Commerzbank feiert 150-jähriges Jubiläum

(PresseBox) ( Frankfurt/Main, )

Stefan Schmittmann: „Es gibt in Deutschland nur wenige Unternehmen, die auf eine so lange Geschichte zurückblicken und über so viele Jahre an der Seite ihrer Kunden den Wandel begleitet haben.“
Martin Zielke: „Das Jubiläum ist für uns ein ganz besonderes und sehr emotionales Ereignis. Seit 150 Jahren stehen wir an der Seite unserer Kunden. Darauf sind wir stolz. Die Akzeptanz bei unseren Kunden soll auch die nächsten Jahrzehnte prägen. Mit der Commerzbank ist noch lange zu rechnen.“
Olaf Scholz: „Wir können Modernisierung erfolgreich gestalten – wenn wir wirtschaftlich stark und solidarisch sind. Und wenn wir europäisch denken und handeln.“
Volker Bouffier: „Die Commerzbank ist ein wichtiger Teil unseres Finanzplatzes in Frankfurt, der für den Wohlstand in Hessen und darüber hinaus eine entscheidende Rolle spielt.“


Vor 150 Jahren, am 26. Februar 1870, wurde die Commerzbank als „Commerz- und Disconto-Bank in Hamburg“ gegründet. Ihr Jubiläum feiert die Bank am heutigen Mittwoch im Rahmen einer Matinee im Gesellschaftshaus des Frankfurter Palmengartens mit rund 500 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Kultur. „Die Geschichte der Bank ist ein Spiegel deutscher Politik- und Wirtschaftsgeschichte“, sagte Stefan Schmittmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank, bei der Veranstaltung. „Von der Reichsgründung 1871 bis hin zur Wiedervereinigung unseres Landes war und ist die Commerzbank einer der großen Geldgeber der deutschen Wirtschaft – anfangs nur für Unternehmen, seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch für Privatkunden.“

„Unser 150. Jubiläum ist für uns ein ganz besonderer und sehr emotionaler Moment“, sagte Martin Zielke, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank. „Seit 150 Jahren stehen wir an der Seite unserer Kunden. Darauf sind wir stolz. Die Akzeptanz bei unseren Kunden soll auch die nächsten Jahrzehnte prägen. Mit der Commerzbank ist noch lange zu rechnen.“

Bundesfinanzminister Olaf Scholz griff eine Forderung von Schmittmann nach einem Level Playing Field bei der Regulierung von Banken, FinTechs und BigTechs auf und sagte: „Wir können Modernisierung erfolgreich gestalten – wenn wir wirtschaftlich stark und solidarisch sind. Und wenn wir europäisch denken und handeln. Modernisierung muss gerecht zugehen. Das gilt auch für das Steuersystem. Wir arbeiten gerade auf internationaler Ebene mit Nachdruck daran, dass insbesondere große Digitalkonzerne gerecht besteuert werden.“

„Ich gratuliere der Commerzbank sehr herzlich zu ihrem 150-jährigen Bestehen. Sie ist ein wichtiger Teil unseres Finanzplatzes in Frankfurt, dem bedeutensten auf dem europäischen Kontinent,“ sagte Volker Bouffier, Ministerpräsident von Hessen. „Es ist für uns als hessische Landesregierung ein zentrales Ziel, unseren Finanzplatz im internationalen Wettbewerb noch attraktiver zu machen. Unser bisheriger Einsatz war erfolgreich. Frankfurt gilt im Bereich Banking als Brexit-Gewinner und hat seine Rolle als führendes Finanzzentrum noch ausgebaut. Dies spielt für den wirtschaftlichen Wohlstand unseres Landes eine zentrale Rolle und bringt und sichert viele Arbeitsplätze. Damit dürfen wir uns aber nicht zufriedengeben. Auch in Zukunft müssen wir gemeinsam großen Einsatz bringen, damit Frankfurt auch weiterhin weltweit zu den führenden Finanzplätzen gehört. Dazu können die Commerzbank und die sie tragenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen wichtigen Beitrag leisten. Sie haben in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass sie sich an neue Herausforderungen anpassen können und wandlungsfähig sind. Das ist eine Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit – heute genauso wie vor 150 Jahren.“

Die Bank begleitet seit 150 Jahren eng die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands. Gegründet mit dem Ziel, dem Handel neue Finanzmittel zuzuführen sowie internationale Handelsgeschäfte zu erleichtern, ist die Finanzierung des Außenhandels und der mittelständischen Wirtschaft bis heute das Herzstück der Bank. Die Commerzbank leistete seit ihrer Gründung einen wichtigen Beitrag zum Wandel Deutschlands zu einer modernen Industrienation. Anfang der 1920er-Jahre hatte die Commerzbank das größte Filialnetz unter den deutschen Banken und erreichte damit zahlreiche mittelständische Kunden in der Fläche. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts stieg sie zu einer führenden, international agierenden Geschäftsbank auf, seit den 1950er-Jahren auch mit einem starken Fokus auf das Privatkundengeschäft. Heute finanziert sie rund 30 % des deutschen Exports und hat mehr als elf Millionen Privatkunden in Deutschland. Wichtig war und ist der Commerzbank, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. So gründete sie vor 50 Jahren die Commerzbank-Stiftung, die bundesweit Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Soziales unterstützt.

„Die Commerzbank hat sich immer wieder neu organisiert und weiterentwickelt, um angesichts gewachsener Anforderungen auch in der Zukunft bestehen zu können“, sagte Stefan Schmittmann. Martin Zielke ergänzte: „In unserer langen Geschichte haben wir immer wieder bewiesen, dass wir uns an neue Anforderungen anpassen konnten und gestärkt aus Krisen hervorgehen. Auch in Zukunft wollen wir den Wandel aktiv gestalten und andere dafür begeistern.“

Kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte

Anlässlich des Jubiläums wird die von der Commerzbank geförderte Eugen Gutmann-Gesellschaft e. V. am 9. März 2020 eine wissenschaftliche Publikation herausgeben. In der Studie „Hundertfünfzig Jahre Commerzbank 1870–2020“ arbeiten die Autoren Stephan Paul, Friederike Sattler und Dieter Ziegler die Geschichte der Commerzbank anhand vieler, bislang zum Teil unerschlossener Quellen auf. Stefan Schmittmann ging in seiner Rede insbesondere auch auf die Rolle der Bank in der Zeit des Nationalsozialismus und die Verantwortung der Deutschen ein: „Wir müssen die Erinnerung wach halten, damit nie wieder geschieht, was damals geschah. Ich bekenne mich im Namen der Commerzbank zu dieser Verantwortung.“

Auf unserer Internetseite finden Sie weiteres Material wie auch einen Film zu „150 Jahre Commerzbank“.
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