Abwärme von Reaktionsprozessen abzuführen oder um eine stabile niedrige Temperatur in Logistikbereichen zu gewährleisten“, so der Kälteingenieur des Chempark-Betreibers. Zwei Ammoniakbehälter sind bereits in die neue Anlage eingebaut. Sie werden später die Verdichter zur Kälteerzeugung beliefern. „Eine moderne Infrastruktur und eine ständig verfügbare Ver- und Entsorgung sind für die Produktion von Crop Science extrem wichtig“, bestätigte Dr. Norbert Lui, Leiter der Bayer-Pflanzenschutz-Division am Standort Dormagen. „Wir betreiben ein saisonales Geschäft, und wenn der Kunde unsere Produkte ordert, müssen wir just-in-time liefern können. Die neue Kälteanlage nach modernstem Industriestandard ist dafür eine elementare Voraussetzung.“

Den Richtspruch hielt Benedikt Foit, Obermonteur der Dachdecker-Firma Dreier aus Dortmund. Jens Pokoiewski, Geschäftsführer des Generalunternehmers Kraftanlagen Hamburg, ergänzte die guten Wünsche für das Projekt: „Hier wurde eine gute Teamleistung abgeliefert. Das ist der Schlüssel für den bisherigen Erfolg. Ich danke allen Gewerken, die dazu beigetragen haben – von der Detailplanung bis zum jetzigen Baufortschritt.“

Die neue Kältezentrale ist Teil des Projekts „CUBE“. Die Abkürzung steht für „Currenta unterstützt Bayer-Erweiterung“. „Dabei bauen wir seit rund drei Jahren unsere Ver- und Entsorgungsinfrastruktur aus, um das Wachstum der Pflanzenschutz- und Saatgut-Division von Bayer am Standort Dormagen zu begleiten“, erläutert Currenta-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken. „Das tun wir, damit die Betriebe hier am Standort auch in Zukunft exzellente Bedingungen für ihre Produktion vorfinden und wir so im internationalen Wettbewerb der Standorte unsere Akzente setzen“, so der Chef des Chempark-Managers und -Betreibers. „CUBE“ betrifft insgesamt die Bereiche Betriebs- und Abwasser, Energie, Kälte sowie Entsorgung. Hierfür investiert Currenta über mehrere Jahre rund 70 Millionen Euro.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Currenta ("Gesellschaft"), der Unternehmensleitung von Bayer oder seiner Servicegesellschaften beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Currenta oder Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben haben. Diese Berichte stehen auf den Webseiten www.currenta.de beziehungsweise www.bayer.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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