IDS-Vorschau zum Hint-ELs dentaCAD System

(PresseBox) ( Düsseldorf, )
Die CAD/CAM-Technologie hat sich in der Dentalwelt fest etabliert. Aspekte wie die erzielbare Passgenauigkeit, das qualitative Potenzial des Werkstoffs Zirkoniumdioxid etc. werden längst nicht mehr infrage gestellt. Mit dem verstärkten Einzug von Intraoralscannern in die Zahnarztpraxen, aber auch beispielsweise dem vermehrten Einsatz von Fertigungstechniken wie dem Lasersintern sowie eines stetig wachsenden Materialspektrums rückt hingegen die Flexibilität des Gesamtprozesses in den Fokus des Interesses.

Dem entspricht das Unternehmen Hint-ELs, indem es bei der IDS in Köln auf seinem Messestand (Halle 11.3 / Stand B 051) den kompletten digitalen Workflow in zeitgemäßen Variationen präsentiert. Dabei sind die gezeigten Optionen als beispielhafte Anregungen zu verstehen, denn jede Komponente des Hint-ELs dentaCAD System bietet offene Schnittstellen. So können diese - vom Modell- bzw. Oralscanner über die Konstruktionssoftware bis hin zu den Fräs- und Lasersintermaschinen - auf Wunsch flexibel mit ebenfalls offenen Komponenten anderer Hersteller kombiniert werden.

Digitizer zur intra- und extraoralen Anwendung

Für die Digitalisierung der Kiefersituation wird nicht nur der Oralscanner Hint-ELs directScan, sondern auch der neue Modellscanner Hint-ELs hiScanK vorgestellt.

Das Digitalisierverfahren des Hint-ELs directScan für die digitale Abdrucknahme von Einzelzähne und bis hin zu ganzen Kieferbögen basiert auf der verlässlichen Streifenlichtprojektion. Das Messfeld beträgt 20 x 15 mm und die Messzeit pro Aufnahme < 200 Millisekunden. Spezielle Algorithmen, die in die zugehörige Softwarelösung integriert wurden, rechnen die Einzelaufnahmen für die Wiedergabe der Kiefersituation auf dem Touchscreen des zugehörigen Laptops zu einem Datensatz zusammen. Der HintELs directScan erzielt eine überragende Messgenauigkeit von 12 bis 15 µm.

Mit dem neuen Hint-ELs hiScanK wird eine noch kompaktere und preisgünstigere Alternative zum bewährten Hint-ELs hiScanµ präsentiert. Seine Technik basiert wie die des langjährig bewährten großen Bruders auf der Streifenlichtprojektion mit Triangulation. Statt mit drei Kameras ist der Hint-ELs hiScanK jedoch mit nur einer Kamera ausgestattet - ein Grund dafür, dass signifikant platzsparendere Abmessungen realisiert werden konnten. Besucher der IDS sind herzlich eingeladen, sich hiervon selbst vor Ort zu überzeugen!

Virtuelle Modellation mit frei wählbarer Automation

Das Fachpublikum erwartet zudem die Präsentation der Modellationssoftware Hint-ELs Dental Magic CAD, die sich durch innovative Feature wie z. B. die neuartige Benutzeroberfläche, einen frei einstellbaren Automatisierungsgrad und ein anwenderfreundliches Implantatmodul für Abutment-Konstruktionen auszeichnet. Ein Zusatzmodul wird außerdem die Aufbereitung von Daten des Oralscanners Hint-ELs directScan für die Umsetzung entsprechender Kiefermodelle in Frästechnik ermöglichen.

Die Software Hint-ELs Dental Magic CAD ist bis ins letzte Detail durchdacht: Beispielsweise können verschiedene Parameter kundenspezifisch hinterlegt werden, sodass sie bei der Bearbeitung nachfolgender Aufträge nicht jedes Mal neu eingegeben werden müssen. Und für einen optimalen Überblick am Bildschirm werden nicht sämtliche Menüpunkte und Tools permanent angezeigt, sondern sie können nach Bedarf aufgerufen werden, indem der Mauszeiger an den rechten Bildschirmrand bewegt wird. Zusätzlich werden hierbei immer ausschließlich die für den aktuellen Arbeitsschritt relevanten Menüpunkte zur Auswahl gestellt. Außerdem wird der Anwender durch zahlreiche Freeform- und Automatik-Funktionen beim CAD-Prozess unterstützt. Besonderes Highlight: Zu Beginn der Konstruktion mit Hint-ELs Dental Magic CAD kann fallspezifisch festgelegt werden, welche Prozessschritte der Anwender manuell durchführen möchte und welche automatisiert erfolgen sollen. Grundsätzlich ist jeder Vorschlag der Software nachträglich modifizierbar.

Vielfältige Fertigungsoptionen vom Fräsen bis Lasersintern

Ebenfalls live auf der Messe zu erleben sind verschiedene Fertigungseinheiten aus dem Hause Hint-ELs. Das Maschinenspektrum umfasst insgesamt vier verschiedene Fräs- und eine Lasersintereinheit.

Für die Frästechnik stehen die Hint-ELs easyCut, hiCut dmsX 4D und dmsX 5D sowie dmmx zur Auswahl. Unterschiede bestehen z. B. hinsichtlich der Abmessungen und der Achsenanzahl. Die neueste Generation der Maschinen bietet eine um das bis zu Dreifache erhöhte Fräsgeschwindigkeit und somit verkürzten Fertigungszeiten für eine noch effizientere Herstellung von Zahnersatz. Hierzu wurden sowohl Software als auch Hardware weiterentwickelt. Speziell mit der platzsparenden Fräseinheit Hint-ELs easyCut können neben unterschiedlichsten Restaurationstypen auch Modelle auf Basis von Intraoralscans gefertigt werden. Es handelt sich um ein leistungsstarkes 4-Achs-System mit einer zusätzlichen Achse für den automatisch gesteuerten Rohlingswender und Werkzeugwechsler. Die Steuerung erfolgt über die bewährte CAM-Software Hint-ELs NC-Steuerung. Die Abmessungen des kompakten Kraftpakets mit einem Gewicht von 220 kg betragen lediglich 145 x 67 x 50 cm.

Das Produktivitätspotenzial in Sachen Lasersintertechnik wird durch die Hint-ELs rapidPro 250 für die Bearbeitung von Dentallegierungen in Pulverform neu definiert. Diese ermöglicht neben einer verbesserten Oberflächenqualität die Fertigung von 100 Einheiten in nur vier Stunden. Um das zu realisieren, wurde ein noch leistungsstärkeres Lasersystem integriert, eine neue Laserstrategie entwickelt und die Rakel-Taktung für die Verteilung des Materialpulvers optimiert. Verarbeitet werden können die für das Lasersintern üblichen Materialien wie Chrom-Cobalt und Titan.
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