Cortal Consors: Das denken Deutsche über Datensicherheit im Internet

(PresseBox) ( Nürnberg, )
Kaum ein Deutscher vertraut noch der Sicherheit seiner Onlinedaten - Schlusslicht in Sachen Vertrauen sind Social Networks, Banken liegen vorne. Das zeigt eine im Auftrag der Direktbank Cortal Consors aktuell durchgeführte repräsentative Umfrage unter mehr als 1.000 Personen: Jeder zweite Bundesbürger hält die Daten im Internet für höchst unsicher.

Null Vertrauen in Facebook, Google & Co.

Für ganze 96 Prozent aller Deutschen ist die Datensicherheit im Netz ein wichtiges Kriterium. 37 Prozent der Befragten glauben, dass zumindest ein Teil ihrer Daten auf den Servern nicht gut aufgehoben ist. Das gilt insbesondere für Facebook, Google & Co.: Nur zwei Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Daten innerhalb Sozialer Netzwerke sicher sind. Ähnlich niedrig ist das Vertrauen in Suchmaschinen (acht Prozent) oder Telefonanbieter (14 Prozent). Dagegen halten immerhin 37 Prozent der Befragten ihre Daten bei Banken für verlässlich geschützt; In der Generation 18-24 Jahren liegen die Banken mit 51 Prozent sogar deutlich vorne.

Insgesamt hat die aktuelle Big-Data-Diskussion viele Verbraucher verunsichert, wie die vom Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Cortal Consors erhobene Umfrage verdeutlicht: 55 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass ihre Daten im Netz nicht sicher sind.

Sicherheit nur zum Spartarif

In Sachen Datenschutz sind die Deutschen alarmiert, aber abwartend, wie die Ergebnisse der Studie nahelegen. Die Diskussion um Datensicherheit hat zwar die Hälfte der Befragten zum Nachdenken angeregt: 70 Prozent geben zum Beispiel bei der Teilnahme an Online-Gewinnspielen nur noch die nötigsten Daten von sich preis. Andererseits haben 26 Prozent ihr Surfverhalten nicht geändert. 41 Prozent verwenden nach wie vor keine aktuelle Sicherheitssoftware, weil sie sich damit entweder nicht auskennen (22 Prozent), oder weil sie der Überzeugung sind, dass solche Programme nichts bringen (19 Prozent). Noch geringer ist die Bereitschaft, für sichere Daten den Geldbeutel zu öffnen: Fast die Hälfte der Befragten (44 Prozent) lehnen das grundsätzlich ab, 40 Prozent der Zahlungswilligen würden dafür höchstens 1,99 Euro monatlich zahlen - weitere 43 Prozent immerhin bis zu 4,99 Euro.

Altersunterschiede sind deutlich

Jugendliche im Alter von 18-24 Jahren geben überdurchschnittlich häufig an, dass sie sich generell schlecht mit Sicherheit und Software auskennen (31 Prozent). Sogar fast ein Viertel der jungen Befragten glaubt, dass solche Sicherheitssoftware "sowieso nichts bringt" (23 Prozent). Wenn es um die Wahl zwischen Freiheit und Sicherheit ihrer Daten im Internet geht, ziehen sie Freiheit vor (28 Prozent).

Betrachtet man hingegen die Angaben der Generation 45+ scheint sich das Bild umzudrehen. Die freiheitsliebende Einstellung der Jugendlichen kehrt sich in eine eher sicherheitsbewusste Auseinandersetzung mit dem Thema bei den 45 bis 54-Jährigen: Fast die Hälfte dieser Generation zieht Sicherheit vor, wenn es um ihre Daten im Internet geht (44 Prozent) und hält die Verwendung von Sicherheitssoftware für obligatorisch (49 Prozent) - bei den über 55-Jährigen ist der Anteil mit 52 Prozent sogar noch höher.

Kai Friedrich, CEO Cortal Consors Deutschland: "Die Umfrage zeigt uns deutlich, dass Datensicherheit einen extrem hohem Stellenwert in der Bevölkerung hat. Als Bank müssen wir alles daran setzen, diese Sicherheit zu gewährleisten. Es geht auch nicht nur darum, Daten vor Fremdzugriff zu schützen, sondern auch intern verantwortungsvoll mit Kundendaten umzugehen. Auch wenn wir sehen, dass jüngere Menschen prinzipiell etwas offener mit ihren Daten umgehen, wenn Sie sich davon einen Mehrwert erwarten. Das werden wir insbesondere bei den gemeinsam mit unseren Kunden entwickelten Projekten im Rahmen der "Hello-bank!"-Initiative berücksichtigen."

Zur Studie: Die Umfragedaten wurden vom Marktforschungsinstitut YouGov im Auftrag von Cortal Consors erhoben. Die Stichprobengröße ist 1010. Die Umfrage wurde vom 31.10.2013 bis zum 06.11.2013 durchgeführt. Die Daten wurden mittels Online-Befragung erhoben. Die Ergebnisse sind gewichtet und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

BNP Paribas (www.bnpparibas.com) ist mit fast 200.000 Mitarbeitern in 80 Ländern vertreten, davon arbeiten mehr als 150.000 in Europa. Die Gruppe belegt in ihren drei Kern-Geschäftsfeldern Retail Banking, Investment Solutions und Corporate & Investment Banking Schlüsselpositionen. In Europa hat sie vier Heimatmärkte (Belgien, Frankreich, Italien und Luxemburg). Bei Konsumentenkrediten ist BNP Paribas Personal Finance Marktführer. Derzeit baut BNP Paribas ihr Geschäftsmodell einer integrierten Privatkundenbank in den Mittelmeerländern, in der Türkei und in Osteuropa aus und verfügt zudem über ein umfangreiches Netzwerk im Westen der USA. Im Corporate & Investment Banking und im Bereich Investment Solutions hält die Gruppe Spitzenpositionen in Europa, hat eine starke Präsenz in Amerika und verzeichnet starkes und nachhaltiges Wachstum in Asien.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.