Neue COMMON-Regionaltermine für Mittelstandsberatung in Sachen IT

COMMON aktives Mitglied der Mittelstandsallianz des BVMW / Einblicke in die täglichen Herausforderungen mittelständischer IT-Leiter

(PresseBox) (Ravensburg, )  COMMON, die IT-Benutzervereinigung für den Mittelstand, gibt die Termine ihrer nächsten Regionaltreffen in Hamburg, Köln, München und Stuttgart bekannt. Die Regionaltreffen bieten interessierten IT-Verantwortlichen mittelständischer Unternehmen Erfahrungsaustausch, Expertenrat und Einblick in Zukunftstrends. Ziel dabei ist es, die Herausforderungen mittelständischer IT-Leiter wie IT-Sicherheit, Cloud-Nutzung, Big-Data-Anwendungen oder regulatorische Auflagen gemeinsam besser zu bewältigen. Die aktuellen Termine: Do, 27.04.2017 in Stuttgart, Di, 09.05.2017 in Hamburg, Di, 27.06. bis Mi, 28.06.17 auf der Konferenz POW3R Köln und Mo, 13.11. bis Di, 14.11.17 auf der Konferenz POW3R München. Anmeldungen und weitere Informationen sind über office@common-germany.com möglich.

Darüber hinaus bringt sich die COMMON auch seit kurzem als aktives Mitglied der Mittelstandsallianz im Bundesverband Mittelständische Wirtschaft (BVMW) ein. Aktuell geht es dabei um die Herausforderungen der Digitalisierung: „Ohne eine digitale Infrastruktur und ein zuverlässiges Breitbandnetz ist in vielen „weißen Flecken“ Deutschlands Digitalisierung schlichtweg nicht möglich“, hielt Marco Junk, Geschäftsführer des BVDW zu Beginn des Austausches fest.

Common Deutschland weist darauf hin, dass viele Mittelständler zum Teil mit veralteten Hard- und Softwaresystemen arbeiten. Junge Mitarbeiter kennen diese Systeme oftmals nicht mehr. „Dies ist eine Facette des Fachkräftemangels, mit der Unternehmen in der Praxis sehr häufig konfrontiert werden “, so Heidi Schmidt, 1. Vorsitzende von Common Deutschland.

Burkhard Fertig, 2. Vorsitzender der COMMON Deutschland, weist in einem aktuellen Einblick in die Herausforderungen mittelständischer IT-Leiter darüber noch darauf hin, daß die technische Revolution rund um Industrie 4.0 neue Herausforderungen für den IT-Betrieb schafft: Plötzlich kommen Fachabteilungen, Lieferanten und Kunden mit konkreten Anforderungen auf die IT-Funktion zu, die diese mit klassischer IT so nicht mehr lösen können. Aufgabe ist, diese neuen Anforderungen zu verstehen und Lösungen, meist auf  in der Cloud verfügbar, mit traditionellen Anwendungen zu vernetzen und dort einzubinden.

Ein Beispiel: Ein Hersteller beschließt, in seine Produkte Datenlogger einzubauen und die so gesammelten Daten über Nutzungsumfang, Betriebszustand, Error Codes und dem Verhalten der Bediener gezielt auszuwerten. Gesammelt wird dies in der Cloud, dort mit Hilfe von Business Intelligenz wie z.B. IBM Watson in Handlungsvorschläge aggregiert und per Schnittstelle an IBM i-Systeme übertragen. Hier beginnt de eigentliche Arbeit. Im Dialog mit Fachabteilungen müssen Prozesse radikal neu aufgesetzt werden. Aufgabe ist es, in der Diskussion mit den Fachabteilungen dafür zu sorgen, dass IT-Systeme entweder vorgedachte – automatisierte – Prozesse auslösen oder die richtigen Stellen unverzüglich mit einer Handlungsinformation versehen.

Big Data ist im Mittelstand Realität geworden

Technische Vorgänge werden zunehmend nicht mehr in PDF-Dokumenten mit Handlungsanweisungen verteilt. Die neue Anforderung heißt, ein Video über den korrekten Vorgang zu drehen und dieses im System mit den betroffenen Artikeln oder Jobs zu verlinken. Es erfolgt damit keine Schulung mehr auf Vorrat, sondern Instruktion während des konkreten Einsatzfalls. Wenn man es zusätzlich noch schafft, dies mit einem Wiki zu verbinden, in dem Kollegen ihre gemachten Erfahrungen schildern, ist dies noch besser und spart erhebliche Schulungskosten ein.

Solche Datenmengen wollen IT-Verantwortliche nicht auf eigenen Systemen speichern. Diese würden neben einem ungebremstem Wachstum der Storage-Kapazitäten zusätzliche Probleme in Punkto Hochverfügbarkeit bzw. Datensicherung auf die Tagesordnung rufen. Hier sind Unternehmen im Mittelstand auf die Nutzung der Cloud angewiesen, und die Option – ohne großen Programmieraufwand – Datenbestände automatisiert in die Cloud zu verschieben bzw. von dort abzurufen.

Security ist ein Schlüsselthema auf der Agenda

Spätestens seit dem Locky File Virus ist klar, dass IT-Sicherheit – welches im Mittelstand nicht zu den Kernkompetenzen zählt – mit größter Priorität zu behandeln ist. Schadsoftware gehört mit zu den größten Risiken, die Unternehmen in Ihrer Existenz gefährden können.

COMMON rät hier seinen Mitgliedern, sich externer Experten zu bedienen, deren Kerngeschäft es ist, sich mit Security-Lösungen zu beschäftigen. Dazu gehört nicht nur die Bereitstellung von Hardware, die Implementierung und die permanente Aktualisierung der eingesetzten Softwarelösung, sondern - was noch viel wichtiger ist - das gesamte Management rund um dieses Thema. Auch muss der Partner bei einem aktuellen Vorfall unverzüglich zur Seite stehen, da Mittelständler in der Notsituation stressbedingt mit hoher Wahrscheinlichkeit Fehler machen. Bei der Entscheidung sollten Verantwortliche auch bedenken, dass es kaum möglich ist, das eigene Personal permanent auf dem aktuellen Wissensstand zu halten, zumal dort auch die Praxis durch die Bearbeitung aktueller Vorfälle hoffentlich fehlt.

Weitere aktuelle Themen im IT-Betrieb bei Mittelständlern

• „ZUGFeRD“ der neue Standard für elektronischen Austausch von Rechnungsdaten klopft an die Tür.

• Im Mai 2018 wird die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wirksam. Wer sich hier nicht vorbereitet, riskiert Strafzahlungen bis 4 % des Jahresumsatzes. Auffällig ist, dass die Behörden inzwischen massiv Personal dafür aufrüsten.

• Seit dem 1. Januar 2015 gilt die GoBD als Nachfolger der GDPdU und GoBS. Wichtig zu wissen ist, dass die zweijährige Schonfrist am 1. Januar 2018 abläuft. Wer noch keine E-Mail-Archivierung betreibt, sollte sich hier unverzüglich schlau machen.

Über Details zu diesen und weiteren Themen beabsichtigt die COMMON als Benutzervereinigung, in künftigen Newslettern berichten, und in den Regionaltreffen und auf den POW3R-Konferenzen Austauschplattformen für ihre Mitglieder und Gäste bereitzustellen. Hierzu werden auch dringend Referenten aus den teilnehmenden Unternehmen gesucht.

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