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Pressemitteilung BoxID: 29980 (CollabNet)
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Software Offshoring – die Goldenen Regeln

10 Tipps um Projekte erfolgreich auf den Weg zu bringen

(PresseBox) (Brisbane (CA)/München, ) Offshore Dienstleis¬tungen für verschiedene Bereiche zu nutzen, ist ein weiter wachsender Trend in Europa. Laut einer Studie, durchgeführt bei den 500 grö߬ten europäischen Unternehmen von der Consultingfirma Roland Ber-ger und der UN-Organisation UNCTAD (United Nations Confe¬rence on Trade and Development), nehmen diese ausländische Dienstleis-tungen besonders für das Finanzwesen, die Buchhaltung, den Ein-kauf, die Forschung und Entwicklung und die IT in An¬spruch. Vor-sichtig dagegen sind die Unternehmen beim Auslagern des Bereichs Anwendungsentwicklung. Softwareentwickler können heute nicht nur in großem Umfang auf bereits existierenden Code zurück¬greifen, sie sind an mehr geografisch verteilten Projekten beteiligt als je zuvor; das Produkt Software wird dabei immer komplexer. Groß ist die Vielzahl an Sprachen, Standards und Entwicklungsumgebun¬gen, die Verwendung finden, wobei der Druck steigt, Softwareent¬wicklung so effektiv zu gestalten wie möglich. So werden selbst Jung¬unternehmen beim Investorengespräch auf Einzelheiten Ihrer Offshore-Strategie angesprochen, weil entsprechendes Engagement Potential für die künftige Unternehmensentwicklung erkennen lässt.

Die 10 wichtigsten Themen, die es bei der Bereitstellung einer kosten¬effektiven, zuverlässigen und sicheren Arbeitsumgebung für die Soft¬wareentwicklung zu beachten gilt, hat CollabNet, Anbieter einer web-basierten Plattform für geographisch verteilte Software-Entwicklung, jetzt zusammengefasst:



1) Kostenersparnis – nichts als die Wahrheit
Bei den meisten Unternehmen, die sich für Offshoring entscheiden, ist das Kosteneinsparungspotential von 40% der Hauptgrund. Um herauszu¬finden, ob Ihre Annahmen zutreffen, vergleichen Sie die Kosten beim Verbleib des Projektes im Haus mit allen Kosten der externen Lösung, und zwar wirklich allen. Identifizieren Sie Kostenträger und weisen Sie Budget zu: Etwa den Kosten, die durch den Transfer von neuen Prozessen, Werk-zeugen und Strukturen entstehen, der Arbeitszeit, die die Entwickler zur Einarbeitung benötigen oder den Kosten eventueller lokaler Stellenstrei¬chungen.

2) Qualitätssicherung – Vertrauen ist gut,...
Die Kombination verschiedener Sprachen, Kulturen und Zeitzonen kann in einem Projekt zur Herausforderung werden. Regeln stehen am besten zeitig vor dem Projektstart fest und sind allen Beteiligten kommuniziert worden. Wählen Sie eine geeignete Technologie aus, die Ihnen die Kon¬trolle jederzeit und auf verschiedenen Ebenen des Projektes ermöglicht.

3) Expansion – geben Sie das Tempo vor
Ein Beispiel: Ein Projekt startet mit 25 Entwicklern in Deutschland, Polen, Indien und den USA und zwei Monate später werden an drei dieser Stand-orte innerhalb weniger Tage aufgrund von Kundenwünschen weitere 20 Programmierer gebraucht. Um hier flexibel und skalierbar zu reagieren, kann es notwendig werden, entsprechende Hardwareressourcen im Haus vorrätig zu halten, was auch während der Leerlaufphase Kosten verur¬sacht. Also 20 mal Hardware, 20 Software-Lizenzen und Lagerkapazität, plus IT-Administrationszeit für Installation und Wartung. Ab einer Pro¬jektgröße von etwa 50 beteiligten Entwicklern und Managern könnte ein ASP (Application Service Provider) Produkt hier die elegantere und kos¬tengünstigere Variante bieten. Der Provider kümmert sich in diesem Fall um Updates und Wartung der Entwicklungsplattform genauso wie um Kapazitäten bei Änderungen des Anforderungsprofils.

4) Projektmanagement – setzen Sie (offene) Standards
Direkter Zugriff auf den Projektstatus garantiert die zeitnahe Information über erreichte Projektetappen, Verzögerungen, Engpässe und ermöglicht Versionskontrolle. Rollenbasierte Kontrollwerkzeuge sammeln, speichern und zeigen Details zum Projekt entsprechend den Bedürfnissen von Ma¬nagement und Entwickler. Das Tool der Wahl hierfür sollte mit den füh¬renden Entwicklungspackages zu integrieren sein, damit nicht nur Kosten gespart werden, sondern auch die Akzeptanz der Entwicklungsumgebun¬gen bei den Entwicklern erleichtert wird.

5) Alle Projektbeteiligten sind gleich – aber manche sind Externe
Es ist nicht nur die Vertragsgestaltung, die eine Rolle spielt, sondern ins-be¬sondere auch die Frage, wieviel Zugriff auf Geistiges Eigentum (Intel-lec¬tual Property, IP) für externe Lieferanten notwendig wird. Eine ge-hostete Enwicklungsumgebung an einem sicheren Ort bei Dritten hilft dabei gleich zwei Probleme zu vermeiden: 1. Sobald Sie Code an einen externen Lieferanten geben, verlieren Sie die Kontrolle darüber. 2. Den Projektfort¬schritt können Sie nicht verfolgen, es sei denn, der Lieferant gibt Ihnen Zugriff. Umgekehrt bedeutete dies, dem Externen Zugriff auf Ihrer unter¬nehmenseigene Umgebung zu gewähren, d.h. ihn durch die Fi-rewall zu lassen bzw. eine eigene DMZ (demilitarized zone) einzurichten.

6) Sicherheit – wer hat den Schlüssel?
Eine detaillierte Sicherheitsstruktur mit Login Aufzeichnungen und Audits ist unbedingt notwendig. Dabei sollten verschiedene Ebenen eingezogen werden, einschließlich Doppel-Authentifizierung, Benutzername und Passwort, außerdem PKI (Public Key Infrastructure) oder ein ähnliches Zertifikat. Der Zugriff sollte in Verbindung mit ganz bestimmten Informa-tionsrechten stehen, entsprechend den rollenbasierten Zulassungen.

7) Return on Investment – endlich Zahltag?!
Die meisten Unternehmen haben verschiedene Betrachtungsweisen des ROI, sei es in Abhängigkeit von der Zeit der Fertigstellung oder den Ge¬samtkosten. Ein Projekt kann zeitgerecht und im Kostenrahmen abge¬schlossen sein, wenn die Ergebnisse jedoch nicht die zuvor gesetzten An¬forderungen erfüllen, kann das Probleme verursachen. Rund 23% aller Offshore Softwareentwicklungsprojekte scheitern, womit die Fehlerquote von Softwareprojekten jeglicher Art übertroffen wird. Dank besserem Management, Prozessen und Werkzeugen für Softwareentwicklungspro¬jekte ist dieser Prozentteil in den letzten Jahren jedoch gesunken..

8) Farshore…Onshore…Nearshore – Sie haben die Wahl
Outsourcing kennt viele Ausprägungen. Am Anfang steht der Bedarf, für kurzfristig anstehende Projekte Dritte zu engagieren, etwa weil intern die benötigten Ressourcen nicht zur Verfügung stehen. Mögliche Alternativen sind hier Service Provider in Ländern mit bedeutend geringeren Arbeits-löhnen (sog. Offshoring/Farshoring), Service Provider im eigenen Land (sog. Onshoring) oder geografisch nahe gelegenen Ländern (Nearshoring). Der richtige Mix hängt dabei nicht von der Unternehmensgröße ab, son¬dern vom Projektziel und dem Risikomanagement.

9) Von Mensch zu Mensch
Es gibt eine Menge zu lernen, also fangen Sie am besten mit kleineren, einfacheren Projekten an und fügen Ressourcen nach Bedarf hinzu. Mit einer Lösung, die auf einem Lizenzkostenmodell beruht steht die ge¬wünschte Flexibilität zur Verfügung. Besprechen Sie intern die Zielset¬zung des Projekts sowie die damit verbundenen Geschäftserwartungen und vereinbaren Sie Projektzielstufen. Beziehen Sie alle betroffenen Parteien dabei ein und setzen Sie keine unerreichbaren Ziele. Wiederholen Sie die¬sen gleichen Prozess mit allen externen Teammitgliedern, Beratern, Sub¬unternehmern etc. - das erspart Enttäuschungen und schafft Vertrauen.

10) Der Faktor Technik: LAN contra WAN
Es ist wichtig, dass ein Entwicklungsprojekt, an dem von verschiedenen Zeitzonen aus gearbeitet wird, in einer Umgebung angelegt ist, die globale WAN-basierte Entwicklung unterstützt. Darüber hinaus muss die Unter¬stützung für den Arbeitsprozess gegeben sein, der von verteilten Teams an 24 Stunden und 365 Tagen pro Jahr vorangetrieben wird. Es muss also nicht nur der Code in verschiedene Zeitzonen zur Verfügung stehen kön¬nen, sondern auch der gesamte Kontext der damit verbunden ist. Die Kommunikation in Form von z.B. Mailinglisten, Diskussionsforen etc. sollte möglichst in einem einzigen Repository zur Verfügung stehen.

WAN-basierte Entwicklung kann darüber hinaus für die Projektperfor¬mance wichtige Vorteile bedeuten: Die Code Checking-out Zeiten können sich von mehreren Stunden auf wenige Minuten verkürzen durch den Wechsel von einem LAN zu einem WAN-basierten Toolset. LAN-basierte Tools wurden speziell für high-speed LANs entwickelt und unterstützen nicht die geringere Geschwindigkeit und größere Latenz wie sie für WAN-basierte Internetverbindungen typisch sind.

CollabNet

CollabNet, gegründet 1999 von Brian Behlendorf (früherer President der Apache Software Foundation) zusammen mit O'Reilly & Associates, ist Anbieter von on-demand, web-basierten Plattformen für geographisch verteilte Softwareentwicklung. CollabNet ermöglicht es Entwicklerteams, die auf verschiedene Standorte verteilt sind, Softwareprojekte, termin-, kosten- und qualitätsgerecht zu liefern. Mit CollabNet Lösungen können Entwicklerteams unabhängig von ihrem Standort innerhalb des Unternehmens zusammenarbeiten oder auch externe Geschäftspartner, Subunternehmer oder Offshore-Entwicklungsfirmen sicher integrieren. Kunden können so ihre Kosten senken und Beschränkungen vermeiden, wie LAN-basierte Entwicklungsplattformen sie aufweisen. CollabNet integriert Mitarbeiter, Projekt und Prozess durch automatisierte Kommunikation, Kooperation und Koordination.

Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Brisbane/Kalifornien und ist mit dem Entwicklungsstandort in Chennai/Indien per CollabNet Enterprise Edition verlinkt. In Europa ist CollabNet mit Vertrieb und Technik in Benelux, Deutschland und England vertreten.

Die CollabNet Infrastruktur nutzen Entwickler weltweit bei führenden Unternehmen wie Barclays Global Investors, Dresdner Kleinwort Wasserstein und Motorola.
www.collab.net

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