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Pressemitteilung BoxID: 236099 (ClimatePartner Deutschland GmbH)
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Folienhersteller alesco produziert als erstes Unternehmen der Verpackungsbranche klimaneutral

(PresseBox) (München , ) Der Langerweher Folienhersteller alesco präsentiert auf der FRUIT LOGISTICA in Berlin (04. bis 06. Februar 2009, Halle 8.2, Stand B-03) als weltweit erstes Unternehmen der Verpackungsbranche klimaneutrale Folienprodukte aus Polyethylen und Biofolie aus nachwachsenden Rohstoffen. Über einen Klimarechner kann dabei für jeden Auftrag die Menge an freigesetztem CO2 und dem entsprechenden Ausgleichsbetrag berechnet werden. Durch den Erwerb von Emissionsminderungs-Zertifikate kann so die Produktion klimaneutral gestellt werden. Der Erlös der Zertifikate fließt in zertifizierte Klimaprojekte auf der ganzen Welt. Auch der Messeauftritt des Traditionsunternehmens wurde komplett klimaneutral realisiert.

Künftig erhalten die Kunden des Langerweher Folienherstellers alle Produkte aus kompostierbaren Biofolien auf Basis nachwachsender Rohstoffe grundsätzlich ohne Aufpreis klimaneutral. Kunden, die auch konventionelle Polyethylen-Folien klimaneutral erwerben möchten, zahlen lediglich den Mehrpreis für den Kauf der zur Neutralisierung notwendigen Emissionsminderungs-Zertifikate. Die Kosten des für die Errechnung notwendigen CO2-Fußabdrucks übernimmt alesco vollständig und gibt nur die Zertifikatkosten für den jeweiligen Auftrag ohne Aufschlag weiter.

"Nach unseren Recherchen sind wir weltweit das erste Unternehmen der Verpackungsbranche, das sich durch klimaneutrale Produkte für den Umweltschutz einsetzt", sagt Philipp Depiereux, Marketing-Geschäftsführer und Projektkoordinator.

Umweltschutz hat Tradition bei alesco

Das Thema Umweltschutz hat bei alesco Tradition: Vom Einsatz einer Nachverbrennungsanlage zur Reinigung von lösemittelhaltigen Dämpfen über die Regranulierungsanlage zur Wiederverwertung von Produktionsabfällen bis zur Entwicklung neuer Folientypen zur Minimierung des Rohstoffeinsatzes reicht die Bandbreite. Zuletzt hatte das Unternehmen im Herbst 2008 die gesamte Produktion kompostierbarer Biofolien auf Basis nachwachsender Rohstoffe auf die Verwendung von Biostrom umgestellt und dadurch bereits den CO2-Ausstoß signifikant reduziert."Von diesem Umweltengagement war es nur ein logischer Schritt hin zur klimaneutralen Produktion", so Depiereux. "Denn solange wir den Ausstoß von Klimagasen nicht verhindern können, können wir so deren Auswirkungen wenigstens neutralisieren."

Klimaneutralität durch unabhängigen Zertifizierer gesichert

Als unabhängigen Zertifizierer entschied alesco sich für das Beratungsunternehmen ClimatePartner. In nur sechs Wochen analysierten die Münchner Klimaspezialisten alle produktionsrelevanten Prozesse von der Rohstoffherstellung über die Folienproduktion und Verarbeitung bis zur Auslieferung der fertigen Ware.

Dass dabei nicht nur die eigene Produktion, sondern auch alle vor- und nachgelagerten Verarbeitungsschritte berücksichtigt wurden, war ein besonderer Wunsch des Langerweher Folienherstellers. "Wir wollten eine Klimabilanz, die so konkret und belastbar wie nur möglich ist. Nur die Analyse unseres eigenen CO2-Ausstoßes hätte ein unvollständiges Bild abgegeben und uns nicht genügt", erklärt Philipp Depiereux. Die Analyse wird jährlich aktualisiert, um veränderte Produktionsbedingungen weitere Umweltschutzmaßnahmen berücksichtigen zu können.

Erlös der Zertifikate kommt Klimaschutzprojekten zu Gute

Das Ergebnis dieser Analyse ist ein CO2-Fußabdruck der gesamten Produktionsket-te. Er dient als Grundlage zur Berechnung des CO2-Aufkommens pro Kilogramm produzierter Folie. Soll ein Folienauftrag klimaneutral gestellt werden, erwirbt alesco im Namen des Kunden Emissionsminderungs-Zertifikate, die der Menge des freigesetzten Klimagases entsprechen. Der Erlös dieser Zertifikate kommt anerkannten Klimaschutzprojekten zu Gute. Beispiele hierfür sind der Aufbau von Windkraftanlagen in Indien, Wiederaufforstungsprojekte in Afrika oder die Errichtung eines Wasserkraftwerks in Guatemala. Eine vollständige Liste der zur Auswahl stehenden Klimaschutzprojekte findet sich auf www.alesco.net.

Über alesco:

Die alesco GmbH & Co. KG ist einer der traditionsreichsten Kunststoffverarbeiter in Deutschland. In den beiden Werken Langerwehe und Alsdorf extrudieren, konfektionieren und bedrucken die insgesamt 210 Mitarbeiter Folienprodukte für Konsum- und Industrieanwendungen. Jährlich werden hier rund 45.000 Tonnen Kunststoff zu flexiblen Folienverpackungen verarbeitet. Nachhaltigkeit ist dabei eines der wichtigsten Themen für die vier Geschäftsführer Gunter Depiereux, Philipp Depiereux, Karl Heinz Thielen und Heinz Mundt: Neue Produkte, insbesondere aus nachwachsenden Rohstoffen, sind dabei genauso wichtig wie die Förderung des Umweltschutzes durch schonende Herstellungsverfahren und die Übernahme sozialer Verantwortung.

ClimatePartner Deutschland GmbH

ClimatePartner versteht sich als Strategieberatung und Anwendungsentwickler im Klimaschutz. Die Unternehmensgruppe wurde 2005 von Moritz Lehmkuhl und Tobias Heimpel gegründet. Mit mehr als 200 Beratungsprojekten für über 150 Kunden haben die Landesgesellschaften der ClimatePartner-Gruppe in knapp zwei Jahren Erfahrungen im Klimaschutz und zu Nachhaltigkeitsfragen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Griechenland und den USA aufgebaut. ClimatePartner entwickelt Lösungen, die sich durch ihre Integration in die Geschäftsmodelle ihrer Kunden auszeichnen und dadurch skalierbar sind, wodurch sie zugleich auch wirkungsvolle Klimaschutzbeiträge liefern. Hauptsitz des Unternehmens ist München, dort befindet sich sowohl der Sitz von ClimatePartner Deutschland GmbH als auch der Sitz der Holdinggesellschaft, der ClimatePartner GmbH & Co. KG.