Europaweite Umfrage von COLT: Unternehmen setzen auf externe Anbieter von Rechenzentren

Green Computing spielt für deutsche Unternehmen im europäischen Vergleich eine untergeordnete Rolle

Frankfurt am Main, (PresseBox) - Zwei Drittel aller europäischen Unternehmen wollen in Zukunft stärker auf externe Rechenzentren setzen. Sie begründen diese Entscheidung mit den wachsenden Kosten und der zunehmenden Komplexität, die der Eigenbetrieb eines hochsicheren Rechenzentrums mit sich bringt. Zu diesem Ergebnis kommt eine europaweite Studie von COLT Telecom. Befragt wurden 400 europäische IT-Entscheidungsträger in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern. Die Umfrage wurde in 13 europäischen Ländern in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Marktforschungsunternehmen Coleman Parkes durchgeführt.

Demnach nutzt bereits die Hälfte der befragten Unternehmen externe Rechenzentren bei der Verwaltung ihrer Daten. Jedoch wollen sie diese Nutzung verstärken und weitere Systeme in externe Rechenzentren auslagern. Insbesondere Unternehmen in Großbritannien, Irland und den skandinavischen Ländern sehen einen dringenden Bedarf dies noch auszuweiten. Der Großteil der befragten europäischen Unternehmen stimmte darin überein, dass die wesentlichen Herausforderungen beim Eigenbetrieb eines Rechenzentrums folgende drei Faktoren sind: Sicherheit (73% der Befragten), Gesamtkosten (71%) und qualifizierte Mitarbeiter (64%). Bei der Bewertung dieser Kriterien traten auch nationale Auffälligkeiten auf: In Deutschland haben 60% der Unternehmen neben den oben genannten Herausforderungen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften als eine der wesentlichen Anforderungen beim internen Betrieb eines Rechenzentrums genannt.

Energieeffizienz spielt keine entscheidende Rolle in Deutschland
Europaweit wird insbesondere Green Computing in Zukunft bei Rechenzentren eine immer wichtigere Rolle spielen, wie die Studie belegt. Als Hauptherausforderung haben ein Drittel aller Befragten die Erhöhung der Energieeffizienz ihres Rechenzentrums und die damit verbundene Reduzierung ihrer CO2 Emissionen angegeben. Doch auch hier gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern. Während die ökologischen Bedenken in Portugal (70%) am höchsten wiegen, sind sie in Deutschland (10%) am niedrigsten.

„Die Studie bestätigt, dass ökologische Aspekte für die IT-Abteilungen der Unternehmen immer wichtiger werden, auch wenn diese Entwicklung noch nicht in allen Ländern gleichermaßen fortgeschritten ist“, sagt Richard Oosterom, Vorsitzender der Geschäftsführung von COLT Deutschland. „Unternehmen sind zunehmend an der Energieeffizienz der Rechenzentren interessiert, wenn sie sich nach einem Rechenzentrumsanbieter umschauen. So kann zum Beispiel die Kühlung bis zu 60% der Energiekosten eines Rechenzentrums ausmachen. COLT sucht und entwickelt aktiv Techniken und Wege um die Energieeffizienz seiner Rechenzentren zu steigern – unter anderem mit der „free cooling“ Technik. Hierbei wird bei niedrigen Außentemperaturen frische Luft direkt in das Kühlsystem des Rechenzentrums geschleust und somit der Energiebedarf minimiert.“

Sicherheit gefragt: Business Continuity steht hoch im Kurs
Insgesamt 66% der Befragten sagten außerdem, sie erwarten, dass Zweitrechenzentren zukünftig eine Standardanforderung sein werden, um den unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb zu gewährleisten.

„Business Continuity, die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften und die ständig zunehmende Anzahl an IT-Systemen in den Unternehmen führt im Moment zu einer steigenden Nachfrage nach sicheren Rechenzentren in ganz Europa. Deshalb erweitern wir zurzeit unsere Rechenzentrumskapazitäten an drei Standorten in Europa“, betont Richard Oosterom.

Die deutschen Umfrageergebnisse bestätigen, dass die größten Herausforderungen an die Rechenzentren die physische Sicherheit sowie die IT-Sicherheit sind. Dies bestätigen 74 Prozent der in Deutschland befragten Unternehmen.

Colt Technology Services GmbH

COLT ist einer der führenden Anbieter von Geschäftskommunikationslösungen für Großunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Wholesale-Kunden in Europa und bietet ihnen ein breites Portfolio an Daten-, Sprach- und Managed Services. COLT betreibt ein 25.000 Kilometer langes Glasfasernetz, das sich über 13 Länder erstreckt. Das Netz umfasst eigene Stadtnetze in den 34 wichtigsten europäischen Metropolen mit direkten Glasfaserverbindungen in 15.000 Gebäude und 18 eigene Rechenzentren.

Die Muttergesellschaft COLT Telecom Group S.A. ist an der London Stock Exchange (COLT) gelistet. Mehr Informationen über das Unternehmen und seine Dienstleistungen unter http://www.colt.net

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