Systems: Clarity bringt erste Integrationsplattform für Sprachportale auf den Markt

(PresseBox) ( Bad Homburg, )
Den ersten "Software-Baukasten", mit dem man Sprachportale wie aus Lego-Bausteinen zusammensetzen kann, stellt die Clarity AG zur "Systems" vor. Der Bad Homburger Softwarehersteller bietet damit als Erster eine offene und modulare Plattform. Dies unterscheidet sich von den meisten anderen Anbietern, bei denen noch das proprietäre IVR-Blackbox-Prinzip vorherrscht. Als Vorteile für die Anwender verspricht Clarity einen schnelleren Return on Investment (RoI), mehr Flexibilität beim Einsatz und eine weitgehende Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern, Entwicklern und Integratoren durch Standardisierung.

Ab sofort liefert der Hersteller die Clarity V/3 Dialog Platform (DPL) als Basisplattform aus. In das "Herzstück" lassen sich die verschiedenen Technologiekomponenten wie automatische Spracherkennung (ASR), Sprecherverifizierung (Authenticator) und Text-to-Speech-Sprachausgabe (TTS) nach dem Lego-Prinzip einstecken. Eine Input-/Output-Middleware sorgt für die Verbindung mit Telefonanlage, Datenbanksystem und Anwendungen. Über den Application Connection Layer wird die Sprachoberfläche an Clarity V/3 DPL angeschlossen.

Christoph Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender der Clarity AG, erläutert: "Ein Sprachportal besteht aus der Hardwareplattform und dem Betriebssystem, der Medien- und Telefonie-Ebene, den Technologiekomponenten für ASR, Authenticator und TTS, der Backend-Anbindung und natürlich der Sprachanwendung für die intelligente Dialogführung. Clarity V/3 DPL bietet erstmals eine Integrationsplattform, um alle diese Komponenten zusammenzuführen. Der Anwender muss nicht alles zwangsweise aus einer Hand nehmen, sondern kann sich nach dem Best-of-Breed-Konzept die für ihn besten Komponenten auf dem Markt aussuchen. Die standardbasierte Clarity-Plattform sorgt für das reibungslose Zusammenspiel der Einzelteile."

Plattform für dialogorientierte Unified Communication

Clarity V/3 DPL ist für Unified Communication ausgelegt und unterstützt neben Sprache auch andere Kommunikationsformen wie SMS, MMS, E-Mail und Fax. Der Softwarehersteller trägt damit dem Trend Rechnung, natürliche Sprache primär als Eingabemethode zu verwenden und für die Ausgabe von Informationen grafische Verfahren einzusetzen. Anwendungsbeispiel: Der Verbraucher spricht in sein Smartphone "Wann fährt der nächste ICE von Frankfurt nach München?" und erhält als Antwort einen Fahrplanauszug aufs Display übertragen.

Clarity liefert neben der Plattform einen kompletten VoiceXML-Softwarestack sowie Sprachanwendungsmodule für gängige Einsatzgebiete. So gibt es Module für Auskunfts- und Infodienste, Anforderungs- und Ausführungsservices, Buchungen, Bestellwesen, Outbound Calls, Kontoabfrage und Wertpapiertransaktionen. Damit adressiert Clarity Märkte wie Automotive, Entertainment, Finanzdienstleistungen, Industrie, Handel, Reise und Transport sowie öffentliche Services.

Durch den modularen Ansatz lassen sich nach Musterkalkulationen von Clarity die Kosten für ein Sprachportal auf bis unter 10 Cent pro Anruf reduzieren. Zum Vergleich: Beim Einsatz von Call Center Agenten kalkuliert die Branche mit rund 1,50 Euro pro Anruf, also den fünfzehnfachen Kosten. Mit Sprachdialogsystemen können die Unternehmen in vielen Branchen erstmals die weit auseinander klaffende Schere zwischen Kostendruck einerseits und dem Verlangen der Kundschaft nach mehr Service andererseits schließen. Zu geringeren Kosten lässt sich dem Kunden eine 24-Stunden-Telefonbereitschaft zur Verfügung stellen, die - je nach Branche - bis zu 90 Prozent aller Standardanfragen und Vorgänge (Auskünfte, Reservierungen, Umbuchungen, Bestellungen etc.) automatisch erledigt.

Clarity geht davon aus, dass sich in den nächsten Jahren ein Voice Web in Analogie zum World Wide Web entwickeln wird. So wie in den letzten Jahren immer mehr Informationen ins Web übertragen wurden, werden künftig Auskünfte und Transaktionen in Sprachdialogsysteme "verpackt" und damit über jedes Telefon erreichbar sein. Dafür sprechen ganz handfeste Gründe: Das Telefon ist und bleibt viel mehr verbreitet als WWW-Zugangsgeräte wie PCs. Aus einer Analyse der jüngsten Prognosen der Markforschungsgesellschaften IDC, Kelsey Group und Yankee Group lässt sich laut Clarity ableiten, dass im Jahr 2005 rund 250 Millionen PCs weltweit im Netz sein werden. Hinzu kommen ca. 20 Millionen mobile Endgeräte, die per Funk mit dem Internet verbunden werden können. Dem gegenüber setzen die Marktforscher bis 2005 rund 1,3 Milliarden Festnetztelefone und 1,4 Milliarden Handys, die bis dahin weltweit im Einsatz sein sollen.

Die Clarity AG ist der Spezialist für intelligente Sprach-Dialogsysteme, mit denen man (fast) wie mit einem Menschen sprechen kann. Das Unternehmen mit Sitz in Bad Homburg entwickelt und vertreibt eine Softwareplattform für Firmen- und Telekommunikationsnetze. Zielgruppe sind Unternehmen, die Kunden und Mitarbeiter per Telefon besser und einfacher bedienen wollen, um Umsatz, Produktivität und Kundenbindung zu erhöhen. Organisationen können die Clarity-Systeme unter anderem im Rahmen eines Leasingmodells oder im ASP-Modell unter eigenen Telefonnummern nutzen. Clarity gehört zu den Gründungsmitgliedern des Branchenverbandes VASCom (Voice Application Standard Committee) und ist 2002 als Entrepreneur des Jahres Finalist ausgezeichnet worden.
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