Runder Tisch Open Source forciert LINUX-Einsatz

Namhafte Systemhäuser, Hardwarehersteller und Wirtschaftsverbände berieten gemeinsame Strategie im Bundeswirtschaftsministerium

(PresseBox) ( Rügen, )
CSB-SYSTEM engagiert sich seit geraumer Zeit für den Open Source-Bereich und bietet seinen Anwendern als leistungsfähige Alternative ein linuxbasiertes ERP-System an. In diesem Zusammenhang gründete der Vorstandsvorsitzende, Dr. Peter Schimitzek, das Open Source Centrum Europe (OSCE) mit Sitz im Putbuser Pädagogium auf Rügen. Das OSCE organisierte jetzt einen Runden Tisch Open Source im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA). Der Einsatz von Linux in Unternehmen kann aus Sicht der Teilnehmer verhindern, dass einzelne Hersteller den Wettbewerb unterdrücken und eine Monopolisierung vorantreiben. "Wir freuen uns über die positive Resonanz, welche der erste Runde Tisch Open Source gerade aus Unternehmenskreisen hervorbrachte", betonte Dr. Ulrich Sandl, Referatsleiter für IT-Sicherheit beim BMWA in Berlin. Ziel des Runden Tisches mit namhaften Unternehmen aus der IT-Branche ist es, über eine gemeinsame Strategie in Bezug auf den breiteren Einsatz von Linux in Unternehmen und Verwaltungen zu beraten. "Wir sind für eine ausgewogenere Landschaft bei der Verbreitung der Betriebssysteme", verdeutlichte Sandl. Darüber hinaus sieht er enormes Einsparungspotenzial für die deutsche Wirtschaft. Gerade im Bereich der Kommunikation können Unternehmen mit dem Betrieb von Linuxservern und Open Office viel Geld sparen. Jens Mundhenke, Mitarbeiter des IfW in Kiel nutzte die Gelegenheit, um Anregungen für ein Gutachten zu bekommen, welches den Beitrag von Open Source zur wirtschaftlichen Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland aufzeigen soll. "Schon heute kann man erkennen, dass das Interesse an Linux und den darauf aufbauenden Softwarelösungen groß ist", stellt Alfred Steinecker-Nehls von Hewlett Packard fest. Doch herrsche noch viel Skepsis, besonders bei Mittelständlern. "Die gilt es abzubauen", fordert Dr. Katrin Sobania vom DIHT. Trotz einer Informationsflut verschiedener Anbieter fehlt es an unternehmensspezifischen Informationen. "Gebraucht werden strategische Entscheidungshilfen für den Einsatz von Linux", bringt Dr. Peter Schimitzek, Präsident des OSCE e.V, die Forderungen des Runden Tisches auf den Punkt. Hierzu gehören auch Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Rechtsbestimmungen beim Einsatz von Open Source Software. Erfahrungsaustausch, Informationen über Migrationsprojekte, linuxbasierte Produkte und Services sowie die konsequente Förderung der Open-Source-Technologien stehen deshalb im Mittelpunkt der Vereinsarbeit vom OSCE. Die Mitglieder des Rundes Tisches einigten sich auf eine stärkere Kooperation und Zusammenarbeit, um das Thema Linux und Offene Software weiter in das Bewusstsein von Unternehmern und Privatleuten zu rücken. Der nächste Runde Tisch Open Source ist für April 2004 geplant. Nähere Informationen unter info@osce.de

Kurzprofil OSCE
Der OSCE e.V. wurde 2002 gegründet. Dem Gründungsgedanken entsprechend arbeitet der Verein daran, vorhandene Aktivitäten von Firmen, Anwendervereinigungen und Einzelpersonen zu bündeln, um damit Synergien zu schaffen. Erfahrungsaustausche, Informationen über Projekte, Produkte und Services sowie aktuelle Themen rund um Open-Source bilden den Schwerpunkt der OSCE-Tätigkeit. Sitz des Vereins ist das ehemals Fürstliche Pädagogium zu Putbus auf der Ostseeinsel Rügen.
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