Neuer Standort: Cosh Computersysteme eröffnet in Nürnberg

ISDN-Umstellung ist Aufgabe in naheliegender Zukunft für mittelständische Unternehmen und Dienstleister

Altdorf, (PresseBox) - Vor nunmehr sieben Jahren eröffnete Manuel Wagner den Standort der Firma „Cosh Computersysteme“ in Altdorf. Am Montag den 24. April kam nun ein neuer Standort im Industriegebiet in der Klingenhofstraße in Nürnberg hinzu. Über einer Diskothek gelegen, finden sich die neuen Büroräume. Derzeit beschäftigt das Unternehmen 23 Mitarbeiter, die sich in drei Standorten um IT-Bedürfnisse ihrer Kunden kümmern. „Wir wollen nun auch im Raum Nürnberg unseren Service anbieten“, wie Wagner erklärte. Wagner blieb nicht lange im Büro. Ein Kaffee, kurze Gespräche mit den Mitarbeitern über das Tagesgeschäft. Anschließend stand bereits ein Termin mit einem Kunden an. Ein wichtiger Geschäftszweig für sein Unternehmen sind Telefonanlagen. „Im Jahr 2018 erfolgt die Umstellung von der ISDN zur VoIP-basierten (Voice over IP) Kommunikation. Kleine und mittelständische Unternehmen verwenden oft noch die alte Technik“, so Wagner weiter. In privaten Haushalten sei die Umstellung, im Vergleich zu Firmen, schon relativ weit vorangeschritten. Künftig könne das IP-Netz sämtliche Daten über einen einzigen Anschluss übertragen. Telefonate werden dabei per "Voice over IP" (VoIP) geführt. Gleichzeitig liefert der IP-Anschluss E-Mails aus oder ermöglicht das Surfen im Internet. Mittlerweile treiben die Mobilfunkanbieter den Ausbau massiv voran – eine Umrüstung wird auch für Firmen notwendig. Dabei gelte: „Je größer ein Unternehmen ist, umso mehr Vorbereitungszeit für die Umstellung sollte eingeplant weden.“ Wagner kommt bei der ersten Firma an, Mittelstand, ein Neukunde – Beratungsgespräch. Der Geschäftsführer, sportlich, Anfang fünfzig, begrüßt ihn. Wagner wird in ein Besprechungszimmer geführt, Getränke werden gereicht. „Ein VoIP-Einstieg erfolgt nach einem Ablaufplan von zehn Schritten“, erläuterte Wagner. Es sei zu klären, welche bisherigen Verträge es gebe, welche Geräte, außer Telefone, eingebunden werden sollten, ob Mitarbeiter ihre privaten Smartphones nutzen sollten und welche Qualitätsfortschritte in der Kommunikation erwartet würden. „Zusätzlich muss festgelegt werden, wer mit welchen Funktionen in das neue System eingebunden wird. Dazu zählen Chat-Funktionen und Telefonbücher.“ Über die Sicherheitsstandards müsse man sich Gedanken machen. An diesem Punkt hakte der Geschäfsführer nach. „Sicherheit hat bei uns oberste Priorität.“ Ob die neue Technik die von ISDN gewohnten Standards erfüllen könne? „Allgemein steht die VoIP-Technik der ISDN-Technik in Sicherheitsfragen in nichts nach“, antwortete Wagner. Die Anforderungen hingen auch davon ab, ob die Unternehmen ihre Anlagen selbst betreiben oder auslagern wollten. „Wenn sie sie selbst betreiben wollen, sind Zutrittskontrollen, Wartungen, Sicherheitsupdates und Mechanismen zur Datenspeicherung und Datenlöschung notwendig.“ Falls die Dateien ausgelagert werden, müsse darauf geachtet werden, wo sie gespeichert und verarbeitet würden. Nachdem der Provider ausgewählt sei, könne mit der Migrationsplanung begonnen werden. „Hier werden alle Budget-, Termin - und Sicherheitsziele definiert.“ Anschließend könne bereits ein Probe- und Parallelbetrieb erfolgen. „Wenn sie frühzeitig in die Migration starten, haben sie genügend Zeitpuffer, um die neue Technik zunächst in ausgewählten Standorten und Abteilungen zu testen.“ Danach könnten die Kommunikationsnetze Schritt für Schritt erweitert und Funktionen hinzugefügt werden. „Die praktischen Erfahrungen helfen ihren Mitarbeitern den Gesamtlaunch reibungslos abzuschließen“, so Wagner weiter. Für die meisten mittelständischen Unternehmen sei die Umstellung in technischer Hinsicht nach wenigen Tagen abgeschlossen. „Um die Kommunikations- und Arbeitsabläufe zu optimieren sollte jedoch öfter Rücksprache mit den Arbeitern gehalten werden“, erklärte Wagner. Nach Verabschiedung und Terminvereinbarung fuhr Wagner zurück an den Standort in Nürnberg. Hier waren inzwischen die neuen Banner für die Fenster im Erdgeschoss eingetroffen. Auch von außen wird sichtbar: Cosh hat einen neuen Standort.

http://www.cosh.de/

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