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Pressemitteilung BoxID: 488129 (Constancia Consulting)
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Am Cola-Automaten mit dem Smartphone bezahlen

Düsseldorf/Bonn

(PresseBox) (Bonn, ) Nach Kleingeld wühlen - das wollen uns Unternehmen in Zukunft ersparen. Auf der Messe EuroCIS in Düsseldorf warben sie die letzten drei Tage für das Bezahlen per Funk: Itellium und Paypal für das Bezahlen mit dem Handy, die Sparkassen für Karten mit Funkchip. Für den Handel ist längst nicht klar, welches System sich durchsetzt. Das wissen auch die Hersteller von Kassen, unter ihnen Bizerba. Sie warben für offene Standards, so dass Händler jederzeit neue Hard- und Software installieren können - je nachdem, wohin die Reise geht. Fest steht aber: Die Zukunft des Bezahlens ist kontaktlos.

Itellium und Paypal: Zahlen mit PIN und Mobilnummer - ganz ohne Kassenpersonal

Stellen Sie sich vor: Sie schlendern durch den Supermarkt, scannen mit Ihrem Smartphone die QR-Codes aller Artikel, die Sie in den Einkaufswaagen legen und bestätigen an einem Kassenterminal die Bezahlung mit Ihrer Telefon- und PIN-Nummer. Ganz ohne Personal, ganz ohne lange Wartezeiten. Dieser Bezahldienst schwappt nach Europa, seitdem Itellium und Paypal bei den EHI-Technologietagen im November in Köln eine strategische Partnerschaft verkündet haben. Kunden bezahlen über ihr Paypal-Konto, ohne dem Händler Bankdaten preiszugeben. Denn Paypal hat Bankenstatus erlangt und gibt Händlern eine Zahlungsgarantie.

Telekom, Vodafone und O2: Bezahlen über die Handyrechnung

Ohne die Banken funktioniert auch "mpass" von Telekom, Vodafone und O2. Ursprünglich gedacht für Online-Shops. Wie es funktioniert? Sie registrieren sich bei mpass und wählen eine persönliche PIN, die sie beim Kauf zusammen mit ihrer Mobilfunknummer eingeben. Kurz darauf klingelt das Handy und Sie empfangen eine SMS. Die gilt es noch zu bestätigen, dann ist der Kauf abgewickelt - und er erscheint auf der nächsten Handyrechnung. Telekom, Vodafone und O2 planen diese Art des Bezahlens nun auch für den stationären Handel einzuführen.

Google und Mastercard: Am Cola-Automaten mit dem Smartphone bezahlen

Google bietet den Bezahldienst "Wallet" an. Das funktioniert folgendermaßen: Sie brauchen als Erstes ein Kreditkartenkonto von Mastercard. Wenn Sie nun vor einem Cola-Automaten mit Paypass-Logo in den USA stehen, geben Sie im Smartphone Ihren persönlichen PIN ein und schalten damit Ihre virtuelle Kreditkarte frei. Das Smartphone kommuniziert nun über einen Funkchip mit dem Cola-Automaten. Sie bestätigen die Zahlung und erhalten Ihre Erfrischung.

In Deutschland ist das kontaktlose Bezahlen mit Paypass seit Oktober 2011 in allen 446 Douglas-Parfümerien sowie 700 Filialen von Hussel, Christ, Thalia und Appelrath-Cüpper möglich. Für Paypass spreche der internationale Standard, zeigt sich Jürgen Schübel, Head of Commerce Development bei MasterCard Europe, überzeugt: "Ob in Frankreich im Carrefour-Supermarkt, bei McDonald's in der Schweiz oder im Taxi in New York - Paypass funktioniert weltweit und immer nach demselben Prinzip."

Welches System sich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Stephan Tromp, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), ist überzeugt: "Gefragt ist ein einfaches Verfahren, welches eine schnelle und unter allen Umständen stabile Kassenabwicklung ermöglicht. Verfahren, die einen jederzeitigen Mobilfunkempfang vorsehen, oder für die es keine Notfallabwicklung gibt, sind naturgemäß benachteiligt".

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