Stadtwerke Düsseldorf setzen beim Ladesäulenbetrieb für Elektro-Autos auf Logica

Bewährtes Ladestationen-Management-System kommt in der "Modellregion Rhein-Ruhr" zum Einsatz

(PresseBox) ( Stuttgart, )
Im Rahmen des Förderprojekts "Modellregion Elektromobilität" erproben die Stadtwerke Düsseldorf elektrische Mobilitätskonzepte unter Alltagsbedingungen. Für den Betrieb der Ladesäulen wird dabei das "Charge Point interactive Management System", kurz CiMS, des Beratungs- und IT-Dienstleistungsunternehmens Logica verwendet. Es umfasst die zentrale Steuerung der Ladesäuleninfrastruktur und ermöglicht die Einbindung von Handys und Smartphones. In Zukunft sollen auch die Bezahlvorgänge über CiMS erfolgen.

"Mit CiMS haben wir eine Lösung gefunden, die für die verschiedensten Typen von Ladestationen funktioniert, unabhängig von Strom- oder Ladeart", sagt Dr. Susanne Stark, Leiterin des E-Mobility-Projekts bei den Stadtwerken Düsseldorf. "CiMS bietet die Möglichkeit, Ladeinfrastrukturen mehrerer Betreiber zu koppeln, wodurch den Haltern von Elektrofahrzeugen ein entscheidender Vorteil entsteht: Sie können ihr Auto auch an allen Säulen der Roamingpartner ihres Anbieters laden." Logica stellt CiMS nach dem Cloud-Prinzip "Software as a Service" zur Verfügung: "Indem wir den Betrieb der Applikationen verantworten, müssen die Stadtwerke keine Server anschaffen und auch keine Software mehr installieren - die Ladestationen sind schneller einsatzbereit", erklärt Thomas Piontek, Practice Manager Energy & Utilities bei Logica in Deutschland.

CiMS im Ausland bereits erfolgreich

Das Managementsystem für Ladestationen wird erstmals in Deutschland eingesetzt. Die Stiftung e-laad.nl, ein Zusammenschluss niederländischer Energieunternehmen, hat bereits mit dem Aufbau eines mehr als 10.000 Stromtankstellen umfassenden Ladenetzes begonnen. Es soll bis 2012 fertiggestellt sein. Durch die Verwendung von CiMS an Ladestationen in den Niederlanden lässt sich ein Elektro-Auto sowohl dort als auch an den Ladesäulen der Stadtwerke Düsseldorf mit Strom versorgen. Ähnlich dem Telefonieren im Ausland, dem Roaming, ist der Kunde nicht an die Ladesäuleninfrastruktur seines Stromlieferanten gebunden, sondern kann in einem "fremden Netz" aufladen und bezahlen. "In welcher Form und mit welchen Partnern ein Ladesäulenbetreiber kooperiert, entscheidet er. Da das System individuell konfigurierbar ist, können wir bestehende Kooperationen abbilden und somit das Roaming freigeben", sagt Piontek. CiMS lässt sich daneben in unterschiedlichen Marktrollenmodellen betreiben und erfüllt die gesetzlichen und gesellschaftlichen Anforderungen an den Schutz der Privatsphäre beim Ladevorgang.
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