ZIM-Netzwerk "NanoPharm" erhält Bewilligung für die 2. Phase cc-NanoBioNet kann weitere Fördergelder vermitteln

(PresseBox) ( Saarbrücken, )
Gemeinsam bessere Medikamente zu entwickeln und auf den Markt zu bringen – das ist seit einem Jahr das vorrangige Ziel der Partner des ZIM-Netzwerkes „NanoPharm“ (ZIM = Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand). Nun erhält das ZIM-Kooperationsnetzwerk für zwei weitere Jahre Förderung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Grund für die weitere Bewilligung sind die vielen Forschungsprojekte, welche die Netzwerkpartner in der ersten Phase auf die Beine gestellt haben. Bei ihrer Entwicklungsarbeit verbinden die Wissenschaftler neueste Erkenntnisse aus der Nanotechnologie mit aktueller Pharmaforschung. Dafür konnte das Netzwerkmanagement cc-NanoBioNet bisher bereits über eine Million Euro Fördermittel für die Netzwerkpartner einwerben.

„Die Netzwerkpartner freuen sich nun über die weitere Bewilligung“, so Jochen Flackus, Vorstandsvorsitzender von cc-NanoBioNet. „Zeigt es doch, dass ihre Arbeit erfolgreich war und dass die Entwicklung von besseren Medikamenten und Therapieformen den Bedarf des Marktes treffen.“

Der Eintritt in die Phase 2 ist nicht selbstverständlich, da sie weitere Qualitätsmerkmale fordert. Für „NanoPharm“ ist die Bewilligung ein großer Beweis für die vielversprechenden Aussichten, die in der Schnittstelle zwischen der pharmazeutischen Forschung und der chemischen Nanotechnologie liegen.

Im ersten Jahr der Förderung hat cc-NanoBioNet wichtige Aufgaben erledigt, die für die kommenden zwei Jahre relevant sind, etwa die Suche nach weiteren und vor allem passenden Netzwerkpartnern: So konnten weitere neun Partner gewonnen werden, die neue Bereiche auf dem Weg von der Forschung zur Produktion abdecken und damit eine wertvolle Ergänzung für das Netzwerk darstellen. Flackus bezeichnet diese Entwicklung als einen „maximal gelebten Technologietransfer“. In der Phase 2 hat das Netzwerk nicht nur seine Teilnehmerzahl vergrößert, sondern sich auch regional erweitert. Zu den bisherigen Teilnehmern aus dem Saarland, aus Rheinland-Pfalz, Berlin, Hessen und Baden-Württemberg nehmen nun auch Partner aus Nordrhein-Westfalen und Bayern teil. Insgesamt hat „NanoPharm“ 29 Partner, darunter neun innovative Forschungseinrichtungen: zwei Fraunhofer und zwei Leibniz-Institute, eine Uniklinik, ein Helmholtz-Institut sowie drei Hochschulen sowie Unternehmen – vom kleinen Unternehmen bis hin zum Pharmakonzern wie etwa Merck.

Mit dem ZIM Netzwerk „NanoPharm“ wurde eine Plattform geschaffen, die es seinen Mitgliedern ermöglicht, frühzeitig zukunftweisende Forschungsfelder zu identifizieren, um diese gemeinsam und gewinnbringend umzusetzen. Ziel ist es, neue, sichere und wirksamere pharmazeutische Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Eines der Projekte fokussiert sich beispielsweise auf die ganzheitliche Behandlung schwer heilender Hautkrankheiten.

cc-NanoBioNet ist ein offenes Netzwerk. Unternehmen, die eine ergänzende Expertise beisteuern können, sind jederzeit willkommen.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.