cundus entwickelt Business-Intelligence-Strategie für Carl Zeiss AG

Konzern bündelt BI-Kompetenzen, vereinheitlicht das Software-Portfolio und nutzt Synergieeffekte

(PresseBox) ( Duisburg, )
Die auf Business Intelligence (BI) spezialisierte Unternehmensberatung cundus AG aus Duisburg hat für Carl Zeiss eine neue BI-Strategie entwickelt. Das eingesetzte Vorgehensmodell cuBISt analysierte dabei fachliche Anforderungen und Bedarfe der Unternehmensgruppe. Das neu aufgebaute Business Intelligence Competence Center (BICC) bündelt Kompetenzen und Verantwortung des Technologiekonzerns.

Über viele Jahre war die bestehende BI-Landschaft der Carl Zeiss AG dezentral ausgeprägt. Die uneinheitliche und verteilte Struktur resultierte aus der Umstrukturierung des Technologiekonzerns in selbständige Unternehmensbereiche. Die heterogene Systemlandschaft machte eine effiziente konzernweite Zusammenarbeit der Unternehmensbereiche in der Vergangenheit oft schwierig. Deshalb beauftragte Carl Zeiss die auf Business Intelligence spezialisierte Unternehmensberatung cundus, die bestehende BI-Landschaft des Unternehmens zu prüfen und zu optimieren. Hierbei lag das Augenmerk auf den aktuellen fachlichen und technischen Anforderungen an eine BI-Landschaft: Hauptziele waren, gemeinsam mit den verschiedenen Unternehmensbereichen eine neue BI-Strategie zu entwickeln und für die Neugestaltung des zentralen auf SAP BW basierenden Data Warehouses ein Pflichtenheft zu erstellen. Hierbei galt es für cundus, die organisatorische Aufteilung und die strukturellen Gegebenheiten des Technologiekonzerns zu berücksichtigen.

Für das BI-Projekt setzte cundus sein Vorgehensmodell cuBISt (cundus Business Intelligence Strategy) ein. In Workshops und Interviews wurden die fachlichen Anforderungen und Informationsbedarfe von Carl Zeiss erhoben. In der nächsten Phase ermittelten die Berater die für Systeme und eine zukunftsfähige Architektur notwendigen Kriterien. Parallel dazu führten die BI-Experten eine detaillierte technische Analyse der vorhandenen BI-Systeme durch. Die Inhaltsanalyse des über Jahre gewachsenen Business Warehouses von Carl Zeiss erleichterte das Beratungs-Tool Metadata Explorer for SAP NetWeaver BI aus dem Hause cundus, deutlich. Mit Hilfe des Werkzeugs können Metadaten und technische Inhalte ausgelesen und analysiert werden. Somit ist es möglich, zum Beispiel Aussagen über redundant vorhandene Kennzahlen, deren Definitionen gegebenenfalls von einander abweichen, zu gewinnen. In der dritten Phase flossen die gewonnen Analyseergebnisse in die architektonische Untersuchung und die Informationsbedarfsanalyse ein. Unter anderem wurden 600 Kennzahlen aus dem Business Warehouse exportiert und analysiert.

Als Hauptergebnis des innerhalb von vier Monaten realisierten Projekts liegt nun ein BI-Pflichtenheft vor, das eine moderne Enterprise Data Warehouse Architektur definiert, die auch zukünftigen Anforderungen gewachsen ist. Die Zielarchitektur berücksichtigt neben Bordmitteln von SAP BW/BI auch Werkzeuge anderer Hersteller. Weiterhin wurde auf Basis der Beratung von cundus ein Business Intelligence Competence Center gegründet, das die BI-Aktivitäten von Carl Zeiss koordiniert und steuert.

Der Nutzen der von cundus entwickelten BI-Strategie für Carl Zeiss ist:

- die Vereinheitlichung des Software-Portfolios,
- die Verbesserung der Anwenderakzeptanz,
- die Nutzung von Synergieeffekten innerhalb der Unternehmensbereiche,
- die Steigerung der System-Performance und
- die Vermeidung von Insellösungen.

"cundus hat uns durch die Verbindung von fachlicher und technologischer Kompetenz überzeugt", blickt Kai Anklam auf die erfolgreiche Projektdurchführung zurück. Der Leiter des im Rahmen der BI-Strategie bei Carl Zeiss neu gegründeten Business Intelligence Competence Centers ergänzt: "Mit den Beratern von cundus hatten wir jeweils die richtigen Gesprächspartner für unsere kaufmännische Führung, die Anwender unserer Fachbereiche und unsere IT-Spezialisten."

Über Carl Zeiss AG

Carl Zeiss ist eine weltweit führende Unternehmensgruppe der optischen und opto-elektronischen Industrie mit Sitz in Oberkochen, Deutschland. Zentrale Märkte sind Medical and Research Solutions, Industrial Solutions und Lifestyle Products. Der Technologiekonzern hat 14 Produktionsstandorte, unter anderem in Deutschland, Frankreich, Ungarn, USA, Mexiko, China und Weißrussland. Mit einem Jahresumsatz von mehr als 2,6 Mrd. Euro im Geschäftsjahr 2006/2007 und über 12.000 Mitarbeitern gehört das Unternehmen zu den Innovationsführern der Optischen Industrie.
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