Crowdinvesting-Kampagne von AMERIA testet Grenzen des Kleinanlegerschutzgesetzes

Berlin, (PresseBox) - .


Das Technologie-Unternehmen AMERIA ([b]www.ameria.de) hat eine neue Verbindung des stationären Handels mit dem Online-Geschäft entwickelt[/b]
[b] In der aktuellen Crowdfunding-Kampagne hat AMERIA binnen einer Woche bereits eine Million Euro Wachstumskapital eingesammelt[/b]
[b] Trotz großer Nachfrage ist die Kampagne auf 1,4 Millionen Euro begrenzt. Grund ist die enge Auslegung des Kleinanlegerschutzgesetzes durch die BaFin[/b]


„Natürlich waren wir optimistisch, aber dass wir in so kurzer Zeit die die Million geknackt haben, hat selbst uns überrascht“, kommentiert AMERIA-Gründer Albrecht Metter den Stand der laufenden Crowdfunding-Kampagne. Innerhalb einer Woche sammelte das Heidelberger Technologieunternehmen über die Plattform Companisto eine Million Euro Wachstumskapital ein. Scheinbar hat die Kampagne einen Nerv getroffen. Die Nachfrage ist riesig, denn die Schwarminvestoren  haben erkannt: die von AMERIA entwickelte Technologie verfügt über ein enormes Zukunftspotenzial. Gebremst wird die Euphorie nur durch die enge Auslegung des Kleinanlegerschutzgesetzes durch die BaFin, die das Finanzierungsvolumen auf 1,4 Millionen Euro begrenzt hat.

„Virtual Promoter“ – Eine Erfolgsgeschichte „Made in Germany“

Seit Ende 2016 steht AMERIAs Virtual Promoter in den ersten Geschäften. Zu den Kunden zählen zum Beispiel Media Saturn, Microsoft oder Lego. Aber auch andere namenhafte Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsbereich Virtual Promoter ein Umsatzwachstum von 167 Prozent (2014 – 2016). Bereits 70 Mitarbeiter arbeiten im Technologie-Unternehmen. Um das weitere Wachstum zu finanzieren und die globale Nachfrage zu befriedigen, hat AMERIA eine Crowdinvesting-Kampagne auf Companisto gestartet. Investoren können sich dort mit Wagniskapital an dem Unternehmen beteiligen.

 „Wir haben eine Crowdinvesting-Plattform genutzt, weil wir einerseits die Schnelligkeit und Transparenz digitaler Finanzierungsrunden, andererseits die Kontakte der Crowd nutzen können bei der Generierung von neuen Kundenkontakten. Daher haben wir über Companisto eine zweite Finanzierungsrunde gestartet“, so AMERIA-Gründer Albrecht Metter. Er will mithilfe der Crowd die Internationalisierung vorantreiben. Kleinanlegerschutzgesetz schränkt Finanzierungsmöglichkeiten für AMERIA ein Die Ambitionen des Unternehmens werden nur durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebremst. Diese ist für die Einhaltung des Kleinanlegerschutzgesetzes (KASG) verantwortlich, wonach Kampagnen maximal 2,5 Millionen Euro Wagniskapital einsammeln dürfen, bevor sie unter eine Prospektpflicht fallen. Bei allen größeren Kampagnen muss ein Prospekt erstellt und durch die BaFin geprüft werden, was mit hohen Kosten und Bürokratieaufwand verbunden ist. Im Falle von AMERIA hat sich die BaFin entschieden, das Gesetz besonders eng auszulegen. Das Heidelberger Unternehmen hat bereits eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne absolviert und dabei 1,1 Millionen Euro Wachstumskapital von 1280 Investoren einsammeln können. Dadurch  könne AMERIA nach Ansicht der BaFin in der zweiten Runde nur noch 1,4 Millionen, statt erneut 2,5 Millionen Euro Wachstumskapital einsammeln. Für das weitere Wachstum des Unternehmens ist diese Begrenzung ein erhebliches Hindernis.  

„In anderen Ländern Europas ist es üblich, dass bei der zweiten Finanzierungsrunde erneut bis zu 5 Millionen Euro eingenommen werden können. Aufgrund des Kleinanlegerschutzgesetzes durften wir diesmal aber nur 1,4 Millionen Euro Risikokapital aufnehmen“, meint AMERIA-Gründer Metter. Er musste sich zusätzlich zu den Crowdinvestoren nach einem weiteren Kapitalgeber umsehen.. „Um als Unternehmen aber nicht unterkapitalisiert zu sein, haben wir daher mit der CEMA AG einen größeren Investor, parallel zur Crowd, als Finanzierer gewonnen. Für unsere Investoren ist dies an sich gut - aber gleichzeitig war dies sehr aufwändig.“

Übersicht über die Finanzierungsrunde unter: http://bit.ly/2pc9Kg2

Über AMERIA:

Die 2001 in Heidelberg gegründete AMERIA GmbH (www.ameria.de) entwickelt mit einem 70-köpfigen Team Produkte und Software in den Bereichen Consumer Engagement am Point of Sale, Mobile und Web Development. Damit sorgt das Unternehmen für Customer Experience und Emotionalisierung sowie für Frequenz- und Umsatzsteigerung. Die innovativen digitalen Lösungen begeistern und verbinden nachhaltig die reale und die digitale Welt.

Companisto GmbH

Companisto (www.companisto.com) ist Marktführer für Crowdinvesting (auch Crowdfunding für Startups oder Schwarmfinanzierung genannt) in der DACH-Region. Beim Crowdinvesting schließen sich viele Personen zusammen, um sich gemeinsam mit Risikokapital an Startups und Wachstumsunternehmen zu beteiligen. Die Investoren - Companisten genannt - können einen Betrag ihrer Wahl investieren und erhalten im Gegenzug eine Beteiligung an den Erträgen und den Wertsteigerungen der Startups bzw. im Fall eines Venture Loans eine Festverzinsung. Aktuell sind über 68.000 Investoren bei Companisto registriert, die sich gemeinsam mit einem Finanzierungsvolumen von über 37 Millionen Euro an bislang 73 Finanzierungsrunden für Startups und Wachstumsunternehmen beteiligt haben. Gemessen an der Anzahl der veröffentlichten Finanzierungsrunden ist Companisto der aktivste private Wagniskapitalgeber in Deutschland (Quelle: BVK).

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.